Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    hoher Aufwand für Websites und Blogs
Auf allen Websites: Google Maps entfernen (Datenverarbeitungsverträge mit Firmen außerhalb der EU sind rechtlich derzeit ungeklärt), externe Scripte wie jquery usw. entfernen bzw. lokal verfügbar machen (Updates), Vorschaltseite vor die Startseite, falls Cookies genutzt werden, Google Fonts entfernen bzw. lokal verfügbar machen (in dem Fall Lizenzen beachten), Kontaktformulare entfernen oder aufwändig erweitern, Links auf externe Inhalte nur mit entsprechender Vorwarnung, Newsletter selbst hosten, und vieles mehr ... Das bringt diese Verordnung. Und seid sehr sogfältig mit der Überprüfung!
Quelle: Webdesignerin
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Insbesondere für Blogger, die den Blog lediglich als Hobby - nur die wenigsten verdienen damit tatsächlich Geld - betreiben und nicht über vertiefte Kenntnisse auf dem Gebiet verfügen, sind die die Anforderungen einfach nicht umsetzbar. Als Privatperson hat man weder die Zeit sich diese Kenntnisse neben der (haupt-)beruflichen Tätigkeit anzueignen, noch werden die meisten so viel Geld in dieses Hobby investieren können/wollen, um professionelle Hilfe für die Anpassungen zu engagieren. Der Aufwand, die Kosten sowie die drohenden Strafen sind ihnen gegenüber also absolut unverhältnismäßig.
Quelle: Bloggerin
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Viele Blogs würden durch die unerfüllbaren Anforderungen der DSGVO einfach von der Bildfläche verschwinden, weil Blogger schlicht nicht leisten können, was die DSGVO fordert. Datenschutz sollte aber nicht die Vielfalt der Bloglandschaft einschränken, zumal gerade Blogs kaum bis gar keine sensiblen Daten speichern/verarbeiten.
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

Es geht darum, das die persönlichen Daten jedes Einzelnen legal und ohne seine Grundrechte zu verletzen genutzt werden - Informationelle Selbstbestimmung eben. Und falls das angestrebte Geschäftsmodell nur funktioniert, wenn man um Kosten zu sparen den Datenschutz "weglässt" - Dann sollte man ggf. da noch mal drüber nachdenken. Personenbezogene Daten sind heutzutage eine sehr wertvolle Sache, die entsprechend Geschützt werden müssen.
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Auch in KMUs und Kleinunternehmen sind die Anforderungen der DSGVO zu meistern. Das gilt auch für Blogs. Spätestens, wenn bei der Tätigkeit an Blogs keine personenbezogenen Date erhoben werden, ist das ganze wesentlich einfacher zu händeln. Datenschutz sollte gerade im Web eine große Rolle spielen.
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Was bitte soll denn an der Richtlinie nicht umsetzbar sein? Gerade kleine Unternehmen haben damit doch sehr viel weniger Aufwand als große. Datenschutz ist überaus wichtig. Eine Petition dagegen, ohne Angabe von Gründen, kann ich nicht ernst nehmen.
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Ich selbst bin "betroffener" KMU bzw. "Kleinunternehmer". Ich kann nicht nachvollziehen, was an der DSGVO nicht oder nur mit immens hohem Aufwand umsetzbar sei. Meine Webseite war in weniger als 2 Stunden DSGVO-konform - Datenschutzerklärung, Anpassung Kontaktformular, Anpassung Blog-Kommentarfunktion, ADV-Vertrag (war schon vor der DSGVO Pflicht), Plugin-Check und ggf. Maßnahmenergreifung. Ich habe in den ganzen Debatten im Netz, in Gruppen oder wo auch immer stets das Gefühl, dass Fehlinterpretationen, Falschaussagen und schlicht Unwahrheiten über die DSGVO verbreitet werden.
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