Pro

What are arguments in favour of the petition?

    Outdoor bouldern
In den meisten Boulderhallen, die ich kenne, gibt es hauptsächlich viele kurze knackige Boulder und die dann Indoor. Die Idee mit langen Quergängen gefällt mir. Die Ausdauer kann ich auch gut fürs Klettern gebrauchen. Durch die Überdachung kann ich auch bei schlechterem Wetter draußen an der frischen Luft bouldern. Vielleicht sogar auch weit ins Jahr hinein? Jeder kann dann selbst entscheiden ob er lieber drinnen oder draußen Sport macht. Meine Freunde und ich freuen uns auf alle Fälle auf die gemeinsamen Outdoor-Sessions an modernen Wänden
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    Familienfreundlichkeit
Familienfreundlichkeit! Endlich! Klettern und Bouldern sind gerade auch für uns als Familie eine ganz tolle Möglichkeit gemeinsam Sport auszuüben und gemeinsam etwas zu unternehmen. Es ist oft schwierig für jedes Alter etwas zu finden. Die bisherigen Bereiche sind einfach zu klein geworden und das "Kinderparadies" oft überfüllt. In den Boulderraum für Große sollen die Kleinen nicht, um nicht sich selber oder andere zu gefährden. Das stimmt und verstehen wir. Gerade deshalb muss es eine Lösung geben, bei der alle was davon haben. Nicht nur die Erwachsenen. Wir freuen uns auf die Halle
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    Barrierefreiheit!
Barrierefreier Zugang! Barrieren überwinden; Inklusion mitgestalten. Über 100 integrative/inklusive Gruppen tummeln sich auf der Anlage. Klettern ist inzwischen gottseidank eine DER Sportarten für die Inklusion geworden (Handicaps, Flüchtlingsarbeit usw.). Der Neubau wird dank Aufzug und Rampen einen barrierefreien Zugang zu allen Bereichen der Kletter- und Boulderhalle bieten. Der Außenbereich wird endlich mit einem Weg aus Moosgummibelag ausgestattet, der für Rollstühle (aber auch Kinderwägen) gut befahrbar ist. Ohne Barrierefreiheit keine Inklusion!
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    Naturschutz / Förderung gesellschaftlichen Zusammenhalts
Gerade eine Sport-(Boulder-)Anlage im gut öffentlich erschlossenen (Radl, ÖPNV) Stadtgebiet ist eine erstklassige Naturschutzmaßnahme. Alternativ fahren die Münchener (egal ob mit Bus, Bahn oder Auto) ins Umland und erzeugen damit Verkehr. Außerdem fördert Klettern / Bouldern die soziale Kompetens und den sozialen Austausch zwischen unterschiedlichsten Gruppen.
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    Gefahrenpotential
Der aktuelle Zustand im Kletter- und insbesondere im Boulderbereich bietet ein hohes Gefahrenpotential. Durch die Überfüllung des Boulderbereiches am Abend kommt es regelmäßig zu gefährlichen Situationen, oft befinden sich Personen im unmittelbaren Sturzbereich der Boulderer. Warum? Durch die vielen Personen gibt es einfach keine Ausweichflächen. Gleiches gilt beim Klettern, wenn die Leute direkt übereinander klettern. Besonders hart trifft das Kinder und Behinderte, die Aufsichtspersonen haben schlichtweg Angst um ihre Schützlinge. Das ist gewissermaßen Ausgrenzung.
Source: Mehrjährige Erfahrungen als Trainer in verschiedenen Kletterhallen. Thalkirchen ist derzeit das Negativbeispiel
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    Mehr Boulderfläche wird dringend benötigt
Spätestens im Winter reicht die aktuelle Boulderfläche weit nicht aus. Dafür ist die Überarbeitung des kaum genutzten Betons dringend notwendig! So einfach ist das! Natürlich ist es schwer einen Parkplatz zu finden, aber wo in München ist das nicht so? Lieber Parkplatz suchen und hinterher mega Boulder genießen anstatt suchen und sich auf den Füßen stehen.
Source: Eigene Erfahrung
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    Training
TRAINGSOPTIONEN. Der derzeitige Trainingsraum ist völlig vealtet und muss zeitgemäß werden. Der Boulderraum im 2. Obergeschoss soll in einen modernen Trainingsbereich mit 45-Grad-Wand, Trainingsboards, Sling-Trainer usw. für funktionelles Krafttraining umgestaltet werden. Darüber hinaus sind wie beschrieben Flächen für Gymnastik und Yoga vorgesehen.
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Contra

What are arguments against the petition?

    Stellplatzbedarf nicht berücksichtigt, kein Mobilitätskonzept
Bereits die derzeitige Parkplatzsituation ist abends unter der Woche als chaotisch zu bezeichnen. Die PKW Stellplätze an der Kletterhalle reichen bei weitem nicht aus und auch die Fahrradstellplätze sind zu den Stoßzeiten nicht ausreichend. Das neue 2-stöckige Boulderareal und der neue Familienbereich werden weitere Besucher anziehen. Ohne eine Tiefgarage o.ä. wird sich die Situation hier weiter verschlechtern. Bei der Planung des Neubaus muss zunächst der tatsächliche Stellplatzbedarf berücksichtigt und ein stichhaltiges Mobilitätskonzept entwickelt werden.
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Die alte Betonanlage ist im Sommer stark frequentiert, gerade Familien mit Kindern haben hier endlich mal Platz zum klettern. Dazu kommt, dass der Beton zumindest ein bißchen Ähnlichkeit mit Felsen hat und sich dem entsprechend schön klettert. Bouldermöglichkeiten gibt es in München wirklich genug, diese Anlage sollte in jedem Fall erhalten bleiben, um den einzigartigen Charakter, der ansonsten faden Halle zu erhalten.
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    Naturschutz
Naturschutz! Aus dem Ablehnungsschreiben des Ausschusses geht folgendes hervor: "Auch wenn das Vorhaben auf der schon genutzten Fläche errichtet werden soll, sind durch den Neubau mit Außenboulder und Überdachung erneut Eingriffe in Natur und Landschaft, den Hangbereich und den kartierten Biotop verbunden ... mit dem Neubau der Halle ist mit Auswirkungen auf das Klima (...), Wasser (...), Landschaftsbild und den Artenschutz zu rechnen" Quelle: (https://www.muenchen-transparent.de/dokumente/5540573)
Source: www.muenchen-transparent.de/dokumente/5540573
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