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Bild zur Petition mit dem Thema: Nein zum Abriss der Erba Häuser am Anger Nein zum Abriss der Erba Häuser am Anger
  • Von: Barbara Hoffmann mehr
  • An: Oberbürgermeister Stadtrat Aufsichtsrat der ...
  • Region: Erlangen mehr
    Kategorie: Bauen mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Sammlung beendet
  • 1.034 Unterstützende
    731 in Erlangen
    Sammlung abgeschlossen.

Nein zum Abriss der Erba Häuser am Anger

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Wir wollen verhindern, das der Beschluss des Aufsichtsrates der Gewobau umgesetzt wird und die alten Erbahäuser in der Äußeren Brucker-,der Main- und der Johann-Jürgen-Straße abgerissen werden, um einem U-förmigen, vier bis fünfstöckigen Wohnkomplex mit 100 Wohneinheiten Platz zu machen. Wir setzen uns ein für den Erhalt und die Sanierung der alten Arbeitersiedlung mit ihren großen Nutzgärten, die einen wichtigen Teil der grünen Lunge unserer ohnehin schon kurzatmigen Stadt bilden. Mit eurer Unterschrift könnt ihr dazu beitragen, dass in Zusammenarbeit mit den Anliegern, den schon abgeschobenen Mietern und allen Unterstützern der drohende Abriss verhindert wird und eines der letzten gewachsenen Viertel in Erlangen erhalten bleibt.

Begründung:

Die Erbasiedlung in Erlangen ist eines der raren Beispiele wirklich gelungener Integration. Schon bei unserem zweiten Treffen der bisherigen Bewohner und Anwohner waren einige Nationen und, vom Säugling bis zur Urgroßmutter, mindestens vier Generationen vertreten. Hier geht es nicht um Industrie- und Stadtgeschichte; hier geht es um Menschen, die seit 40, 50 oder auch 60 Jahren in diesen Häusern gelebt haben und sich keinesfalls damit abfinden wollen, dass ihre Gärten zerstört und ihre Häuser abgerissen werden um einer mehr als doppelt so hohen Neubebauung zu weichen. Wir sind der Meinung, Nachverdichtung hat ihre Grenzen dort, wo sie bei denjenigen, die davon profitieren sollen, mehr Schaden als Nutzen bewirkt. Sich im Garten mit Familie, Freunden und Nachbarn zu treffen, sollte kein Privileg der Besserverdienenden sein. Es gibt zweifellos bessere Lösungen als die die Zerstörung eines gewachsenen Viertels. Zum jetzigen Zeitpunkt hat die Verhinderung des Abrisses die höchste Priorität.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Erlangen, 27.08.2016 (aktiv bis 31.12.2016)


Neuigkeiten

Unterschreibt für das Bürgerbegehren! Wir haben schon versucht eine Email an euch zu schreibe. Wahrschienlich hat dies nicht funktioniert. Deshalb ein erneuter Versuch. Lieber Unterstützer, du hast uns mit deiner Unterschrift unter der Onlinepetition ...

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Debatte zur Petition

PRO: Die Bundesregierung will die Flächenversiegelung von 70 ha auf 30 ha täglich beschränken. Da kann sie hier gleich mal anfangen! Grünflächen werden in den Städten unbedingt als Klimasenken und zur Luftreinhaltung, für die Artenvielfalt und Grundwasserneubildung ...

PRO: Grünzeug ist nicht das einzige was die Lebensqualität in einer Stadt sicherstellt. Es ist das Gemeinschaftsgefühl und die lokale Kultur der Stadt die Identität, Zugehörigkeit und Lebensfreude schafft. Mit dem Abriss von kleinen Gemeinschaften, so unbedeutend ...

CONTRA: Nachverdichtung durch Renovierung ist aus vielerlei sicht nicht rendabel! Leute die nicht in den Wohnungen gewohnt oder jemals betreten haben, können nicht drüber urteilen. Die Wände in sehr viele Wohnungen und Kellern sind feucht und mit Schimmel durchzogen. ...

CONTRA: Je mehr Bäume und Parkflächen desto besser: Klar! Von "onehin schon kurzatmigen Stadt" zu sprechen in einer Gegend, die nur 250m Luftlinie vom Wiesengrund und 100m von einem großen Friedhof mit Bäumen entfernt ist, mag allerdings etwas übertrieben sein. ...

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Petitionsverlauf

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