Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    Lebensqualität
Wenn es um Urbanität, Aufenthaltsqualität, Erlebbarkeit, um hunderte neue Wohnungen, darunter viele Sozialwohnungen und um studentisches Wohnen geht - können die sanierungsbedürftigen Gebäude gehen und durch neue, bessere und schönere ersetzt werden. Ateliers, Cafés, Restaurants, kleinteiliges Gewerbe werden das Areal beleben und der unwirtlichen Betonwüste ein lebenswerter Ersatz für uns und die nachfolgenden Generationen sein.
Quelle: Leitbautenkonzept
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    Fortschritt in der Mitte
Es ist ein großer Nachteil die FH, den Staudenhof und das Hotel Mercure (hier wird von einem Abriss heute/morgen) garnicht gesprochen über mehrere Jahrzehnte zu erhalten bzw. für Millionen von Euro zu sanieren. Ein Abriss ist wesentlich günstiger. Hier geht es auch nicht um Rechts oder Linke. Aber die Bürgerinitiative und zwei Parteien versuchen ihre Meinung über die Potsdamer Bevölkerung zu stülpen was dem nicht gerecht wird. Denn die Bürger sind für die Weiterentwicklung der Mitte. Konservativ heißt nicht nach hinten blicken, konservativ heißt an der Spitze des Fortschritts zu gehen.
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"Mut zur Potsdamer Mitte – Geschichte, Gegenwart und Zukunft versöhnen" - ja so lautet das Motto. Und wie sonst, wenn nicht durch die Tilgung zeitgeschichtlich relevanter Nachkriegsbauten sollte das gelingen?
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Ich habe vor, gleich zwei Eigentunswohnungen zu erstehen und mir den Kauf wegen der Schaffung von Sozialwohnungen natürlich ordentlich fördern zu lassen. Sobald die Mietpreisbindung nach 10 Jahren ausgelaufen ist, gibt es die Kündigung, soweit die Wohnungen bis dahin schön trocken gewohnt sind. Danach wird dann an Turis vermietet...ich freu mich!
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Ich finde es absolut begrüßenswert, die Fachhochschule in der Potsdamer Innenstadt abzureißen! Eine Belebung des Areals kann nur durch die Schaffung von Eigentumswohnungen gelingen. Studenten raus aus den Städten!
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    Gegen Runien in der Mitte
Keinen Schandfleck in der Mitte. Die Leute der Initiative für den Erhalt haben weder ein Nutzungs- noch ein Finanzierungskonzept wer die Millionen die für eine Sanierung von FH und Staudenhof notwendig sind, aufbringen soll. Was kommt sind Vorschläge wie, in die FH von Investoren Wohnungen zu bauen (was aber leider gegen die eigene Initiative verstösst die ja den Verkauf von städt. Eigentum (FH/Staudenhof) an private Investoren verbietet oder die FH wieder von der Pappelallee zurückzuholen. Das bisher invest. Geld in den Campus Pappelallee - Egal. Letzten Endes soll die Stadt zahlen.Dazu NEIN
Quelle: PNN/MAZ Foren sowie Internetseite Potsdamer Mitte neu denken
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Ich bin schon ganz begeistert und freu mich darauf eine Eigentumswohnung in der Potsdamer Mitte beziehen zu können. Endlich richtig ruhig inmitten der Stadt wohnen. Ohne lärmende sogenannte kulturelle Angebote oder Musik. Oder herumgammelnde Studenten und ihr studentisches Leben. Die haben sich ja Gott sei Dank, aus der Stadt vertreiben lassen. Und die Touristen sind ja auch nach 18 Uhr weg. Schön wird das. Das wird schön.
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Ganz recht so! Wer eine strahlende Zukunft möchte, kann diese nur in der Vergangenheit finden. Wir möchten keine modernen Gebäude, wir möchten architektonisch einfach nur zurück ins Jahr 1887. Und jeder der das nicht möchte, ist verdammt nochmal ein Ewiggestriger, jemand der sich dem Fortschritt, also dem architektonisch-städtebaulichen Rückschritt verweigert. Deshalb also weg mit dem Jetzt! Weg mit Moderne und Zukunft! Voran ins Zurück!
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Da die Stadtverordnetenmehrheit seit Jahren genau die Linie verfolgt, alle DDR-Bauten abzureißen, ist es unbedingt erforderlich, das noch mal ausdrücklich mit einer Petition zu fordern. Was soll man denn sonst machen?
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Ich werde dort auch Eigentumswohnungen erstehen, diese aber gleich als Fewos auf den Markt bringen. In Potsdam gibt es ja glücklicherweise keine Zweckbindung wie in Berlin. Das klappt in der Innenstadt schon recht gut, viel Wohnraum in Form diverser Praxen, Kanzleien, Notariat wird dort ja schon Zweck entfremdet genutzt und niemanden stört es. Wo ich nur noch nicht sicher bin ist, ob ich sie als FeWo oder Kurzzeitmiete verticke. Ich muss da noch mal in mich gehen. Auch muss man das ja nicht so breit tratschen, wenn man so was macht. Kann ja eh niemand kontrollieren.
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Der Idee mit den Eigentumswohnungen, die hier einige haben kann ich echt was abgewinen. Ich habe schon auf der Brandenburger und im Holländerviertel einige. Da passen noch ein paar ETW ganz gut zu meinem Portemonä. Über den Mietpreis kann ich dann auch regeln, wer da einziehen darf. Klappt ja in der Speicherstadt auch ganz gut.
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    Bauten als Teil bloßer Verkehrsmaschinerie
Versöhnung heißt ja, Altes und Neues nicht als sich ausschließenden Gegensatz zu verstehen. So, wie bspw. der gute und vor kurzem wiederum leicht umgebaute Verbinder zwischen Alten Rathaus und Knobelsdorffhaus. Davon kann bei den allein an der ehemaligen 6 spurigen Autoverkehrsachse orientierten Gebäuden überhaupt keine Rede sein. Geschichtslos stehen sie da, einer aus dem hohlen Bauch entworfenen Zukunft huldigend. Es geht nicht um DDR-Architektur, sondern um das systemübergreifende architektonische Missverständnis der Nachkriegszeit. Gleich, ob Frankfurt am Main ob Potsdam.
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

Na das ist ja eine Blamage für Eure Petition. Kein Geringerer als ausgerechnet Kai Diekmann sagt: "Ich finde, zur Innenstadt gehört DDR-Architektur.", Quelle http://www.pnn.de/potsdam/1086679/. Dem könnt Ihr ja nun bestimmt nicht vorwerfen, dass er Alstalinist, DDR Nostalgiker oder was auch immer ist. Bemerkenswert auch sein Satz zum Potsdamer Hbf.: "Den müssten wir gleich mit wegreißen, wenn wir das Mercure aus ästhetischen Gründen verschwinden lassen." War aber schön, dass wir alle mal drüber geredet haben, während tägöich neue Hiobsbotschaften vom Stadtwerkeskandal bekannt werden.
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Das mit der Mietpreisbremse oder was auch immer hier den Menschen eingeredet wird, ist gelinde gesagt Quatsch. Spätestens wenn das Zeugs gebaut ist, wird sich daran niemand mehr erinnern. Wer´s nicht glaubt, der fahre in das Kirchsteigfeld. Dort hat Potsdam schon mal so was versucht und ist kläglich gescheitert. Als damals diese Wohnungen zur Vermiertung standen, da waren die Mieten trotz WBS usw. Usf. So derart hoch, dass sich viele diese nicht leisten konnten. Heute ist das Kirchsteigfeld eine Schlafstadt vom feinsten geworden. Will man das auch in der Innenstadt?
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    Versöhnung durch Ausrottung?
Um sich mit der Geschichte zu versöhnen, wäre es meiner Ansicht nach wesentlich besser, mit dem Bestehenden umzugehen, anstatt es auszurotten. Versöhnung ist für mich was anderes...
Quelle: Brain 1.0
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    Betrug im "Forderungskatalog"
Geplant sind auf dem Areal 400 Wohnungen, davon wird gefordert (was sowieso geplant ist) sollen 1/ Sozialwohnungen sein. Was verschwiegen wird ist, das 180 Sozialwohnungen am Staudenhof abgerissen werden und dafür nur 133 neue entstehen sollen. Macht ein Minus von 50 Sozialwohnungen. Die sind zudem nur auf 20 Jahre gefördert. Nach den 20 Jahren gibt es gar keine Sozialwohnungen mehr dort.
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    Ökologisch sinnlos
Es ist ökologisch nachteilig, bestehende Bausubstanz wie die Fachhochschule, Staudenhof und Mercurehotel, die noch Jahrzehnte halten können, abzureißen und aufwendig zu entsorgen.
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Die vergleichsweise geringe Anzahl bisheriger Unterzeichner besagter Petition ist doch selbst eklärend. Auf die Einwohnerzahl von Potsdam hoch gerechnet haben bisher nicht einmal ein Promille diese Petition unterzeichnet. Dagegen unterschrieben bei der Unterschiftensammlung für Erhalt besagten Areas viele tausende von Menschen. Da bleibt nur noch spannende Frage wer irrt nun wirklich? Die vielen tausenden von Menschen die sich für Erhalt des Areals einsetzen oder der verschwindendend geringe Teil, der diese Petition zeichnete?
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    Von Nachhaltigkeit und Versöhnung, keine Spur
Schon die Überschrift ist eine Falschdarstellung, wenn man den Kontext berücksichtigt. Mit dem Abriß der DDR-Architektur wird nichts "versöhnt". Im Gegenteil! Die Potsdamer Stadtverwaltung unter Jan Jacobs hat es sich zur Aufgabe gemacht, die DDR-Architektur aus dem Stadtbild zu verbannen. So werden Werte sinn- und planlos vernichtet, statt sie behutsam als Denkmal von Bauschaffenden der DDR in die Potsdamer Mitte zu integrieren.
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Es ist ökologisch wie wirtschaftlich widersinnig, bestehendes und vor allem erfolgreich erprobtes abzureißen. Vor allem wenn man weiß, dass bereits in die Sanierung dessen unendlich viele Steuergelder geflossen sind. Beispielhaft sei das Areal um das Hotel Mercure genannt, was zur BUGA 2001 entstand. Auch sticht das Argument nicht, dass neuer Wohnraum geschaffen wird. Erstens soll dazu bestehender Wohnraum abgerissen werden und zweitens ist in der Speicherstadt zu sehen, wo das hin führt. Die dortigen Mieten sind für viele nicht bezahlbar.
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Derzeit läuft ein Bürgerbegehren "Kein Ausverkauf der Potsdamer Mitte". Wenn 10 % der Wahlberechtigten unterschreiben, findet ein Bürgerentscheid zu der beantragten Fragestellung statt. Das Ergebnis dieses Entscheides ist für Stadtverordnete und Verwaltung unmittelbar bindend. Vor diesem Hintergrund ist diese Petition nicht sonderlich sinnvoll. Wer wirklich die Stadtverordneten in die Pflicht nehmen will, sollte sich für einen schnellen Bürgerentscheid einsetzen und deshalb das Bürgerbegehren unterschreiben. Freundliche Grüße Lutz Boede
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Na so richtig vorwärts geht es ja mit Eurer Pretition nicht. Derweil die Gegenseite schon binnen eines Monats über 14.000 Unterschriften sammelte. Also Leute lasst es doch einfach sein. Ihr könnt es einfach nicht.
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Irgendwie geht das hier nicht so richtig vorwärts mit den Unterschriften. Das zeigt nur, dass sich doch recht wenig Bürger von dieser Petition angesprochen fühlen. Wo doch bei der Gegenpetition schon zich tausende Unterschriften gesammelt wurden. Klarer kann eine demokratische Entscheidung nun wirklich nicht sein.
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    Blamage
Dejn Rekontruktionsfanatikern ist echt auch nichts zu billig. Die Stadt ist zu feige ihre Bürger zu befragen wohl wissend das den Mitte schön Plänen ein donnerndes Nein entgegenschallt. Statt dessen wird in Stalinistischer Tradition einfach das Bürgerbegehren für ungültig erklärt in der Hoffnung die Bürgerinitiative hätte nicht die Kraft und die Mittel den Rechtsweg zu beschreiten. Aber Pustekuchen. Die dümmste Idee die bisher in den Raum geworfen wurde ist der Pro Potsdam vorschlag den Staudenhof mit 180 bezahlbaren Wohnungen abzureißen und 150 Wohnungen neu zu bauen. Mehrkosten? 40 Mio.
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