Pro

What are arguments in favour of the petition?

    ! Liter Milch = 3 Liter Tierfäkalien
Für jeden Liter Milch, den eine Kuh produziert, gibt DREI LITER Fäkalien von sich. Im Schnitt produziert eine Hochleistungskuh mindestens 20 Liter Milch pro Tag, was bedeutet, dass sie dafür 60 Liter Fäkalien abgibt. Rechnet man das hoch, bedeutet es, dass jeden Tag 76 080 Liter Tierfäkalien anfallen, im Jahr also über 27 MILLIONEN Liter! Wohin wird der ganze MIST landen? In einer Kläranlage? Sicher nicht! Sondern auf den Feldern, und letztendlich in unserem Grundwasser. Schon jetzt ist unser Grundwasser belastet.
Source: Das System Milch, ein Film von Christian Drewing aus dem Jahr 2017
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    Lebensqualität
Keiner derjenigen, die sich gegen die Petition aussprechen hat sich die Frage gestellt, WEM die Verdoppelung des Viehbestandes NÜTZT. Den Einwohnern Stolpes eher weniger, oder wird das Arbeitsplatzangebot auch verdoppelt? Verdoppeln sich die Gewerbesteuereinnahmen für die Gemeinde? Wohl kaum; Großbetriebe wissen immer, wie sie ihre Steuerzahlung verringern können. Der einzige, der etwas davon hat, ist der Betreiber, der mehr Geld einnimmt, und dem es wahrscheinlich völlig egal ist, auf wessen Kosten, er es verdient. Wie steht es mit der Lebensqualität, wenn die Geruchsbelästigung zunimmt?
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    Grundstückswert
Jeder, der gegen die Bürgerinitiative ist, sollte sich einmal Gedanken darüber machen, was mit dem Wert seines Grundstücks passiert, sollte die Anlage gebaut werden. Denken diejenigen, dass der Wert gleich bleibt? Wohl kaum! Er wird eher dramatisch sinken!
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Der Grundstückswert beträgt also 8€/qm Bauland in Stolpe? Selbst wenn das so ist, ein Grundstück ist immer nur soviel wert, wie jemand dafür zu zahlen bereit ist! Glaubt man hier wirklich, dass jemand unter diesen Bedingungen den Preis zahlen will?
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Contra

What are arguments against the petition?

    Stichwort
Außerdem wird im Text jeder Anwohner mit ins Thema gezogen, obwohl dies nicht der Wahrheit entspricht! Es gibt genügend Bewohner, die es nicht stört, wenn es nach Stall riecht oder ein Traktor durch das Dorf fährt. Dazu kommt, dass bei Gründung der Bürgerinitiative quasi um das Mitmachen der Bürger durch persönliche Gespräche an der Wohnungstür "geworben" wurde. Komischerweise waren hier nicht alle Bürger gleich, es wurde nur bei bestimmten Leuten geklingelt. Drängt sich mir die Frage auf, warum das so gewesen ist?
Source: vor Ort
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    Stichwort
Woher weiß man, dass die Geruchsstundenhäufigkeit schon jetzt überschritten wird? Was spricht dagegen, dass sich eine Tagesmutter im Abstand von ca 390m Abstand zum ersten Gebäude ( kein Stall ) des Betriebes befindet? zum Punkt: "Was wird mit den Grund- und Oberflächenwasser der Gemeinde passieren?" , die Gemeinde erhält ihr Trinkwasser aus einer Bohrung die Luftlinie 4km entfernt liegt. In diesem Ort und auf den umliegenden Feldern sind ganz andere Landwirte tätig, als der Betrieb, wo der Stall gebaut werden soll.
Source: vor Ort
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    Stichwort
Die Autobahn als Lärmquelle: Die BAB ( sowie auch der landwirtschafliche Betrieb ) existieren schon länger als einige Initiatoren der Bürgerinitiative alt sind bzw hier leben. Alle Leute die nach Stolpe gezogen sind, haben gewusst, dass hier eine Autobahn langführt und es mehrere landwirtschafliche Betriebe gibt. Kommt die Frage auf, warum zieht man dann hier her, wenn man all das nicht möchte? Und was zum Teufel hat der eine!!! Funkmasten mit dem Thema zu tun?
Source: vor Ort
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    Stichwort
Straßenschäden: "Wer kommt dann für die zu erwartenden Schäden auf?" , dafür kommen die Baulastträger auf, so wie es allgemein gehandhabt wird. Bei Vollsperrungen der BAB 24 aufgrund von Verkehrsunfällen, ist der Verkehr auf den Straßen rund um die Gemeinde um ein vielfaches erhöht. Schäden werden dann auch nicht vom Träger der BAB bezahlt.
Source: vor Ort
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    Stichwort
Die Definition "wenige Meter" ist bei einem Abstand von ca 270m nicht zutreffend. Fraglich auch: "Nicht öffentliche Gemeindevertretersitzungen beschließen im Alleingang mit dem Bürgermeister die Erweiterung der bestehenden Rinderanlage- WIR als Einwohner werden nicht gefragt!" Es waren gerade Kommunalwahlen, auch in Stolpe. Komischerweise hat sich niemand von der Bürgerinitiative als BGM-Kandidat / GMV-Kandidat aufstellen lassen um direkt etwas ändern zu können.
Source: vor Ort
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    Gemeinschaft stärken
Wenn sich all die Leute, die gegen die Erweiterung der Stallanlage sind, mit gleicher Motivation für die Allgemeinheit einbringen würden ( Sportverein, Freiwillige Feuerwehr usw...) das wäre doch schön. Aber für etwas zu sein ist natürlich schwieriger als gegen etwas zu sein. Verwunderlich auch, dass es kaum Antworten auf die Gegenargumente gibt.
Source: vor Ort
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