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Bild zur Petition mit dem Thema: Kein Primark am Hauptbahnhof! Kein Primark am Hauptbahnhof!
  • Von: Bonn im Wandel mehr
  • An: Bonner Stadtverordnete
  • Region: Bonn mehr
    Kategorie: Wirtschaft mehr
  • Status: Die Petition wurde eingereicht
    Sprache: Deutsch
  • In Bearbeitung
  • 4.068 Unterstützende
    2.731 in Bonn
    Sammlung abgeschlossen

Kein Primark am Hauptbahnhof!

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Am 30. Juni 2016 entscheidet der Bonner Stadtrat über den Umbau des Bahnhofsvorplatzes. Nun soll ausgerechnet die irische Kette Primark, deren Verkaufskonzept auf Wegwerfmode und Preiskampf basiert, das Erste sein, was Besucherinnen und Besucher von der Stadt sehen. Wir fordern den Stadtrat auf, seine Entscheidung bezüglich der Nutzung der neuen Flächen zu überdenken und sich auf eine wirklich zukunftsweisende und faire Stadtplanung zu besinnen! Bitte setzen Sie sich mit allen Ihnen dafür zur Verfügung stehenden Mitteln dafür ein, die Vermietung der Flächen durch den Investor Ten Brinke an Primark zu verhindern!

Begründung:

Eine UN-Stadt, die sich gern als „Standort und Akteur für Nachhaltigkeit“ bezeichnet, seit 2010 Fair Trade Town ist und sich gar um den Titel „Hauptstadt des Fairen Handels“ bewirbt, sollte mit einem besseren Beispiel vorangehen!

Es ist kein "Zeitgeist", den Einzug eines Moderiesen hinzunehmen, bei dem Shirts und Hosen für ein paar Euro zu haben sind - Primark steht für das Gegenteil von nachhaltigem Konsum: Kaufen - Anziehen - Wegwerfen! Den Preis für "Fast Fashion" zahlen Näher_innen in Asien und Osteuropa. Auch im Zusammenhang mit Fabrikunglücken (wie Rana Plaza in Bangladesch) und Arbeitsrechtsverletzungen fällt immer wieder auch der Name Primark. Mit einem solchen "Eingangstor" am Hauptbahnhof kann sich die Stadt Bonn nicht schmücken, sondern verliert ihr Gesicht.

Grundsätzlich ist auch fragwürdig, ob wir tatsächlich immer mehr Einzelhandelflächen in der Innenstadt brauchen Brauchen wir nicht vielmehr Freiräume und Plätze, wo Menschen sich begegenen und austauschen können, ganz ohne Shopping-Erlebnis?

Wir wünschen uns, dass die Stadt ihre Verantwortung ernst nimmt und sich auf eine zukunftsweisende und faire Stadtplanung besinnt, die den Bürger_innen zugutekommt und nicht Investoren in den Mittelpunkt stellt. Ganz im Sinne einer stringenten Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) und des Pariser Klimaabkommens!

Weitere Informationen: Bonn visionslose StadtVERplanung bonnimwandel.de/2016/06/18/bonns-visionslose-stadtverplanung/

Pressemitteilung von Femnet: www.femnet-ev.de/index.php/de/124-pressemitteilungen/634-20-06-2016-primark-in-bonn-muell-und-menschenrechtsverletzungen-in-der-stadt-der-nachhaltigkeit-und-des-fairen-handels

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Bonn, 28.06.2016 (aktiv bis 04.07.2016)


Neuigkeiten

Bonn, 12.10.2016. Zusammen mit FEMNET und dem Eine-Welt-Promotor, Albrecht Hoffmann, haben wir gestern Nachmittag dem Kulturdezernenten Martin Schumacher die Unterschriften der Online-Petition übergeben. Schumacher hat Oberbürgemeister Sridharan vertreten. ...

>>> Zu den Neuigkeiten


Debatte zur Petition

PRO: Um das Thema noch ein wenig aufzuweiten. Wurde bedacht, welche Auswirkungen Primark auf die lokale Wirtschaft hat? Warum haben sich 100 mittelständische Bonner Unternehmen gegen die Shoppingmall im Viktoria Viertel ausgesprochen? Von jedem Euro, den man ...

PRO: Die Ansiedlung von Primark über 9000m² am Bonner Hbf ist ein weiterer Endpunkt einer chronisch planlosen und erfolglosen Stadtplanung. Deshalb ist der Protest dagegen für Bonn von höchster Bedeutung. Die Bonner Verwaltung arbeitet immer mehr zu einer ...

CONTRA: Die Petition stellt die Gewerbefreiheit in Frage. Ein Prinzip das sich bewährt hat und an dem an dieser Stelle festgehalten werden sollte. Ob das Geschäftsmodell der Modekette trägt, sollte am Ende der Kunde entscheiden. Dabei bleibt es den Petenten unbelassen, ...

CONTRA: Nun, die Einwohner müssen sich nun zwischen einem für die Stadt kostenlosen Einkaufszentrum mit Primark, welche man wieder herausekeln kann (wenn das Gebäude einmal steht, dann steht es) oder 20-40 weiteren Jahren hässlicher Südüberbauung, beziehungsweise ...

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Petitionsverlauf


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