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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    Lokale Wertschöpfung
Um das Thema noch ein wenig aufzuweiten. Wurde bedacht, welche Auswirkungen Primark auf die lokale Wirtschaft hat? Warum haben sich 100 mittelständische Bonner Unternehmen gegen die Shoppingmall im Viktoria Viertel ausgesprochen? Von jedem Euro, den man in einem lokalen Geschäft ausgibt, werden mindestens 45 Ct in der Stadt wieder ausgegeben. Von jedem Euro der in eine Kette wandert sind es nur 15 Ct. (Lokal Multiplier Effect). Warum setzt man in Bonn immer ncoh auf gesichtslose multinational agierende Ketten?
Quelle: www.localmultiplier.com/
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Die Ansiedlung von Primark über 9000m² am Bonner Hbf ist ein weiterer Endpunkt einer chronisch planlosen und erfolglosen Stadtplanung. Deshalb ist der Protest dagegen für Bonn von höchster Bedeutung. Die Bonner Verwaltung arbeitet immer mehr zu einer gesichtslosen Wegwerfmentalität hin, und feiert das als zeitgemäßen, modernen Glanz. Der Protest gegen Primark richtet sich gegen die Dominanz von Billigkleidung in der sog. Fair-Trade-Stadt Bonn. Es ist auch ein Schritt im Protest gegen eine Stadtverwaltung, die zunehmend ihre eigenen Standards missachtet und Bürgerinitiativen ausbremst.
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    Offener Brief
Hier noch ein Link zu einem Artikel bei Bonn im Wandel mit weiteren Ideen, um aktiv zu werden, und dem offenen Brief von FEMNET und Bonn im Wandel an den Bonner Stadtrat: http://bonnimwandel.de/2016/06/28/kein-primark-am-hauptbahnhof/
Quelle: Bonn im Wandel
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    Gewerbefreiheit
Die Petition stellt die Gewerbefreiheit in Frage. Ein Prinzip das sich bewährt hat und an dem an dieser Stelle festgehalten werden sollte. Ob das Geschäftsmodell der Modekette trägt, sollte am Ende der Kunde entscheiden. Dabei bleibt es den Petenten unbelassen, über die Punkte, die ihrer Meinung nach gegen einen Einkauf bei dem Unternehmen sprechen, zu informieren.
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Nun, die Einwohner müssen sich nun zwischen einem für die Stadt kostenlosen Einkaufszentrum mit Primark, welche man wieder herausekeln kann (wenn das Gebäude einmal steht, dann steht es) oder 20-40 weiteren Jahren hässlicher Südüberbauung, beziehungsweise einem Junkie und Alkie-Paradies entscheiden. Wie schlau sind die Bonner Bürger? Vermutlich nicht schlau genug.
Quelle: Generalanzeiger
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    Doppelte Standards
Doppelte Standards.. Auch andere Modekonzerne in Bonn betreiben die für den Kapitalismus nötige Akkumulationspolitik durch Wegwerf-Mode. Elende Arbeitsverhältnisse (Bezahlung, Sicherheit, etc., etc.) gibt es auch bei H&M und anderen Ketten. Nur weil es gerade Hip ist, Primark für die Problematik als Sündenbock zu personifizieren, ist nicht korrekt. Lieber sollte ein Kampf ums Ganze gegen das Elend in der Textilindustrie das Ziel sein. Das ganze hier ist lediglich bigott und heuchlerisch.
Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Doppelmoral
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    Dem Kunden die Entscheidung übertragen
Der Investor hat Primark als Ankermieter gefunden. Dadurch kann endlich eine Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes realisiert werden. Für Bonn mit 1,63 Milliarden Euro Schulden (weiter steigend) eine Chance die nicht ausgeschlgen werden durfte. Somit kann man mit dem Investor sehr glücklich sein. Was den Primark selbst angeht: Man kann sich doch als bonner Bürger einfach gegen diese Mode entscheiden. Der Kunde hat die Wahl und Primark würde auch wieder ausziehen wenn der Standort nicht lukrativ ist.
Quelle: www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/stadt-bonn/Bonn-plant-98-Millionen-Euro-neue-Schulden-article3295766.html
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