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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    104-prozentige Unterrichtsversorgung
Die Landesregierung ist mit dem Versprechen angetreten, die „104 prozentige Unterrichtsversorgung“ zu gewährleisten. Nicht erwähnt hat sie, dass Schulen mit diesen 104 % Schulsozialarbeit, Ganztagsschule, Inklusion, Berufsorientierung, Förderunterricht, Vertre-tungskräfte u. v. m. finanzieren müssen.
Quelle: Gemeinsame Resolution der hessischen Kreis- und Stadtelternbeiräte und des Landeselternbeirats von Hessen
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    Ressourcen erhalten
Bildungspolitiker aller Parteien sind sich seit langem einig (auch wenn sie es nicht direkt sagen), dass das Gymnasium keine elitäre Veranstaltung sein soll. Auch halten sie in Hessen bisher an der Möglichkeit der Wahl von Leistungskursen fest - gut so! Die Petition wendet sich zu Recht dagegen, dass beide Ziele ohne personelle Ressourcen nicht zu realisieren sind.
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Inklusion ist angesagt, aber statt endlich auch dafür die Bedingungen zu schaffen, z.B. je drei Klassen 1 Förderschullehrkraft sowie eine Sozialpädagogin zusätzlich werden sogar die Förder- und Inklusionsstunden gestrichen. Das ist eine bewusste unterlassene Hilfeleistung seitens der hess. Regierung. So nicht!
Quelle: e. Jennewein
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    Wer Lehrerstellen streicht verhindert Chancengleichheit
Wer die Lehrerversorgung in den Schulen zu Gunsten von Ganztagsschulen, Inklusion und Sozialaufgaben in bestimmten Schulformen verschlechtert, erreicht genau das Gegenteil von dem, was er will. Es ist eine Binsenweisheit dass in großen Kursen weniger gelernt wird als in kleinen. Fazit: die vermögenden Eltern werden in Zukunft verstärkt in Privatschulen oder private Einzel- oder Kleinstgruppennachhilfe investieren, um die Bildungschancen ihrer Kinder zu erhöhen - womit wieder genau die unter den Tisch fallen, die man angeblich fördern wollte: Kinder aus sozial schwächeren Schichten.
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    Hessens Zukunft in Gefahr!
Die "lieben Eltern" wehren sich ja nicht gegen den Stellenabbau bei den Lehrern, weil sie nach Opern suchen, die für ihre Sprösslinge blechen, sondern weil sie wissen, dass ihrer Kinder mal ihre Rente finanzieren werden (auch die für die da "contra" schreien). Wer eine schlechte Bildungspolitik macht, ruiniert Hessen! Es gehr um Hessens Zukunft!
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    G8-Schüler doppelt benachteiligt
Unglaublich, dass ausgerechnet die Schüler, die durch G8 in der Mittelstufe schon weniger Stoff vermittelt bekamen, nun auch noch in der Oberstufe im Angebot eingeschränkt werden sollen! Da ja nun viele Gymnasien auf G9 zurück gehen, sollte die geplante Änderung der Ressourcen-Verteilung wenigstens um einige Jahre nach hinten verschoben werden.
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Verhältnismäßige Kürzungen, orientiert an den Schülerzahlen wären ja in Ordnung, doch es geht bei dieser neuen Vorgabe nicht darum, sondern um die Veränderung der Relation zwischen Lehreranzahl und Schüleranzahl. Das macht das Vorhaben kritikwürdig. Wie soll Deutschlang mit den hohen Standortkosten international konkurrenzfähig sein, wenn wir nicht darauf achten die nachfolgende Generation sehr gut auszubilden.
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    Hessen auf dem Weg zum Brandenburger Eigentor
Die Bundeskanzlerin sagte noch vor wenigen Monaten: "Brandenburgs Kinder sind doch nicht dümmer als die in Sachsen - die sind doch genauso klug. Trotzdem liegt Brandenburg unentwegt in den Umfragen wie Pisa oder anderen hinter Sachsen. Das hat damit zu tun, dass diese Landesregierung nicht dafür sorgt, dass die Stunden gegeben werden und das ausreichend Unterricht da ist", so Merkel in ihrer Rede. Diese Kritik am Bildungsengagement auf Landesebene trifft jedoch ebenso für Hessen zu und ist quasi wie ein Aufruf für diese Petition! Mitmachen!
Quelle: www.rbb-online.de/extra/landtagswahl-brandenburg-2014/beitraege/bundeskanzlerin-merkel-in-eberswalde.htmlr:#9d0d15;text-decoration: underline;" href="http://www.rbb-online.de/extra/landtagswahl-brandenburg-2014/beitraege/bundeskanzlerin-merkel-in-eberswalde.html" rel="nofollow">www.rbb-online.de/extra/landtagswahl-brandenburg-2014/beitraege/bundeskanzlerin-merkel-in-eberswalde.html
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    Stundenzahl
Es ist absurd Schülern, die Fächer bereits abgewählt haben, diese Fächer wieder aufzwängen zu müssen, damit die benötigte Stundenzahl für das Abitur erreicht wird, obwohl die Weiterführung der Fächer bereits versprochen wurde und man sich verbindlich abwählen musste.
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    Gegenfinanzierung
Das Gegenargument "wie soll das gegenfinanziert werden?" wird durch die Lektüre des Berichts des Landesrechnungshofs ad absurdum geführt!
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    Elternabgabe
Notwendig ist das Anliegen der Petition nun wirklich nicht. Aber wenn Eltern dies mehrheitlich wünschen sollte man dem doch nicht entgegen stehen. Man sollte die Eltern in den jeweiligen Schulen abstimmen lassen ob Sie durch eine persönliche sozial gestaffelte Elternabgabe das auch wirklich finanzieren wollen. Erst dann zeigt sich wie wichtig es den Eltern wirklich ist, denn wenns an die eigene Kasse geht sieht man dann doch gerne die Dinge anders. Also bin ich gespannt ob es wirklich um Ihre Kinder geht wennS ie selbst dafür bezahlen sollen und erwarte die Vorschläge.
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    Heuchelei
Wie kann eine GEW, die durch ihren Vorsitzenden Nagel (Die LINKE) erst jüngst wieder offziell die "Überwindung des Gymnasiums" forderte, eine solche Petition unterstützen? Unglaubwürdig - hier werden Gutwillige zu Zeugen gegen eine sicherlich nicht diskussionslos hinzunehmende Regierungspolitik gemacht, ohne die wahren Absichten zu benennen: Es ist Vorwahlkampf! Ich unterschreibe hier garantiert nicht!
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    Schülerprognose Hessen minus 16% in 2020
Laut einer Studie des statistischen Landesamtes wird es im Jahr 2020, also schon in 5 ! Jahren, mehr als 16% weniger Schüler geben. Da klingt es doch geradezu hirnrissig nicht auch die Zahl der Lehrer entsprechend abzubauen. Also ich fühle mich von dieser Petition verarscht weil diese Fakten einfach verschwiegen werden.Würden die Familien selbst für Ihre Forderungen bezahlen müssen würden sie diese nicht stellen.
Quelle: www.ihk-hessen.de/themen/berufliche/schuelerprognosen/r:#9d0d15;text-decoration: underline;" href="http://www.ihk-hessen.de/themen/berufliche/schuelerprognosen/" rel="nofollow">www.ihk-hessen.de/themen/berufliche/schuelerprognosen/
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    Wie bitte, noch mehr Schulden machen ?
Aha, die Weltmeister im Forderungen stellen, die "lieben Eltern" sind mal wieder am Werk und suchen wieder nach neuen Opfern die für Ihre Sprösslige blechen ohne darüber nachzudenken wie hoch auch unser Bundesland verschuldet ist und dass das Geld das sie dauernd mehr fordern anderen fehlt. Deshalb mein NEIN !
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    Schule heißt Erziehung! Auseinandersetzung von Mensch zu Mensch!
Die Diskussionsbeiträge, die vorwiegend formal die Zahl der Lehrer an die Zahl der Schüler koppelt, zeugt von einem geringen Bildungsverständnis der Autoren und leider auch vom Kultusministerium. Warum brauchen wir Lehrer und eine Schule? Es geht um die Vermittlung von Wissen und Denken, von gesellschaftlichen Werten und Fähigkeiten. Erziehung! heißt das Ziel. Dies kann nur durch persönliche Auseinandersetzung von Schülern und Lehrern, nicht aber durch "Computerspiele" erreicht werden . Mehr Lehrer - kleinere Klassen - weniger Unterrichtsausfall! Und die Realität? ? ?
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