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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

Der mehrere Wochen andauernde Steik verliert jedes Maß. Das Wohl der Eltern wird durch das zwansläufige Opfern des Jahresurlaubs empfindlich beschädigt. Erzieher/Erzieherinnen verdienen schon jetzt mehr als andere mit vergleichbare Ausbildung. Allein eine neue Einstufung wird ihnen nicht zu mehr Anerkennung verhelfen und schon gar nicht den Kindern zu einer besseren Betreuung.
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Ich bin sprachlos. Nun werden endlich (wieder) Verhandlungen aufgenommen, der Streik soll aber weitergehen. Ja das Streikrecht ist wichtig. Aber momentan errinnert mich der Streik nur noch an meinen 3järhigen in der Trotzphase: Ja keinen Schritt zurück, kein Entgegenkommen gegenüber uns betroffenen Familien, stattdessen mit den Kopf durch die Wand. Wer die Solidarität der betroffenen Familien erwartet, sollte diese mit in Boot holen und nicht so gleichgültig behandlen wie es gerade geschieht.
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    Alle schimpfen nur auf die Arbeitgeber...
Sagt man mal etwas gegen den Streik, heißt es gleich, man interessiert sich nicht für die Erzieher, die so gute & wichtige Arbeit leisten (Das tun sie! Unbestritten! Würde ich ihnen sonst meine Kinder anvertrauen?) Dass aber ein Arbeitgeber nicht sofort „hura“ schreit, wenn er mehr zahlen soll, ist doch klar. Und dass er nicht sofort „einknickt“ und alle Forderungen diskussionslos akzeptiert, ebenfalls. Es ist also m.E. nicht (nur) die Stadt, die irgendwas aussitzt, sondern die Gewerkschaft, die auf dem Rücken der Eltern ihre Forderungen durchdrücken will !
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Für genau dieses Recht sind Menschen gestorben und genau darum darf man es nicht leichtfertig, unverhältnismäßig und vor allem nutzlos einsetzen!
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    Streikrecht ist Grundrecht
Tipp: Sie könnten Ihren Kindern erklären, dass man nicht immer einfach alles stehen und liegen lassen darf, um seinen Willen durchzusetzen. Aber man darf in diesem Land für seine Rechte als Arbeitnehmer streiken. Für dieses Recht sind Menschen gestorben. Es ist mit Mühen erkämpft worden und wird zurecht von unserem Grundgesetz garantiert. Und natürlich gilt dieses Grundrecht auch für Erzieherinnen - ob uns das als Eltern jetzt gerade genehm ist oder nicht. Solche Argumentationen unterhöhlen dieses Streikrecht (nicht juristisch aber moralisch) und sind daher hochgefährlich.
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Bevor man sowas online stellt, sollte man sich erstmal Gedanken machen, was es bedeutet Arbeitskampfmittel einzusetzen und warum dies geschieht. Wenn man nur eine Verwahrstelle für seine Kinder sucht, benötigt man keinen guten Kindergarten.
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Hallo, ich verstehe hier einige Gegenargumente nicht. Warum sollte es eine Belastung für ein Kind sein bei Oma und Opa zu schlafen ? Ich habe das als kleiner junge geliebt ! Und jetzt noch was Allgemeines, niemand hat die Eltern gezwungen Kinder zu bekommen und eine Familie die nicht stark genug ist sich alleine um ihre Kinder zu kümmern, hätte es besser gelassen. Anders gesagt, wer sich nicht um seine Kinder kümmern möchte sondern sie lieber 70% des Tages weg geben möchte wäre besser nur zu zweit geblieben. Und gerade wenn die Kitas doch so wichtig sind, mehr Geld für die Erzieher/innen
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Wenn man als einfacher Arbeitnehmer keine Macht und Mitsprache in arbeitstariflichen Gesprächen hat,bleibt seine einzige Möglichkeit, die Niederlegung seiner individuellen Arbeitskraft. Ohne Streiks sähe die Welt hier ganz anders aus. Man muss nur über den nationalen Tellerrand gucken, um zu sehen wie es in weniger organisierten Ländern aussieht. Das Streik mittel als obsolet darzustellen , mag hier ein Zeichen persönlicher Betroffenheit sein oder ein Zeichen dafür,wie weit der Gedanke an die sozialen Errungenschaften der letzten Dekaden,schon wieder aufgeweicht wurden.
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Nur, dass die in der Petition beschriebene Vorgehensweise seit Jahren zu keinem Ergebnis geführt hat. Dieser Streik ist das letzte Mittel der Wahl in einem zähen und langwierigen Kampf und er ist auch für uns Erzieher eine große Belastung. Die Nerven liegen auf allen Seiten blank, doch jetzt zurückzurudern hätte fatale Folgen für die Zukunft eines ganzen Berufsfeldes und somit auch auf die Zukunft unserer Kinder.
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Sie haben für die Petition den falschen Adressaten gewählt! Die Petition müsste an den VKA gerichtet sein. Im Übrigen handelt es sich bei dem Streit nicht nur um ErzieherInnen, sondern viele Bereufsgruppen im Bereich SuE und dann schauen Sie sich mal die Rahmenbedingen in diesen Bereichen an, leider wird dazu viel zu wenig berichtet. Das Mittel des Arbeitskampfes in Form von Streik steht am Ende der Fahnenstange, insofern gab es seitens der Gegenseite (wie auch nachlesbar!) keinerlei erkennbarer Wille zur konstruktiven Verhandlung!
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Ich verstehe dieses Argument nicht, dass dieser Streik auf den Rücken der Kinder ausgetragen wird. Also wenn es eine solche Strafe für die Kinder darstellt, ihre Zeit bei Mama und Papa, Oma und Opa, Tante oder Onkel oder lieben Freunden zu verbringen, dann liegt das Problem meiner Meinung nach ganz woanders. Außerdem gehören die Beschwerden an die Arbeitgeberverbände, die nur mit dreisten Almosen um die Ecke kommen, statt mit fairen Angeboten. Unterstützt doch die Erzieherinnen, denn schließlich scheinen die Kitas ja mit das Wichtigste zu sein. Also sollte doch Geld dafür da sein
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