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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    Geht auf die Barrikaden Leute und unternehmt etwas
Das einzige was meiner Meinung nach hilft, ist wenn Sie das Bundeskanzleramt und alle Politiker der Regierungsparteien mit Emails und Anrufen bombardieren damit sich endlich politisch und grundsätzlich etwas ändert. Denn wenn erst alle Turnhallen der Republik voll sind, wie soll es dann weiter gehen und welche neuen Sondersteuern werden wir alle bezahlen müssen ? Die EU hat völlig versagt und keine unserer Außengrenzen gesichert. Zeigen Sie den Vollversagern der EU die rote Karte ! Werden Sie aktiv statt nur zu meckern.
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    Sport und Gesundheit
In der Gesellschaft wird beklagt, dass sich die Kinder viel zu wenig bewegen. Was kann man da als erstes wegnehmen, die Möglichkeit sich zu bewegen. Das kann es doch nicht sein. Zum anderen werden die Schulen sehr schnell merken, dass der Sportunterricht ausfällt, die Konzentrationsfähigkeit wird enorm steigen. Genauso steigt die Agressionsbereitschaft, da kein Sport zum Ausgleich betrieben wird.
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    Nicht an der falschen Stelle sparen
Der Sport hat eine große soziale Funktion und darf durch die Belegung von Turnhallen nicht zerstört werden, solange noch sehr viele andere Gebäude leerstehen. Deutschland hat viele qm freie Büroflächen und Hotels (WCCB). Kein Flüchtling muss im Freien bleiben!!
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Gerade wurde der Preis an einen Sportverein aus Hessen für Integrationsarbeit durch sportliche Leistungen im Miteinander mit Flüchtlingskindern durch Fr. Merkel verliehen. Es hätte schon lang die pragmatisch. Analyse u Bereitstellung leerstehender Liegenschaften des Bundes ggf. auch des Landes geben müssen. Ob alle häuslichen Anfordungen 100 prozentig stimmen müssen ist nicht situationsgerecht. Manche Turnhallen sind ja auch nicht die Besten. Mann kann einige für Unterkuenfte nutzen, aber nicht alle. Dafür die leerstehnden Raeume an der B9 ,die ggf. geschützter und haben Toiletten.
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    Sozialverträglichkeit
Die Sportvereine haben eine lange Tradition in Bonn. Sie leisten eine kontinuierliche Aufbauarbeit von Kinder zu Jugendlichen bis hin zu den Erwachsenen. Der soziale Aspekt des Sports wird durch die Schließung der Hallen mit Füssen getreten. Auch für die ältere Generation fällt ein wichtiger Pfeilers ihres Lebens weg.
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    Die Lasten müssen gerecht verteilt werden
Man macht sich es hier weder leicht, noch fehlt die Empathie für Flüchtlinge. Die Belastung darf bloß nicht dazu führen, dass einseitig sportliche Betätigungsmöglichkeiten für bestimmte Bevölkerungsteile auf unabsehbare Zeit wegfallen. Die genannten Alternativen müssen geprüft werden. Warum nicht auch Museums- und Theatergebäude oder privaten Wohnraum einbeziehen? Auch nicht einfach, aber wohl notwendig.
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Frontex-Chef rechnet 2016 mit einer Million Flüchtlingen (Spiegel online am 29. Januar 2016) = Wenn die Stadt Bonn nicht endlich Geld in die Hand nimmt und massiv in alternative Unterbringungsmöglichkeiten investiert, werden unsere Kinder erwachsen sein, bevor sie die jetzt belegten Hallen wieder nutzen können. Neu gebaute oder sanierte Flüchtlingsheime kann man dann 2020 gerne in Studentenheime umwandeln, wenn sie dann wider Erwarten nicht mehr gebraucht werden sollten.
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Sind Sporthallen überhaupt für eine humanitäre Unterbringung geeignet? Natürlich soll kein Flüchtling bei eisiger Kälte auf der Straße stehen, aber ist die Unterbringung in einer Sporthalle mit weiteren hunderten Personen überhaupt menschenwürdig? Bett an Bett zusammengestellt, da bekommt doch keiner Ruhe. Außerdem findet im Sport die Integration auch ohne ausreichende Deutsch-Kenntnisse statt, da vielmehr mit "Händen und Füßen" kommuniziert wird. Diese Grundlage (Infrastruktur) wird den Vereinen aber punktuell durch jene Unterbringung in Sporthallen genommen...
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    Frau Hendricks (SPD) kritisiert fehlendes Überraschungsmoment
Frau Hendricks (MdL SPD): "Es ist vor diesem Hintergrund (= DREIWÖCHIGE Pause bei der Flüchtlingsaufnahme) unverantwortlich, dass der Oberbürgermeister eine öffentliche Diskussion über die zusätzliche Nutzung fast aller großen Turnhallen in Bonn anzettelt.“ - Unverantwortlich ist nicht die öffentliche Diskussion, sondern die Planung selbst.
Quelle: Pressemeldung und Website von Frau Hendricks
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    Alternative Unterbringungsmöglichkeiten schaffen
Seit nunmehr 6 Monaten kommen verstärkt Kriegsflüchtlinge, Asylbewerber und Migranten nach Deutschland/NRW und werden gemäß des Königsteiner Schlüssels auch Bonn zugewiesen. Kein neues Thema für Bonn also. Die Stadtverwaltung war bei der Suche nach Alternativen bisher zu passiv und möchte hier auch weiterhin den bequemen weg gehen, Turnhallen zu konfiszieren. Dabei ist das mit ca. 1800 Euro pro Bett und Monat eine der teuersten Varianten. Durch diese Petition soll die Stadtverwaltung aus ihrer Komfort-Haltung gezwungen werden und endlich bessere Alternativen schaffen (z.B. Container, Zelte)
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    Winterkälte
So leicht, wie es sich hier manche , ist es aber leider nicht - man kann diese Menschen nicht einfach bei dieser Winterkälte warten lassen, bis diese Petition durch ist oder die Flüchtlinge einfach umparken und hoffen das man dort damit einverstanden ist. Man muss den ersten Schritt machen und auf diese Menschen zu gehen.
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    Sport und Kultur
Ich könnte Herrn Scharfs Aufruf zum Schutz der Sporthallen ja unterstützen, wenn es um alle Hallen gehen würde. Auch wenn alle anderen Möglichkeiten nicht untersucht würden, könnte ich mich ihm anschließen. Was mich aber gegen ihn stimmen lässt, ist seine schon immer vorhandene latente Kulturfeindlichkeit. Warum ist es zynisch, wenn man sich über eine Sparkassen-Spende zur Orchester-Förderung freut? Würde die Ablehnung dem Sport helfen? Warum der dauernde Versuch, Kultur gegen Sport auszuspielen?
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Wie wichtig Sportvereine und -Unterricht für unsere Gesellschaft auch sein mögen, sie können niemals aufgewogen werden gegen den humanitären Notstand, der zur Zeit in Deutschland/Bonn herrscht.
Quelle: GG Art. 1
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Hier von einer Zweckentfremdung zu sprechen ist schon etwas dick aufgetragen, es handelt sich immerhin offiziell um Mehrzweckhallen. Zu Hauptstadtzeiten fiel auch schonmal der Schulsport aus weil in den Hallen eine Hundertschaft Polizei untergebracht werden musste...
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    Menschlichkeit
Zur Abwechslung könnte man mal an das Leben der Menschen denken, die vor Krieg und Terror fliehen und Leid empfunden haben, was sich die Macher dieser Petition nicht mal in ihren schlimmsten Albträumen vorstellen können. Mein Gott versetzt euch doch einfach in die Lage dieser Menschen. Wenn ihr in deren Lage stecken würdet, hättet ihr natürlich Respekt vor dem eigentlich Sinn einer Sporthalle, auf jeden Fall. Es geht um Menschlichkeit und ich merke wie diese Menschlichkeit immer weiter verschwindet und das die Hälfte der Pro-Kommentare einfach latent rechts sind.
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Sport kann man auch draußen treiben oder in der Zeit Wandern gehen. Ich bin entsetzt, wie empathielos Eltern gegenüber anderen Menschen werden können, wenn es um ihre Sprößlinge geht. Für eine Zeit auf die sportliche Nutzung der Hallen zu verzichten, ist das mindeste, was wir in Kauf nehmen sollten um Menschen in Not zu helfen.
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    Gebt Alternativen wenn ihr Fordert
Gebt eure Häuser her, oder eine gute Alternative, dann können wir darüber reden ob ihr eure Sporthallen bekommt. Punkt. Fakt ist: Die Sporthallen gehören dem Bund/ den Ländern, und nicht euch. Noch ein Fakt ist: Es ist kalt draußen, Sporthallen sind in der Regel beheizbar, und wir haben einen Riesenhaufen von Flüchtlingen zu versorgen. Meint ihr denen macht das Spaß zu Hunderten in einer Sporthalle zu hausen? Ganz bestimmt nicht. Wenn euch das nicht passt, dann stellt Häuser und Hallen anderer Art bereit. Diskussion Ende.
Quelle: Eigene Erfahrung/Meinung
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Sport kann man auch draußen treiben oder in der Zeit Wandern gehen. Ich bin entsetzt, wie empathielos Eltern gegenüber anderen Menschen werden können, wenn es um ihre Sprößlinge geht. Für eine Zeit auf die sportliche Nutzung der Hallen zu verzichten, ist das mindeste, was wir in Kauf nehmen sollten um Menschen in Not zu helfen.
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