Pro

What are arguments in favour of the petition?

Welches Lebensende würdig bzw. unwürdig ist, sollte jeder für sich selbst entscheiden können. Wer bis zum bitteren Ende dahinvegetieren will, kann dies meinetwegen tun. Diese Petition unterschreibe ich jedoch nicht, da ich befürworte, dass jede Form der Sterbehilfe zugelassen wird, auch die gewerbliche. Für eine gute ärztliche Behandlung muss man viel Geld bezahlen, wieso nicht für ein würdiges Sterben.
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Contra

What are arguments against the petition?

    zynische Konsequenz
Die Befürwortung der aktiven "Sterbehilfe" ist eigentlich nur die zynische, aber logische Konsequenz aus den immer wieder forcierten Diskussionen, die Befürchtungen wecken (sollen?), in einer auf Leistung fixierten Gesellschaft: Diskussionen um die (zu) teure und schlechte Versorgung in Krankenhäusern und Pflegeheim, Diskussionen um den demografischen Wandel, die Wirtschaftskrise, die Altersarmut und die sinkenden Renten.
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    Lebensumstände verbessern!
Entwürdigend sind die Lebensumstände, die sterbenden Menschen zugemutet werden. Diese gilt es zu ändern, anstatt den "selbstbestimmten" Tod als Ausweg anzubieten. Das ist abartig!
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    Alternative
Ist es wirklich unwürdig, alt zu werden? Ist es wirklich unwürdig, krank zu werden? Ist es wirklich unwürdig, auf Hilfe angewiesen zu sein? Ist es nicht eher unwürdig, alten, schwerstkranken und behinderten Menschen eine Beendigung ihres Lebens als "Alternative" anzubieten? Die Alternative sollte eine aktive und gute Unterstützung bei Krankheit, Behinderung und am Lebensende sein.
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    "Begründungen"
Zitat aus dem Petitionstext: "Angesichts des demographischen Wandels stehen wir nunmehr vor der Frage des Schutzes des absehbahren Endes eines Lebens" [Zitat Ende] Das kann doch nicht Ihr Ernst sein: der demografische Wandel (also das Alter!) als Begründung fürr aktive Sterbehilfe? Was bietet sich dann noch als "Begründung" an? Chronische Krankheit? Behinderung? Negative Kosten-Nutzen-Rechnung?
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