Keine Bevormundung in der Trauer - Weg mit dem Friedhofszwang für Asche

Petition richtet sich an:
Landtag von Baden-Württemberg (Petitionsausschuss)

9.478 Unterschriften

40 %
8.873 von 22.000 für Quorum in Baden-Württemberg Baden-Württemberg

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  1. Gestartet Juli 2026
  2. Sammlung noch > 2 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Debatte

Neues Pro Argument

Pro

Mit dem Veröffentlichen meines Beitrags akzeptiere ich die Nutzungsbedingungen und Datenschutzbestimmungen von openPetition. Beleidigungen, Verleumdungen und unwahre Tatsachenbehauptungen werden zur Anzeige gebracht.

Schon längst überfällig. Beerdigungen sind grundsätzlich zu teuer,und ein Platz auf dem Friedhof auch. Eine längst überholte Geschichte.

4.6

3 Antworten

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Die Behauptung "wenn man die Asche auf den Kamisims stellt, wird man nie loslassen können" Ist falsch. In diesem Sinne dürfte man auch keine Photos von Verstorbenen "auf den Kaminsims" oder der Komode aufstellen. Friedhofsbesuche sind für viele Menschen eine psychische Belastung, da sie eine geliebte Person NICHT mit irgendeinem Friedhof identifizieren können. Insbesondere für ältere Hinterbliebene ist der Gang zum Friedhof meist ohne unterstützende Begleitung nicht möglich.

4.3

7 Antworten

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Mein Vater starb vor 11 Jahren. Als jetzt meine Mutter starb und in derselben Urnenkammer beigesetzt wurde, hätte ich beide Urnen nach 4 Jahren gerne mit nach Hause genommen. Ich musste aber für weitere 15 Jahre das Urnengrab neu mieten. Dafür habe ich kein Verständnis, zumal unsere Urnenwand schon vollständig belegt ist und angebaut werden muss, während die Gräber verwaisen. Dass ich keinerlei Rechte an der Asche meiner Eltern habe, finde ich ziemlich arrogant vom Staat.

4.2

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Für den Verstorbenen ist es nicht wichtig, wo die Asche hin kommt. Aber die Erde braucht die Asche. Nicht irgendein Schrank etc. bei Hinterbliebenen oder öffentlichen Einrichtungen, wie Friedhöfe. Das wäre ein längeres komplexes spirituelles Thema. Es ist keine Sicherheitsfrage die staatlich beaufsichtigt werden müsste. Die Urne kann in jedem Garten oder auch im Gebirge o.ä. sogar verstreut werden. Der Kontakt zwischen Verstorbenen und Hinterbliebenen ist eine geistige Frage, z.B. das Gebet.

2.5

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Derzeit könnte ich meine eigene Beerdigung nicht bezahlen. Das müssten dann meine Angehörigen tun, und das würde ich ihnen ungern zumuten. Grundsätzlich finde ich es beruhigend, wenn Wünsche, was nach dem Tod mit dem Körper geschieht, berücksichtigt werden können von den Angehörigen.

2.5

1 Antwort

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Ich finde es wichtig, dass der Verstorbene im Vorfeld seinen Wunsch festschreiben kann, was mit seiner Asche geschehen soll. Dies könnte er im Testament festhalten - und sei es, dass er einen Hinterbliebenen bezeichnet, es für sich stimmig festzulegen. Damit wäre ein unwürdiges Vorgehen seitens Hinterbliebenen vorgebeugt. Denn unter der Wahlfreiheit darf nicht die Würde leiden.

0.0

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Keine Holzsärge

Andere Kulturen bestatten in Tüchern, früher hatten die Leute schon frühzeitig zu Hause ein Leichentuch bei ihrer Aussteuer. Wir sollen die Regenwälder schützen und den Wald überhaupt , der uns Sauerstoff gibt, und wir verbrennen haufenweise Holz mit Särgen. Die Leichen werden in Metall behältern transportiert, dann brauchen sie auch hinterher keinen Holz Sarg! Es sei denn sie werden aufgebahrt heute ja wohl seltener ist

0.0

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Ich möchte wenn ich sterbe auf jeden Fall eingeäschert werden. Im besten Fall soll meine Asche ins Meer gestreut werden. Von mir aus auch zu Hause bei meinen Angehörigen stehen. Auf keinen Fall möchte ich auf einem Friedhof oder Ruhewald beerdigt werden. Das ist für mich nur Geldmacherei. Die Entscheidung sollte ganz alleine meine sein oder meiner Kinder. Aber sicher nicht die des Staates. Ich habe ja eventuell noch sehr viel Zeit bis dahin und hoffe dass es bis dahin eine Gesetzesänderung gibt.

0.0

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Neues Contra Argument

Contra

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Der Trend im Bestattungswesen geht mehr und mehr Richtung Feuerbestattung. Man stelle sich vor, ein großer Teil der dafür nötigen Urnengräber auf Friedhöfen fällt weg und den Kommunen bricht eine Einnahmequelle weg. Das ist meiner Meinung nach der wahre Grund, warum an der Bestattungspflicht der Aschen festgehalten wird.

4.2

4 Antworten

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Was passiert Jahre später mit der Asche, wenn sich keiner mehr verantwortlich fühlt? Auch wenn die Person verbrannt ist, sollte die Totenruhe bewahrt werden und eine letzte Ruhestätte gefunden werden. Das muss nicht der Friedhof sein. Das Argument, dass bei Seebestattungen keine Angegörigen anwesend sein dürfen, ist schlicht weg falsch. Die Reedereien bieten wunderschöne Zeremonien an und man kann später den Ort immer wieder besuchen gehen.

3.8

2 Antworten

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Ich finde es sinnvoll, wenn es einen Ort gibt, den jede/r besuchen kann, um Zwiesprache zu halten, zu beten, oder einfach des/der Toten zu gedenken. Ein Friedhof ist dafür ein gewohnter und üblicher Ort. Ausserdem kann auf einem Friedhof auch mit anderen Hinterbliebenen kommuniziert werden, was ich insbesondere an einem solchen Ort für sinnvoll und bereichernd halte. Dass Verstorbene an einem öffentlichen und aufsuchbaren Ort bestattet werden, halte ich somit für sinnvoll.

2.5

1 Antwort

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Sondermüll

Es muss eine Regel geben. Ob die Bestattung tatsächlich in einem einzelnen Grab stattfinden muss? Könnte auch ein Gräberfeld sein. Aber, die Urne aufm Kaminsims...im Müll..an der Landstraße...im Messihaus...meistbietend bei Ebay...Im Garten verscharrt neben Hund u Katze u Biomüll und der Nachkäufer meines Hauses wg Tod, Pflegeheim etc hat dann ein Gräberfeld meiner Verwandtschaft im Garten u muss Sondermüll entsorgen? Geht garnicht!!

2.5

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Der Körper des Menschen war ein Leben lang beseelt... Die Seele braucht ihre Zeit, ihn das Leben auf der Erde zu verlassen. Deswegen ist die Schale der Seele - der Körper, der Leib - in meinen Augen heilig und sollte nicht so früh nach dem Tod zu Asche verbrannt werden. Viele Mystiker - die man heute kaum noch ernst nimmt - haben ihre Erfahrungen darüber gesammelt.

1.3

2 Antworten

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Ich finde das Wording "Bevormundung" dumm und doof. Es gibt einfach Regeln wie sich ein Staat und Gesellschaft mit Respekt für Tradition verhält. Der Friedhof als Ort der Ruhe und Besinnung finde ich auch für Urnenbestattungen sinnvoll. Wer es freier mag kann einen Friedwald aufsuchen. Außerdem verstoffwechselt ein Mensch über einen wesentlichen Zeitraum Nahrung als ein Tier. Da können sich also vielmehr Schadstoffe ansammeln.

1.3

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Es ist auch im Sinne der mentalen Gesundheit der Hinterbliebenen, dass die Asche dauerhaft an einem Ort in der Natur verbracht wird. Daher sollte zumindest eine Bestattungspflicht für die Ache festgeschrieben werden. Wer sich seine Verwandten dauerhaft auf den Kaminsims stellen darf, wir nie loslassen können.

0.4

6 Antworten

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Ich finde es wichtig, dass der Verstorbene im Vorfeld seinen Wunsch festschreiben kann, was mit seiner Asche geschehen soll. Dies könnte er im Testament festhalten - und sei es, dass er einen Hinterbliebenen bezeichnet, es für sich stimmig festzulegen. Damit wäre ein unwürdiges Vorgehen seitens Hinterbliebenen vorgebeugt. Denn unter der Wahlfreiheit darf nicht die Würde leiden.

0.0

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