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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

Ein funktionierender öffentlicher Personennahverkehr ist für die Sicherung des Lebensstandards einer jeden Region unerläßlich. Dazu gehört auch die Geschwindigkeit und Pünktlichkeit einer Verbindung. Gerade diese beiden Anforderungen können mit Buslinien nicht erreicht werden. Der Fernbahnhof der Menschen im Bliesgau wie auch in der Region Zweibrücken ist Homburg. Daher ist es zwingend geboten, den Zubringerdienst zu diesem Bahnhof zu modernisieren. Das funktioniert am einfachsten und kostengünstigsten durch die Reaktivierung der Bahnstrecke zwischen Zweibrücken und Homburg.
Quelle: Bernd Lohrum
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    Weg vom PKW auf ÖPNV
Aus verschiedenen wohlbekannten Gründen geht der Trend weg vom Auto, bei der jungen und der älteren Generation. Das funktioniert nur bei effektivem ÖPNV. Wenn die Bus/Zug- Verbindung nicht effektiv ist, muss man den PKW benutzen. Wer kann schon das Doppelte und noch mehr an Zeit investieren, um eine Strecke zurückzulegen?
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    Stressfreies und bequemeres Fahren im Zug
Der Wunsch nach einer S-Bahn bis ZW wurde vom Saarland immer abgeschmettert, stattdessen bot man den Bus R7 an wie saures Bier. Schon vom Zeitaufwand her kommt der Bus nicht in Frage. Er bedeutet auch Stress, ob man bei viel Verkehr in HOM seinen Anschlussbekommt, dazu die Unbequemlichkeit beim Umsteigen, nicht nur bei schlechtem Wetter. Man hat mit Gepäck oder als alter Mensch noch eine Laufstrecke im Eiltempo durch den Homburger Bahnhof zu bewältigen. Unmöglich! Im Zug dagegen sitzt man gemütlich und ruhig bis an sein Ziel und ist viel schneller.
Quelle: Antwort der saarld. Landesregierung an die Piraten
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Durch die Aufnahme dieser Verbindung würde auch der Bahnhof Homburg (Saar) Hbf gestärkt. Ich persönlich würde öfters den Zug nach Kaiserslautern benutzen, da die Verbindung Bus nach HOM, warten in HOM, weiterfahrt nach KL unter unzumutbar rangiert. Zumal abends die Rückfahrt nach ZW von HOM mit dem Bus oft "wackelig" ist.
Quelle: B. Baser
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Es handelt sich ja gerade nicht um die Reaktivierung der alten Strecke mit Umsteigen in Homburg, sondern um die Verlängerung der jetzt bereits 202 km langen S1 (von Homburg bis Osterburken) um weitere 10 km. Das heißt: in Zweibrücken einsteigen - über Homburg nach KL, Neustadt, MA/HD bis fast nach Würzburg.
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Die Bahnstrecke wurde einmal mit Steuergeldern gebaut, dann mutwillig zerstört. Jetzt ist wieder die Politik dran dies zu ändern. Warum nicht das alte John Deere Gleis mitbenutzen ?.Wäre dies nicht einfacher und günstiger oder ist der Bahnsteig in Einöd zu weit in die Mittegebaut worden, für ein zweites Gleis ? Warum nicht einen Dieseltriebwagen vorläufig einsetzen (Privatbahn)und abwarten wie dies ankommt , danach ausbauen auf S-Bahn, falls ein Passagierboom einsetzt.
Quelle: Stefan Keller
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    Schienen für den Tourismus
Mein Mann und ich würden gerne mehr auch in der Rhein- und Neckarregion auf ebenenStrecken Rad fahren. Wir sind gut über 60 und haben uns mit der Strecke ZW - HOM schwer abzustrampeln, denn ein Bus nimmt keine Räder mit. Und wie sollen umgekehrt die Radler aus dieser Region die schönen Blietalradwege erreichen?
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    Tourismusbremse Busverkehr
Viele Verbände, Vereine und Initiativen haben Tourismusförderung im Blick. Touristische Attraktionen ziehen gerade Personengruppen, Senioren oder Schulklassen an. Mit billigen Gruppentickets für den Schienenverkehr kann man nur solche Ziele wählen, die nicht zu einem Teil noch durch einen Bus erreicht werden müssen. Da ist der Bus eindeutig überfordert. Das bedeutet, dass man diese Ziele meistens ganz meidet oder einen privaten Busunternehmer bucht.
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

Laut Internetseite der VRN ist es bereits jetzt schon möglich, auch bei Fahrten über Homburg, !die eine Teilstrecke außerhalb des VRN Gebietes liegen! Tageskarten, etc. zu erwerben. Daher ist das Preisargument auf der Petitionsstartseite Schwachsinn, dass es günstiger wäre, als der DB Tarif. Von Zweibrücken aus, kann man ebenfalls mit diesem Tarif über Homburg nach Kaiserslautern (weil dieses Beispiel oft angeführt) den Bus und anschließend den Zug benutzen. Parkgebühren sind dann ebenfalls nicht nötig, weil man mit dem Bus bis Homburg reisen kann.
Quelle: Jens- Peter Fey
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Es ist nicht wahr, dass die S von Homburg nach Zweibrücken ohne zusätzlichen Personal- und Materialkosten betrieben werden könnte. Das Zugpersonal hat in der längeren Standzeit Arbeitsschutzpause. Wenn diese wegfällt, entstehen durch ggf. Einsatz von Ersatzpersonal neue Lohnkosten. Ebenso die abgezogene Arbeitszeiten, die bei Lokführern "normal" sind, würden wegfallen und neue Kosten verursachen. Als Materialkosten sind die nötigen Reaktivierungs- und Instandhaltungskosten anzuführen... Unzumutbar.
Quelle: Jens- Peter Fey
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    Semester Ticket
"Ca. 2400 Studierende und 300 Mitarbeiter der FH wollen endlich Semester- und Jobtickets" Ich schließe mich der vorherigen Meinungen an, dieser Satz in der offiziellen Stellungnahme dieser Umfrage/Brief einfach nicht in Ordnung ist. Nach den ganzen Umfragen und Abstimmungen gab es immer ein klares "Nein" der Studierenden zu dem - für alle verpflichtenden - Semesterticket. Es kann nicht sein das hier die Studenten und Mitarbeiter der FH als Argument benutzt werden, um die Bahnstrecke durchzusetzen.
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Gerade außerhalb der Stoßzeiten ist eine Busverbindung rentabler und weniger umweltschädlich (benötigte Energie, etc.) Als ein ggf. mit 15 Personen besetzter Regionalzug. Zu Stoßzeiten könnte die Busverbindung noch verbessert und der Takt angeglichen werden. Eine Reaktivierung ist aus finanzieller und umweltbewusster Sicht eine Katastrophe!
Quelle: Jens- Peter Fey
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Dieses Argument ist eine unverschämte Frechheit! "Ca. 2400 Studierende und 300 Mitarbeiter der FH wollen endlich Semester- und Jobtickets wie andere Hochschulen im Land" Die Studenten in ZW hatten sich in der Vergangenheit bewusst GEGEN das Semesterticket entschieden. Seitdem gab es weder weitere Umfragen noch Vollversammlungen, in denen die Meinung der Studierenden aktualisiert wurde. Es sollten keine aus der Luft genommen Behauptungen in einer solchen Petition stimmen. Dieser eine Satz macht alle anderen Argumente zunichte, da diese die Glaubwürdigkeit des Autors in heftig in Frage stelle
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Die gut ausgebaute Busverbindung ist ausreichend genug. Eine Reaktivierung der Strecke würde unnötige Kosten aller Steuerzahler aufwerfen. Der Fernverkehr ist leicht auch ohne die S- Linie Richtung Homburg (Saar) zu erreichen.
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Nachdem ich nun fast jedes Argument aufgegriffen habe, möchte ich noch die Wirtschaftlichkeit der Strecke aufgreifen: Jede Strecke, die vom Bund finanziert und betrieben wird (wie bei jedem ÖPNV), ist natürlich rentabel, wenn auch nur für den Unternehmer. Jede Zugfahrt (ob Fahrgast oder nicht) kostet euer Geld! Wieso möchte man eine S-Strecke, die stündlich bedient wird, wenn man eine halbstündliche Busverbindung, ohne Millionengelder hat? Wäre ggf. eine Schnellbusverbindung nicht wirkungsvoller?
Quelle: Jens- Peter Fey
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Die Fahrtzeiten nach Kaiserslautern/Mannheim werden hier in dieser Petition künstlich nach oben getrimmt... Fakt ist, dass aufgrund der morgendlichen guten Bus- und Zugverbindungen (theoretische) Fahrzeiten von knapp 1 h ~ 1 1/2h bis Kaiserslautern und sogar unter 2 h bis ~ 2 1/2 h bis Mannheim vorherrschen. Dabei sind sowohl Verbindungen über Homburg und Pirmasens und sogar Rohrbach berücksichtigt worden. Verspätungen sind im Bus- und Schienenverkehr zu erwarten.
Quelle: Jens- Peter Fey
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"- Erhöhung der Attraktivität der Wohn- und Wirtschaftsstandorte in der Region" "- Möglichkeit zum Gütertransport auf der Schiene" "- ... Reduzierung von CO2 und Lärm, Senkung der Unfallraten" Diese 3 Argumente FÜR eine S-Bahn widersprechen sich teilweise selbst! Wie kann die Attraktivität gesteigert und der Lärm gesenkt werden, wenn schwere, laute Güterzüge möglich wären? Senkung der Unfallraten? Und was ist mit legalen/illegalen Bahnübergängen & deren Unfälle, diese sind zwar zahlenmäßig weniger, dafür aber zu ca. 90% tödlich!
Quelle: Jens- Peter Fey
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    Früher meist nur 5 Fahrgäste
Ich war als die Verbindung noch bestand aus beruflichen Gründen beinahe täglich an den Zügen zwischen Homburg und Zweibrücken. Mehr als 5 (fünf!) Fahrgäste waren fast nie in den Triebwagen! Ich denke, dass diese Zahlen auch bei einer Reaktivierung nicht wesentlich steigen würden. Daher sind diese Reaktievierungspläne für mich wirtschaftlicher Irrsinn!
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