Pro

What are arguments in favour of the petition?

    Flächenversiegelung verhindern, Klima schützen
Die Bundesregierung will die Flächenversiegelung von 70 ha auf 30 ha täglich beschränken. Da kann sie hier gleich mal anfangen! Grünflächen werden in den Städten unbedingt als Klimasenken und zur Luftreinhaltung, für die Artenvielfalt und Grundwasserneubildung benötigt! Bauen kann man auch auf alten, sanierten Industriebrachen, stillgelegten Flughäfen, rückgebauten Parkplätzen etc., aber doch nicht auf den Flächen von Kleingärten, Parks etc.! ERHALT VOR NEUBAU!
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    Entfremdung zugunsten von Wachstum? Nein Danke!
Grünzeug ist nicht das einzige was die Lebensqualität in einer Stadt sicherstellt. Es ist das Gemeinschaftsgefühl und die lokale Kultur der Stadt die Identität, Zugehörigkeit und Lebensfreude schafft. Mit dem Abriss von kleinen Gemeinschaften, so unbedeutend sie auch sein mögen, zugunsten von großen unpersönlichen Wohnblocks fördert entfremdung und depersonalisation! Wachstum und Wirtschaftlichkeit sind nicht das wichtigste für eine studentisch geprägte Stadt, es ist die lokale Kultur und diese kann nur auf öffentlichen Räumen gedeihen! Es darf kein Präzedenzfall geschaffen werden!
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Contra

What are arguments against the petition?

Nachverdichtung durch Renovierung ist aus vielerlei sicht nicht rendabel! Leute die nicht in den Wohnungen gewohnt oder jemals betreten haben, können nicht drüber urteilen. Die Wände in sehr viele Wohnungen und Kellern sind feucht und mit Schimmel durchzogen. Die Bausubstanz ist schlicht zu alt, morsch und nicht brandsicher! Als Johann-Jürgen-Str. 7 & 8 gebaut wurden, hat sich auch niemand darüber beschwert! In meinen Augen ist die Petition ein ignorantes Gejammer aus Angst vor Neuem.
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    Grünflächen ja, aber realistisch bleiben.
Je mehr Bäume und Parkflächen desto besser: Klar! Von "onehin schon kurzatmigen Stadt" zu sprechen in einer Gegend, die nur 250m Luftlinie vom Wiesengrund und 100m von einem großen Friedhof mit Bäumen entfernt ist, mag allerdings etwas übertrieben sein. Ich kenne wenig Städte, die so wenig verdichtet und zugebaut sind wie Erlangen. Von außerhalb sind wir nämlich übrigens für unsere Parks in der Innenstadt und kleinen Häuser bekannt. Das heißt natürlich nicht, dass man damit leichtfertig umgehen sollte. Wenn es bessere Möglichkeiten gibt nur zu! Aber ich gehe davon aus, dass das geprüft wurde.
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    Wohnraum in Stadtnähe
Während ich schon sehe, dass Grünflächen erhalten werden sollten, Altbauten den Charakter der Stadt stärken und eine intakte Community nicht auseinander gerissen werden sollte, muss man sich auch eingestehen, dass eine so schnell wachsende Stadt wie Erlangen Wohnraum benötigt. Dabei sollte es nicht nur kein Privileg sein einen Garten zu besitzen, sondern auch kein Privileg sein in angemessener Zeit (ohne Auto) in die Innenstadt des Wohn-, Arbeits- und Lebensortes zu kommen. Denn auch das stärkt Integration und Gemeinschaft. Alles ist Abwägungssache.
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