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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    Qualitätsmerkmal, Theorie-Praxis-Verknüpfung
Was die Qualität der gegenwärtigen Erzieherausbildung an den Fachakademien ausmacht, ist die kontinuierliche Verknüpfung von Theorie und Praxis. Soll dieses Qualitätsmerkmal leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden? Lernzuwachs und Kompetenzerwerb durch eigene Erfahrungen, die sowohl von Fachkräften aus der Praxis (Anleitungen) und der Fachakademien (Praxislehrkräfte) begleitet und reflektiert werden, sind nicht zu ersetzen.
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    Qualität, Breitbandausbildung
Qualität braucht Zeit. Wie soll auf die höchst verantwortliche und komplexe Aufgabe der Erziehung und Bildung von Kindern und Jugendlichen in den verschiedensten Arbeitsfeldern (Krippe, Kindergarten, Hort, Heim, Heilpädagogische Zentren u.v.m.) und auf erziehungspartnerschaftliche Kooperation mit den Eltern angemessen vorbereitet werden, wenn gekürzt wird? Die Fachakademien bieten eine Breitbandausbildung an und keine Engführung auf einen einzigen Arbeitsbereich bzw. eine Altersstufe.
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    Persönlichkeitsbildung
ErzieherInnen sind gegenwärtig mit ca. 21 Jahren die jüngsten der päd. Fachkräfte in Deutschland, welche in dieses anspruchsvolle Berufsfeld einsteigen. Neben aller Aneignung von Wissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten ist eine fundierte Persönlichkeitsbildung unerlässlich. Diese kann nicht beliebig beschleunigt bzw. vorverlegt werden ...
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    Einstiegsgehalt
Die Ausbildungszeit und die Ausbildungsqualität gelten als Maßstäbe für die Einstufung im DQR - und somit über die Gehaltsstufen; mit einer Verkürzung wird einer Verkürzung des Einstiegsgehalts und der Minimierung der Weiterbildung Tür und Tor geöffnet, - und das soll die Attraktivität des Berufes steigern?
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    mehr gehalt statt Kürzung
mehr Gehalt statt Kürzung! dann würden sich viel mehr für die Ausbildung entscheiden und anschließend würden nicht so viele weiterstudieren! wenn das Jahr gekürzt wird, wird es sich außerdem in vielen betrieben mehr lohnen als Kinderpflegerin zu arbeiten und Teilzeit ausbildung zur Erzieherin zu machen...kann ja auch nicht Sinn der Sache sein!
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    Qualität
Die Erzieher/innen Ausbildung darf auf keinen Fall gekürtzt werden. Gründe hierfür haben die Kolleginnen und Kollegen oben bereits genannt. Habt ihr alle schon mal darüber nachgedacht, dass es in dieser Debatte im Grunde nicht um die best mögliche Betreuung der Kinder geht sondern darum, dass Wahlversprechen erfüllt werden müssen die unmöglich eingehalten werden können. Jeder der dafür ist diese Ausbildung zu verkürtzen, ist dafür die Kinderbetreuung erheblich zu verschlechtern.
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    Kompetenzen der Erzieherin
Meiner Meinung nach, braucht man im Berufsbild Erzieherin viel Wissen, einmal das fachliche und zum anderen das praktische Wissen. Erzieherin (Kinderpflege + 3Jahren) ist eine Weiterbildung, dazu gehört Elternarbeit, Gruppenleitung etc. Wer kann dies schon in nur ein paar Jahren? Auch um die gewisse Reife für diesen Beruf zu erlangen, braucht man Zeit und viele Denkanregungen, welche man an den bayrischen Fachakademien in 5 Jahren erlangt.
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    Investition
Ich finde 5 Jahre sinnvoll. Man darf die Zeit und die Mühen, die diese Ausbildung mit sich bringt nicht als Ausgabe betrachten, es ist eher eine Investition, die sich in der Professionalität der ausgebildeten Erzieher wiederspiegelt.
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    hetze gegen Erzieher?
ich finde es geht mal gar nicht wie hier über Erzieher geredet wird! überlegt lieber mal wo ihr ohne uns stündet. und noch etwas soll gesagt sein die Ausbildung zur Erzieherin dauert 3 Jahre! um dafür zugelassen zu werden braucht man den Kinderpflege Abschluss welcher 2 Jahre dauert. in handwerklichen berufen meckert auch keiner wenn jmd 5jahre Ausbildung zum Meister macht! weil er ja davor auch sue normale Ausbildung macht.
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    Qualifizierung
Ich kann mich an viele Diskussionen aus der Vergangenheit erinnern, wo es darum ging, diese lange Ausbildg der eines Studiuns anzugleichen.Das scheitert schon allein daran, dass dann mehr bezahlt werden müsste. Für mich ist das pure Berechnung der politischen Größen. Bis heute sind die Anforderungen derart gestiegen, dass die Qualifizierung unerlässlich ist, die entsprechende Entlohnung ebenso.
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    denkt mal nach....
Erzieher stellen falsche Diagnosen. ist zu viel Förderung nicht besser als gar keine ? Erzieher basteln nur. falsch, wir geben Kindern die Möglichkeit ihre Umwelt kreativ zu erfassen und mit Ihrer Fantasie ein Abbild zu gestalten. wir geben die Möglichkeit mit der Veränderung in der Umwelt einfach umzugehen, wie Mut Jahreszeiten! aufsichtspflichtverletzung durch Erzieher.verletzen Eltern diese nicht genauso oft obwohl sie nur ein paar Kinder zu betreuen haben?
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    Wozu Berufsanerkennungsjahr ?
Ich bin eindeutig für eine Verkürzung der Erzieher Ausbildung da sie ( so weit ich weis ) ziemlich die einzige Ausbildung ist, die 5 Jahre lang dauert. Und nach den 5 Jahren bekommt man die lange Ausbildungszeit weder honoriert noch anderweitig anerkannt. Meiner Meinung nach ist das Anerkennungsjahr der Ausbildung absolut nicht nötig.
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    für eine Verkürzung
Da die Ausbildung 5 Jahre dauert und das Gehalt für diese lange Ausbildung nicht gerade angemessen ist, würden sich viel Mehr Menschen für diese Ausbildung entscheiden, wenn sie verkürzt werden würde.
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    Für Verkürzung
ich mache grad selbst die Ausbildung zur EZ u bin der Meinung, dass man die Ausbildung kürzen kann. Ich bin Quereinsteiger u hab mir das 1.SPS erspart, also warum nicht gleich weg lassen?bei anderen Ausbildungen ist auch kein Anerkennungsjahr.In unserer Klasse war die Mehrheit dafür, dass man das letzte Jahr ebenfalls wegfallen lassen könnte. Denn die meiste Zeit ist man eh "alleine" auf Arbeit ohne Lehrer. könnten ein Jahr eher selbst richtig arbeiten u Geld verdienen.
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    berufsbegleitende abendliche Weiterbildung
Wenn Bedarf an den Kräften besteht, ist auch eine (erheblich) verkürzte Ausbildung sinnvoll. Ebenso wie dann eine berufsbegleitende abendliche Weiterbildung: dürfte vom Ergebnis und finanziell erheblich besser sein.
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    Mobbing
Bitte die Ausbildung nicht verkürzen stattdessen sollte man den angehenden Erzieherinnen einen umfangreichen Antimobbing Kurs angedeihen lassen.Nirgends wird so unter Kolleginnen gemobbt,intrigiert wie in Kigas.Nirgends gibt es soviel Missgunst und Eifersüchteleien wie in Kigas.Dass wird leider immer gern verschwiegen bzw.nicht öffentlich gemacht.
Quelle: Eifersucht weil die eine es besser kann als die andere,weil die eine eine gute Idee hatte...
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ich bezweifle ob eine längere Ausbildung die häufigsten Probleme lösen kann.Diese wären:Inkompetenz von Erziehern, Lustlosigkeit, schlechte Laune von Erziehern, die dies an den zu betreuenden Kindern auslassen. Gezielte Benachteiligungen einzelner Kinder durch Erzieher , Aufsichtspflichtverletzungen durch Erzieher, die vor allem betreffen können: Die Nichtbeachtung von Ausgrenzungen einzelner Kinder (Mobbing durch Erzieherinnen.)
Quelle: längere oder kürzere Ausbildung löst nicht die häufigsten Probleme
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Ein Kind hat auch keine erheblichen Defizite wenn es nur ein Haus malt u.eine Sonne(hat evtl.andere Stärken).Auch ist es nicht gleich ein Fall für die Logopädin wenn es mit 4 noch Wörter falsch ausspricht.Ein Kind muss auch nicht gleich ein Gewaltverbrecher werden weil es einem anderen mal die Plastikschaufel auf den Kopf haut.Wenn die Ausbildung sich auf das Wichtige und Wesentliche konzentrieren würde ,dann könnte man sie auf höchstens 1,5 Jahre kürzen.
Quelle: 3 Jahre Ausbildung-wofür????
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Falsch gestellte Petion. Der Beruf der Erzieher_in sollte auch in D, wie in so gut allen Ländern ein AKADEMISCHER sein. D.h. Eingangangsvorraussetzung ist das Abitur. 1. Nur gebildete Menschen können Bildung vermittelt. 2. Das Einstiegsalter in diesen hochanspruchsvollen Beruf erhögt sich. Aus 1. und 2. folgt: 3. Das Gehalt wird angemessener und es wird ein geschlechtsunabhängiger Beruf. Die Studiendauer für KindheitspädagogInnen liegt derzeit bei 6-8 Semstern, d.h. 3-4 Jahren.
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