Pro

What are arguments in favour of the petition?

    Ausbau wird erst bei 40% umgesetzt

Im Grunde ist es ja ein "gefühlter Bürgerentscheid", wenn die DG als Ausbaukriterium voraussetzt, dass 40% der Haushalte einen Vorvertrag unterzeichnen müssen. Wird die Quote nicht erreicht, so täte der Ausbau erst gar nicht stattfinden.

Source: www.deutsche-glasfaser.de/glasfaser/bau/
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    Carrier-Redundanz

Andere Regionen träumen von Carrier-Redundanten Lösungen und Meerbeck lehnt es ab. Es gibt in der Gemeinde eine VDSL/ADSL Infrastruktur der Telekom und eine DG will das mit einem Glasfasernetz überbauen. Damit wären beide Technologien nutzbar, denn die eine ersetzt die andere ja nicht sondern existiert nebenher! Wenigstens könnte der betroffene Anwender wählen, welche Technik er nutzt. Dem Gewerbetreibenden (& dem Nerd) stünde damit obendrein eine sogenannte Carrier-Redundanz zur Verfügung. - Ausfallsicherheit par excellence!

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    Förderung für Breitbandausbau gilt nicht für Meerbeck

Meerbeck gilt nicht als förderbares Gebiet (Förderung für Breitbandausbau der Grauen und Weißen Flächen). Das bedeutet in der Konsequenz, dass andere Marktbegleiter, vermutlich auch die Telekom/EWE TEL, kein sonderlich großes Interesse haben Meerbeck als kleinen Bereich auszubauen. Zumal die Telekom als alleiniger Betreiber der Infrastruktur im Dorf ja schon alle Kunden direkt oder indirekt unter Vertrag hat. Der glasfaserbasierte Breitbandausbau muss also jetzt geschehen oder wir werden noch 5-25 Jahre mit den alten Kupferleitungen klarkommen müssen.

Source: www.bmvi.de/DE/Themen/Digitales/Breitbandausbau/Breitbandatlas-Karte/start.html
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    Viele Ortschaften dabei

Wie heute in den SN zu lesen ist, startet auch in Stadthagen die Nachfragebündelung. Dort wurde also, trotz aufwendigerer Baumaßnahmen im Stadtgebiet, ebenfalls dem Vertragswerk zugestimmt. Vielleicht sollten sich die Verantwortlichen in Meerbeck einfach mal mit den Bürgermeistern der Umgebung austauschen, wie der Ausbau bisher läuft (siehe Link).

Source: www.deutsche-glasfaser.de/netzausbau/niedersachsen/schaumburg/
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Contra

What are arguments against the petition?

    Mehr Solidarität statt unnötigem Druckaufbau

Die D. Glasfaser will derzeit nicht alle Häuser versorgen, u.a. Kuckshagen. Etwas mehr Solidarität stände den Unterstützern gut zu Gesicht. Sonst würde hier nicht versucht, Druck aufzubauen und für sich etwas zu fordern, was andere nicht bekommen sollen. Der deutlich bessere Vorschlag kommt vom Meerbecker Rat– einen Anbieter zu suchen, welcher alle Häuser versorgt. Andere Idee: Die D. Glasfaser versorgt alle Haushalte und die Mehrosten tragen alle gemeinsam, die in Meerbeck einen Glasfaseranschluss haben wollen. Dann wäre dieser nur nicht mehr kostenlos.

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    Besser wäre ein unabhängiger Netzbetreiber

Glasfaser ja, aber möglichst nicht bei einem festen Anbieter. Besser ist eine vom Anbieter unanbhängige Lösung mit einem Betreiber des Glasfasernetzes. So entsteht Wettbewerb und ein marktgerechtes Preisniveau. Es werden gerade seitens Meerbeck und dessen stellvertretenden Bürgermeisers Verhandlungen mit Glasfaser Nordwest aufgenommen (SN vom 17.05.2021)

Source: glasfaser-nordwest.de/
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    40cm Verlegetiefe nicht ausreichend

Wozu die Verlegung von Kabeln in 40cm Tiefe führt, kann jeder in den Schaumburger Nachrichten vom 15.05.2021 auf Seite 13 in dem Artikel "150 kabel durchtrennt" nachlesen. Dort wird auf die Verlegetiefe und zudem auf die Probleme in Zusammenhang mit dem Ausbau des Glasfasernetzes durch Subunternehmer der Deutschen Glasfaser in der Samtgemeinde Nenndorf eingegangen.

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    Streng genommen ist der Anschluss FTTB und nicht FTTH

Streng genommen ist es FTTB und nicht FTTH. Somit endet das Glasfaserkabel im Technikraum EG oder im Keller. Die Hausinstallation muss der Kunde dann selber umsetzen. Zumeist lassen sich nach meiner Meinung von diesen Standorten nur mit hohem technischen Aufwand oder einem Mesh über LAN Übertragungsraten >250Mbit erzielen. Wird also die Hausinstallation so gelassen, wie diese vorher war, so ist die Wahrscheinlichkeit nach meiner Meinung relativ hoch, dass der Flaschenhals in der Hausinstallation liegt. Oder aber ich investiere in teure Technik im Haus und ggf. auch noch in bauliche Maßnahmen.

Source: www.inside-digital.de/ratgeber/glasfaser-internet-unterschiede-ftth-fttb-fttc
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Da der Artikel der BMVI schon erwähnt wurde: "..:Telekommunikationskabel und -leitungen werden in der Regel in einer Verlegetiefe von 60 cm verlegt. Im Straßenbereich können aber je nach Einsatzbereich auch Mindestüberdeckungen der zu verlegenden Kabelinfrastruktur bis zu 1,20 m oder mehr notwendig sein..." Also nicht weniger, sondern tendenziell eher mehr.

Source: www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Publikationen/DG/verlegetechnik-breitbandausbau.pdf?__blob=publicationFile
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Glasfaser ja, aber nicht im jeden Preis. In den AGB' s der Firma 'Deutsche Glasfaser' steht, dass die Leitungen nur in 40cm tiefe, statt wie von Land Niedersachsen vorgesehen in 60cm. Das ist zwar günstiger, die Leitungen aber auch anfälliger. Hinzu kommt die Haftung. Hier zieht sich die 'Deutsche Glasfaser' fast komplett aus der Verantwortung, genau wie beim Thema Datenschutz. Leider fehlt der Platz zum zitieren, s. Leistungsbeschreibung 'Deutsche Glasfaser'

Source: www.mw.niedersachsen.de/download/155923/Giganetzausbau_in_Niedersachsen.pdf
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