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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

Ich kann die Bedenken bezüglich möglicher Staus (zu Stosszeiten) schon verstehen. Das erwähnte Gutachten macht allerdings deutlich, dass hier keine verkehrliche Katastrophe zu erwarten ist. Von daher sollten wir es einfach mal versuchen. Nur mit Gutachten und Gegengutachten kommen wir nicht weiter!
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    Stichwort
Liebe SPD und CSU, auf die Interessen des ADAC müsst Ihr im Moment nicht so wahnsinnig viel Rücksicht nehmen, der ist ganz gut mit sich selbst beschäftigt. Nutzt doch die Zeit der ausbleibenden Querschüsse und setzt endlich mal eine sinnvolle Maßnahme um, bevor Ihr nicht mehr in den Spiegel schauen könnt, weil wieder ein/e Radfahrer/in tot oder verletzt auf der Rosenheimer Straße liegt.
Quelle: Quellenangabe (max. 250 Zeichen)
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    fahrradweg
Um die Münchner Lebensqualität zu erhalten ist es u.a. wichtig das Verkehrsaufkommen zu reduzieren und in nachhaltige Infrastrukturen zu investieren. Fahradfahren trägt maßgeblich zur Verminderung des Verkehrsaufkommen bei, vermeided somit unwirschaftliche Staus und reduziert den Emissionsausstoß in der Stadt.
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Die Rosenheimer Str. ist für die immer mehr Radfahrer auf Münchens Straßen ein echtes Nadelöhr, das beseitigt gehört! Man kann nicht immer mehr Radler wollen, ihnen aber keinen Platz geben! Der Radweg sollte direkt auf die Straße und als Fahrstreifen abgetrennt werden, ohne Erhöhung und mit Parkverbot.
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Aktuell gibt es hier SECHS Fahrbahnen, die von Pkw und Lkw benutzt werden: Vier Fahrstreifen und zwei Parkstreifen. Auf diesen werden sehr oft mehrere hundert Kilo Metall bewegt (oder geparkt), um eine oder zwei Personen von A nach B zu bringen. Wieviel effizienter ist hier der Radverkehr! Da es laut Verkehrsplanungsbüro Kaulen und Stadtverwaltung zu KEINEN Verkehrsproblemen kommen wird, ist es somit nur folgerichtig, zwei Fahrstreifen für den Radverkehr zu reservieren.
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    Fahrradweg Harras
wenn es jemanden interessiert wie man so etwas in München in der Praxis gut umgesetzt hat sollte jetzt einen Blick zum Harras werfen - dort wurde ein ganz neuer Fahrradweg zwischen Harras und Passauerstr. installiert und dass an einem verkehrstechnischen Nadelöhr - weiter so München
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Längerfristig sollten alternative Parkmöglichkeiten geschaffen werden. Denn für den kurzfristigen Einkauf etc. eignen sich die vorhandenen Parkplätze ohnehin nicht! Sobald die Parkplätze entfernt sind (und nur z.B. Behindertenparkplätze verbleiben) wird sich die Situation weiter entspannen. "Plötzlich ist hier ja viel mehr Platz" :-). Bis es soweit ist, braucht es einen ausreichend breiten Radfahrstreifen, um den notwenigen Sicherheitsabstand zu den parkenden Fahrzeugen halten zu können.
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    Überholabstand / Platzverschwendung
Radfahrstreifen müssen breit genug angelegt werden, damit KFZ mit auchreichend Seitenabstand vorbei fahren können, insbesondere direkt neben parkenden KFZ. Wo so viel Platz ist, ist das aber auch ohne Streifen möglch. Durch die Streifen verringert sich nur der durch KFZ regulär nutzbare Bereich; Überholabstände auch durch vernünftig fahrende KFZ-Führer werden deutlich geringer, da kein Überholvorgang mehr stattfindet, sondern "nur ein Vorbeifahren". Die Rosenheimer Straße ist viel zu schmal, dass man sich den Luxus erlauben könnte, die Überholanstände zu verkleinern.
Quelle: Über 13 Jahre jährlich ca. 9000 km Alltagsfahrleistung per Fahrrad
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Der Verlust je eines Fahrstreifens führt nur zu noch mehr Stau, Abgasen, Stress und Lärm. Sinnvoller wäre es, die Radfahrer durch die Seitenstrassen zu lotsen. Hierfür sollten diese zu verkehrsberuhigten (=Tempo 30)-Strassen bzw. Radfahrstrassen umgestaltet werden. Diese Lösung hat mehrere Vorteile, die den geringen Mehraufwand für die Radfahrer (kl. Umweg) deutlich aufwiegen: Der Autoverkehr auf der wichtigen Hauptachse bleibt unbeeinflusst, Ausweichverkehr durch die Seitenstrassen wird unattraktiv und dadurch weitgehend vermieden. Die Radfahrer müssen nicht an stinkenden Staus vorbei.
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Einfacher und billiger wäre es die Straße für den Radverkehr zu sperren. Das kommt sicher nicht so toll bei den (ÖDP-) Wählern an, würde aber tatsächlich nutzen. Die Rosenheimer Str. ist halt nun mal eine wichtige Verbindungsstraße und sie zu verengen macht Stau - also noch schlechtere Luft - und vermindert den Verkehr nicht. Eher im Gegenteil. Radfahrer können mit minimalstem Mehr-Aufwand - also mit Umweg - die Seitenstraßen nutzen. Das ist zumutbar. Man muß nicht ohne Sinn und verstand das Geld aus dem Fenster schaufeln, um Radlern 50 m weg zu sparen. Auf der A99 gibts auch keinen Radweg.
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Seltsam, bei uns hier will man den Radverkehr auf die Fahrbahn haben, weil man es für sicherer hält und das angeblich durch Studien der BASt belegen kann. Warum ist das in München anders als anderswo, wo sich der ADFC doch so sehr dafür einsetzt? Offenbar scheint man je nach Situation und Wunsch solche "Studien" auszulegen wie man sie gerade benötigt; wie hier auch.
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