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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    Mündiger Schüler
Nur wenn man weiß was Gentechnik ist, wie sie funktioniert und was sie leisten bzw. nicht leisten kann, ist man in der Lage ohne Ideologie seine Meinung zu bilden. Wenn es dazu Angebote auserhalb der Schule gibt ist dies zu begrüßen. Insbesondere da es sich um eine der wichtigsten Technologien des 21. Jh handelt (siehe Quellen) und Schullabore (leider) dazu nicht in der Lage sind.
Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Wei%C3%9Fe_Biotechnologie
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    Praxis vertieft Interesse !
Die Bedeutung der gelehrten molekularbiologischen Techniken geht weit über die Grüne Gentechnik hinaus und reicht von Pharmazie über Biotechnologie hin zur medizinischen Diagnostik. Heute Interesse bei SchülerInnen zu wecken sichert die Ausbildung der Fachkräfte von morgen. Die praktische Anwendung vertieft die Auseinandersetzung mit den Techniken, ist aber kaum an normalen Schulen möglich. Projekte wie HannoverGen oder das baden-württembergische „BioLab on Tour“ sind daher wichtig!
Quelle: www.biolab-bw.de
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    Unwissenheit
Bei dem allgemein als Gentechnik bezeichneten Themenkomplex um eine Zukunftstechnologie die ebenso große Gefahren wie Möglichkeiten bietet. In beiden Fällen ist es unumgänglich junge Menschen frühzeitig damit auseinanderzusetzen. Den nur so ist es möglich eine Diskussion auf einem vernünftigen Niveau zu führen. Denn die meisten Menschen haben aufgrund mangelnder Kenntnisse auf diesem Gebiet schlichtweg keine Ahnung was Gentechnik im Kern bedeutet und wo sie bereits überall zum Einsatz kommt.
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    Konstuktive Änderungsvorschläge
HannoverGen wird vorgeworfen, die Akzeptanz von Grüner Gentechnik zu fördern. Aber geschieht dies mit unlauteren Mitteln ? Werden Argumente der Gegner verfälscht, lächerlich oder gar nicht dargestellt, während Befürwortern parteiisch eine große Bühne geboten wird ? Diesen Eindruck habe ich nach Durchsicht der veröffentlichten Kursskripte nicht. Konstruktive Änderungsvorschläge nach unabhängiger Prüfung der Materialien umsetzen – warum nicht ? Aber deswegen das Projekt ganz einstellen: NEIN!
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    Pro HonnoverGen
Als ich Schülerin war, war "Atomkraftgegner" war ein Synonym für einen emotional gesteuerten Idioten. Der Ideologiefreie Physik Unterricht eines sehr engagierten Lehrers hat es mir erst ermöglicht, die Problematik der Kernkraft einzuschätzen. So wurde ich zu einer mündigen Bürgerin und das wünsche ich mir auch für die heutigen Schüler. Nur wer versteht, was sich hinter dem Begriff "Gentechnik" verbirgt, kann vernünftig urteilen.
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    Praxis
Praktische Anwendung von theoretisch erlernten Inhalten sind didaktisch wichtig. HannoverGEN bietet diese Möglichkeit. Damit eine unlautere Einflussnahme, etwa durch Industrieinteressen, ausgeschlossen werden können, muss der Kurs von unabhängigem WissenschaftlerInnen und DidaktikerInnen konzipiert werden und Lehrmaterialien müssen für alle BürgerInnen zur Bewertung öffentlich zugänglich gemacht werden. Auch diese Voraussetzungen werden durch das Projekt erfüllt.
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    Naturwissenschaften
Naturwissenschaften brauchen Rot/Grün nicht ... dafür umso mehr Ideologie und "soziale" fakten- und wissensfreie Laber-"Wissenschaften" - war doch zu erwarten. Esoterik und Wissenschaftsfeindlichkeit - das reicht als Progremm ...
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    Zweckfreihe Lehre
In Schulen sollte man sich mit Genetik und Gentechnik auseinandersetzen, weil es spannende und wichtige Gebiete sind. Nicht weil es an Akzeptanz gentechnisch veränderter Nahrungmittel mangelt.
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    Genetik-Ausbildung
Eine gute biologische und molekularbiologische Ausbildung schon in der Schule gibt die Grundlage für spätere, sachlich fundierte Entscheidungen. Daher sollte diese in den Schulen gefördert werden.
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    Unterricht
Bei der Beurteilung des Projekts muss zwischen den Materialien und ihrem Einsatz unterschieden werden. SPD und Grüne unterstellen durch die politisch motivierte Beendigung des Projekts, dass Lehrer/innen die Inhalte anhand der Materialien unkritisch vermitteln würden. Dabei wird jedoch von den Gegnern nicht beachtet, dass gerade Pro-Materialien den Anlass für eine kritische Auseinandersetzung liefern. Deshalb muss man auf den Unterricht und weniger auf die Materialien blicken.
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    Gegenargumente finden
Wie soll man sachlich gegen etwas wie Gentechnik argumentieren, wenn man niemanden ausbildet der davon Ahnung hat? Glauben sie wirklich Unternehmen, die Gentechnik nutzen, machen Kontraargumente öffentlich wenn sie bei ihrer Forschung auf welche stoßen? Einseitig werden von ihnen die Proargumente gesammelt und niemand kann einen Gegenpool bilden.
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    Bessere Inhalte
Die Versuche, die bei HannoverGen tatsächlich durchgeführt werden, sind nicht spezifisch für grüne Gentechnik. Trotzdem werden fast ausschließlich Beispiele aus der Landwirtschaft herangezogen. Ein so teures Projekt sollte einen angemesseneren Einblick in die Gentechnik vermitteln.
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    Kontroversen vermeiden
Um theoretisch erlernte Inhalte praktisch zu festigen, muss man nicht zwangsläufig kontroverse Themen bemühen. Um Irritationen zu vermeiden und das Gesamtvorhaben zu schützen, sollte man eher auf unstrittige und politisch unkontroverse Themen setzen. Immerhin bringt die Kontroverse um grüne Gentechnik nun den praktischen und in jeder Hinsicht nützlichen und erhaltenswerten Teil des Projekts in Gefahr.
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    Reine Lehre an Schulen
Projekte, deren vorwiegendes Ziel es ist kontrovers diskutierte, industrielle Techniken näherzubringen, sollten extern angeboten werden. Sie sollten nicht direkt an Schulen angesiedelt sein.
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