"brain drain" - neuer Kolonialismus?
Ich habe die Petition unterzeichnet, formuliere aber dennoch ein Contra-Argument. Dieses betrifft den Fachkräftemangel. Die Lösung darin zu sehen, dass wir aus vielen Ländern der Welt Fachkräfte anwerben, klingt zunächst richtig. Doch setzen wir damit nicht die koloniale Tradition fort, dass wir dem globalen Süden seine Ressourcen entziehen (Stichwort "brain drain") und damit dessen wirtschaftliche Entwicklung bremsen, anstatt sie zu fördern?