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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    Verantwortung
Die Namensänderung setzt ein Zeichen in die falsche Richtung. Sie ist ein Wegwischen der eigenen Vergangenheit, ein Wegschauen und Wegducken vor der eigenen Verantwortung mit der deutschen Geschichte kritisch umzugehen. Umbenennung, Nicht-darüber-sprechen, Verbieten, Verschweigen - ist das eine liberale, offene Gesellschaft?
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    Frage: Wer zahlt denn die Ummeldekosten?
Wer bezahlt eigentlich die Änderungen im Grundbuch? Müssen Sich die Anwohner nicht ummelden im Ausweis. Allen Versicherungen Bescheid geben, neue Visitenkarten, Firmenschilder, Briefpapier, KFZ-Werbebeschriftungen machen lassen. Was ist mit Arbeitsverträgen, Mietverträgen - die Anwohner müssen jedem Geschäftspartner/ Freund diese Änderung mitteilen das meiste davon kostet Geld um es zu ändern. Das zahlt dann der der ändert - Die Stadt Kiel?
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1. Hindenburg trat 1932 auf Flehen von SPD und der anderen demokratischen Parteien noch einmal als Kandidat für das Reichspräsidentenamt an, obgleich inzwischen Mitte 80. Sein Gegenkandidat war Adolf Hitler. 2. Hindenburg ist das EINZIGE frei vom Volk gewählte deutsche Staatsoberhaupt seit mehr als 1500 Jahren. 3. Hindenburg war Monarchist. Na und? Millionen Engländer, Holländer und Schweden sind das noch heute.
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

Wie bereits zuvor zu lesen hieß das Hindenburg-Ufer bis 1933 Strandweg, in diesem Jahr erfolgte die Umbenennung aus ideologischen Gründen. Die ideologiefreie Bezeichnung "Kiellinie" sollte da schon vorgezogen werden. Im Gegensatz zum an oberster stelle stehenden Pro-Argument bin ich der Meinung das an verschiedenen stellen entlang des ehemaligen Hindenburg-Ufer kleine Tafel aufgestellt werden sollten die auf die Geschichte der Straße eingehen. Grade so wüsste jeder Interessiert direkt die richtigen Fakten und müsst nicht spekulieren, so würde die Geschichte durchaus erhalten bleiben.
Quelle: kiel-wiki.de/index.php?title=Hindenburgufer//kiel-wiki.de/index.php?title=Hindenburgufer" rel="nofollow">kiel-wiki.de/index.php?title=Hindenburgufer
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    Konservativismus ist kein Argument
Hindenburg, Vertreter des deutschen Militarismus widersetzte sich bis zum Ende einem Friedensschluss im 1. Weltkrieg. Als dieser dann verloren war, erfand er die Dolchstoßlegende und schob somit die Niederlage den Gruppen zu, die später vernichtet werden sollten. Im 21. Jahrhundert weiterhin eine solche Person zu würdigen (dies ist immer auch ein Teil der Benennungspraxis) ist historisch ignorant und politisch verantwortungslos. Das Beharren auf Tradition erscheint dem gegenüber wenig überzeugend, zudem nach diesem Argument jegliche Benennung bis in die Ewigkeit erstarren müsste.
Quelle: Geschichtswerke und deren Andwendung durch den gesunden Menschenverstand
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Straßennamen haben auch immer Huldigungscharakter. Hindenburg war ein Antidemokrat und williger Helfer bei der Inthronisierung Hitlers. Wenn sein Wirken auch im zeitlichen Kontext zu sehen ist, so spricht dies doch deutlich gegen den Namen "Hindenburgufer". Wichtiger als die bloße Umbenennung sind aber Infotafeln zur Vita Hindenburgs und zu den Gründen der Umbenennung, um eben nicht zu verschweigen, sondern sich mit der Geschichte kritisch auseinanderzusetzen.
Quelle: amgrauenstrand.blogspot.de/2014/02/vom-umgang-mit-unliebsamen-straennamen.html//amgrauenstrand.blogspot.de/2014/02/vom-umgang-mit-unliebsamen-straennamen.html" rel="nofollow">amgrauenstrand.blogspot.de/2014/02/vom-umgang-mit-unliebsamen-straennamen.html
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    Hindenburg
Es ist völlig unverständlich, dass heute noch Straßen und Plätze nach einem der größten Militaristen und Kriegstreiber der preußisch-deutschen Geschichte heißen; Hindenburg war ganz nebenbei auch der Reichspräsident, der den böhmischen Gefreiten zum Reichskanzler ernannt hat. Es darf in Deutschland keinen Platz mehr geben für reaktionäre Figuren wie Hindenburg.
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