(1.) Wir fordern den zeitnahen Abriss des alten Fachhochschulgebäudes und des Staudenhofes! (2.) Wir fordern die Entwicklung eines kleinteiligen und vielfältigen Stadtquartiers zwischen dem Alten Markt und dem Platz der Einheit! (3.) Wir fordern bei den dort entstehenden neuen Wohnungen mindestens ein Drittel sozialen Wohnungsbau!

Begründung

Potsdam hat eine bewegte Geschichte, die sich in der Architektur unserer Stadtmitte eindrücklich widerspiegelt. Hier ist alles vertreten – barocke Bürgerhäuser, klassizistische Kirchen, Warenhäuser des Jugendstils und funktionale DDR-Bauten.

Durch den Bau eines neuen Stadtquartiers auf den Flächen der alten Fachhochschule und des Staudenhof-Wohnblockes, bekommt die jetzige Generation der Potsdamerinnen und Potsdamer die Chance, durch das kreative Zusammenspiel von moderner und historisierter Architektur neue und spannende Impulse für die Entwicklung der Innenstadt zu setzen.

Wir sagen NEIN zu Stillstand und Blockade und fordern die konsequente Entwicklung des neuen Stadtquartiers! Für einen Beitrag des 21. Jahrhunderts zur Stadtmitte!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Thomas Bachmann und Andreas Schlüter aus Potsdam
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Pro

Wenn es um Urbanität, Aufenthaltsqualität, Erlebbarkeit, um hunderte neue Wohnungen, darunter viele Sozialwohnungen und um studentisches Wohnen geht - können die sanierungsbedürftigen Gebäude gehen und durch neue, bessere und schönere ersetzt werden. Ateliers, Cafés, Restaurants, kleinteiliges Gewerbe werden das Areal beleben und der unwirtlichen Betonwüste ein lebenswerter Ersatz für uns und die nachfolgenden Generationen sein.

Contra

Na das ist ja eine Blamage für Eure Petition. Kein Geringerer als ausgerechnet Kai Diekmann sagt: "Ich finde, zur Innenstadt gehört DDR-Architektur.", Quelle http://www.pnn.de/potsdam/1086679/. Dem könnt Ihr ja nun bestimmt nicht vorwerfen, dass er Alstalinist, DDR Nostalgiker oder was auch immer ist. Bemerkenswert auch sein Satz zum Potsdamer Hbf.: "Den müssten wir gleich mit wegreißen, wenn wir das Mercure aus ästhetischen Gründen verschwinden lassen." War aber schön, dass wir alle mal drüber geredet haben, während tägöich neue Hiobsbotschaften vom Stadtwerkeskandal bekannt werden.