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Bild zur Petition mit dem Thema: Mit DSGVO-Erleichterungen für KMU nur Leistbares fordern & Sanktionsverzicht #KmuAufschrei Mit DSGVO-Erleichterungen für KMU nur Leistbares fordern & Sanktionsverzicht #KmuAufschrei
  • Von: Susanne Braun-Speck, tiefenschaerfe.de mehr
  • An: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss cc ...
  • Region: Deutschland mehr
    Kategorie: Datenschutz mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
    Sprache: Deutsch
  • 30 Tage verbleibend
  • 1.983 Unterstützende
    40% erreicht von
    5.000  für Sammelziel

Mit DSGVO-Erleichterungen für KMU nur Leistbares fordern & Sanktionsverzicht #KmuAufschrei

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Die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) der EU sieht vor, dass Selbstständige, Unternehmen sowie Vereine und andere gemeinnützige Organisationen, die in irgendeiner Weise persönliche Daten verarbeitet, aufwändige Verfahren zum vermeintlichen Datenschutz betreibt.

Hiermit fordern wir, dass mindestens für Kleinstunternehmen sowie Klein- & Mittelständler (KMU) ERLEICHTERUNGEN nach Erwägungsgrund 13 und 98 der DSGVO durch Verbände und Vereinigungen schnellstens erarbeitet werden. Bis Fertigstellung soll auf Sanktionen / Strafverfolgung verzichtet werden.

Erleichterungen für Kleinstunternehmen & KMU sind z.B., dass sie

• auch vom Führen eines Verarbeitungsverzeichnisses befreit sind, wenn sie REGELMÄSSIG Daten verarbeiten (sofern Datenhaltung und -nutzung NICHT der eigentliche Geschäftsinhalt ist).

• und nur solche Datenschutz-Maßnahmen vornehmen müssen, die REALISTISCH leistbar sind (z.B. Installation von Anti-Viren-Software, um Datendiebstahl vorzubeugen).

Begründung:

In der DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung der EU) sind ERLEICHTERUNGEN für Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern vorgesehen. Diese Erleichterungen hätten seit 2016 von Verbänden und Vereinigungen formuliert werden sollen - wurden Sie aber nicht. In Deutschland und Österreich rechnen viele mit einer Abmahn- und Klagewelle, während in den meisten anderen EU-Ländern noch keine Umsetzung erfolgt.

Dagegen fordern deutsche Datenschutzzentren von Kleinstunternehmen sowie Klein- und Mittelständlern, Vereinen, Stiftungen, etc die GLEICHEN umfangreichen Datenschutz-Maßnahmen wie von Staaten & Behörden und wie von Wirtschaftsriesen wie Amazon oder Facebook.

Doch die Anforderungen, und der damit verbundene Arbeitsaufwand ist immens hoch!

Geschäftsmodelle mussten bereits aufgrund der DSGVO eingestampft werden (ggf ist das der Ruin des Unternehmens) - ein #KmuAufschrei ist notwendig!

Wie soll ein Klein(st)unternehmer aus Handel, Handwerk, Dienstleistungen, ein Sport- oder Kinderförder-Verein, Heilpraktiker, Hebammen, Personalvermittler sowie freiberufliche Journalisten & Fotografen, Berater, Grafiker, etc. die GLEICHEN umfangreichen Datenschutz-Maßnahmen durchführen wie ein Konzern oder Staat?

Schon beim Lesen der Infos zum Datenschutz steigen viele Selbständige aus oder glauben, die DSGVO würde sie nicht betreffen. Aber weit gefehlt!

Sie gilt für alle Selbständigen und Institutionen, die personenbezogene Daten verarbeiten. Das tut jeder, der z.B. Mitglieder verwaltet (Vereine) oder an Privatpersonen (z.B. Handwerker) Rechnungen schreibt und/oder eine Website betreibt und/oder Mitarbeiter hat. Solange es keine formulierten Erleichterungen für KMU nach Erwägungsgrund 13 und 98 der DSGVO gibt, tragen allein in Deutschland ca. 3,7 Millionen Kleinunternehmer hohe Abmahn-Risiken und müssen mit dem Ruin ihres Unternehmens rechnen!

Alles Quatsch? Nein. Es gibt Datenschutzzentren (z.B. das ULD in SH), die keinerlei Rücksicht nehmen und bereits Kleinstunternehmen in die Knie gezwungen haben! Digitalisierung? Oder abgehängt im internationalen Wettbewerb?

Außerdem werden viele, viele neue digitale Geschäftskonzepte kaum noch realisierbar sein und/oder schlichtweg noch teurer in der Gründungsphase werden! Innovative StartUps werden es entsprechend noch schwieriger haben, als vorher.

Im Zuge dessen werden europäische Unternehmen im internationalen Vergleich verlieren - USA und China werden sich wohl kaum der europäischen Verordnung beugen - und Daten lassen sich halt nicht an der Landesgrenze aufhalten!

Wer möchte, kann nach dem Unterschreiben hier mehr zu den Folgen lesen: tiefenschaerfe.de/datenschutz-ruiniert-kmu/

Informationen zum Verarbeitungsverzeichnis: www.datenschutzbeauftragter-info.de/verzeichnis-von-verarbeitungstaetigkeiten-infos-tipps-zur-umsetzung/

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Reinfeld, 09.04.2018 (aktiv bis 20.05.2018)


Neuigkeiten

Eine Info wurde eingefügt, dass alle Teilnehmer aus Deutschland und Österreich kommen und dies am Import von pdfs liegt und ca 800x keine PLZ händisch eingegeben werden konnte ... Neuer Petitionstext: Zur Info vorab: ALLE, die hier bisher teilgenommen ...

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Debatte zur Petition

PRO: Viele Blogs würden durch die unerfüllbaren Anforderungen der DSGVO einfach von der Bildfläche verschwinden, weil Blogger schlicht nicht leisten können, was die DSGVO fordert. Datenschutz sollte aber nicht die Vielfalt der Bloglandschaft einschränken, ...

PRO: Insbesondere für Blogger, die den Blog lediglich als Hobby - nur die wenigsten verdienen damit tatsächlich Geld - betreiben und nicht über vertiefte Kenntnisse auf dem Gebiet verfügen, sind die die Anforderungen einfach nicht umsetzbar. Als Privatperson ...

CONTRA: Auch in KMUs und Kleinunternehmen sind die Anforderungen der DSGVO zu meistern. Das gilt auch für Blogs. Spätestens, wenn bei der Tätigkeit an Blogs keine personenbezogenen Date erhoben werden, ist das ganze wesentlich einfacher zu händeln. Datenschutz ...

CONTRA: Es geht darum, das die persönlichen Daten jedes Einzelnen legal und ohne seine Grundrechte zu verletzen genutzt werden - Informationelle Selbstbestimmung eben. Und falls das angestrebte Geschäftsmodell nur funktioniert, wenn man um Kosten zu sparen den ...

>>> Zur Debatte


Warum Menschen unterschreiben

Mit der Verordnung schießt die EU wieder mit Kanonen auf Spatzen. Kleinst- und Einzelunternehmen, die alle Ressourcen brauchen, um Umsatz zu generieren, werden gezwungen Papierberge zu produzieren, bis ins kleinste Detail alles zu dokumentieren, Auft ...

Wichtig

Immer mehr sinnlose Bürokratie. Wir müssen uns immer mehr mit uns selbst beschäftigen. Das Kerngeschäft bleibt auf der Strecke.

Weil es mich persönlich als Unternehmerin betrifft.

Weil es viel zu Verallgemeinert ist

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