Wir wollen verhindern, das der Beschluss des Aufsichtsrates der Gewobau umgesetzt wird und die alten Erbahäuser in der Äußeren Brucker-,der Main- und der Johann-Jürgen-Straße abgerissen werden, um einem U-förmigen, vier bis fünfstöckigen Wohnkomplex mit 100 Wohneinheiten Platz zu machen. Wir setzen uns ein für den Erhalt und die Sanierung der alten Arbeitersiedlung mit ihren großen Nutzgärten, die einen wichtigen Teil der grünen Lunge unserer ohnehin schon kurzatmigen Stadt bilden. Mit eurer Unterschrift könnt ihr dazu beitragen, dass in Zusammenarbeit mit den Anliegern, den schon abgeschobenen Mietern und allen Unterstützern der drohende Abriss verhindert wird und eines der letzten gewachsenen Viertel in Erlangen erhalten bleibt.

Begründung

Die Erbasiedlung in Erlangen ist eines der raren Beispiele wirklich gelungener Integration. Schon bei unserem zweiten Treffen der bisherigen Bewohner und Anwohner waren einige Nationen und, vom Säugling bis zur Urgroßmutter, mindestens vier Generationen vertreten. Hier geht es nicht um Industrie- und Stadtgeschichte; hier geht es um Menschen, die seit 40, 50 oder auch 60 Jahren in diesen Häusern gelebt haben und sich keinesfalls damit abfinden wollen, dass ihre Gärten zerstört und ihre Häuser abgerissen werden um einer mehr als doppelt so hohen Neubebauung zu weichen. Wir sind der Meinung, Nachverdichtung hat ihre Grenzen dort, wo sie bei denjenigen, die davon profitieren sollen, mehr Schaden als Nutzen bewirkt. Sich im Garten mit Familie, Freunden und Nachbarn zu treffen, sollte kein Privileg der Besserverdienenden sein. Es gibt zweifellos bessere Lösungen als die die Zerstörung eines gewachsenen Viertels. Zum jetzigen Zeitpunkt hat die Verhinderung des Abrisses die höchste Priorität.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Barbara Hoffmann aus Erlangen
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Neuigkeiten

  • Wir haben alle unsere Möglichkeiten bis zum Ende ausgeschöpft, konnten uns aber nicht durchsetzen gegen eine massive Kampagne, die mit viel Geld aus den Parteikassen und dem Slogan "Für bezahlbaren Wohnraum"!! gegen uns angestrengt wurde.

    Ich möchte mich bedanken bei all den Menschen, die uns auf dem Weg von der Petition über das Bürgerbegehren und den Bürgerentscheid begleitet und unterstützt haben.
    Vielen Dank an euch alle!

  • Unterschreibt für das Bürgerbegehren!

    Wir haben schon versucht eine Email an euch zu schreibe. Wahrschienlich hat dies nicht funktioniert. Deshalb ein erneuter Versuch.

    Lieber Unterstützer,

    du hast uns mit deiner Unterschrift unter der Onlinepetition für den Erhalt der Häuser in der Erbasiedlung sehr geholfen, sonst würden sie schon nicht mehr stehen.
    Vielen Dank an alle Unterstützer.
    Diese Petition ist noch aktiv.

    Die Stadt Erlangen und die Gewobau zeigten sich, was die Neubebauung angeht, zeitweise sogar gesprächsbereit, doch an der Entscheidung gegen den Erhalt und die Sanierung der bestehenden Siedlung halten sie jedoch eisern fest.
    Deshalb haben wir uns jetzt für ein Bürgerbegehren entschieden, weil es die einzige Möglichkeit ist, die Entscheidung des Stadtrats rückgängig zu machen und den Abriss zu verhindern.
    Leider gilt deine Unterschrift auf der Petitionsliste nicht auch für das Bürgerbegehren.

    Ich bitte dich deshalb, wenn du in Erlangen wahlberechtigt bist, zum Stift zu greifen und auch für das Bürgerbegehren zu unterschreiben.
    Das geht nicht digital. Es muss auf dem ausgedruckten Bürgerbegehrenantrag mit Name, Adresse, Geburtsdatum unterschrieben werden. Nur dann zählt deine Stimme. Und nur dann können die Häuser erhalten bleiben.

    Vielleicht hast ja bereits unterschrieben. Dann bist du eine von über 3000 Stimmen, die wir bisher gesammelt haben. Das ist die Hälfte der Stimmen, die wir brauchen, um die Zerstörung der Erbasiedlung zu verhindern.
    Nur mit einem Bürgerbegehren lässt sich der Abriss stoppen.

    Und vielleicht kannst du ja deine Familie, Freunde, Nachbarn, Arbeitskollegen ansprechen und einen oder zwei oder weitere Unterschriftenlisten mit Unterschriften füllen.
    Die Zettel kannst du bei den Sammelstellen abgeben oder mir mit der Post schicken oder direkt in meinem Briefkasten stecken. Die Adressen steht auf der Unterschriftenliste.

    Unter diesem Link kann die Unterschriftenliste für das Bürgerbegehren heruntergeladen werden:
    www.erbasiedlung.de/app/download/13403786434/Buergerbegehren_download.pdf?t=1478514242

    Mit deiner Hilfe schaffen wir es bestimmt, in den nächsten vier Wochen die anderen 3000 Stimmen auch noch zu sammeln.

    Schon mal vielen Dank.

    LG Barbara

  • Unterschriebt für das Bürgerbegehren!

    Lieber Unterstützer,

    du hast uns mit deiner Unterschrift unter der Onlinepetition für den Erhalt der Häuser in der Erbasiedlung sehr geholfen, sonst würden sie schon nicht mehr stehen.
    Vielen Dank an alle Unterstützer.
    Diese Petition ist noch aktiv.

    Die Stadt Erlangen und die Gewobau zeigten sich, was die Neubebauung angeht, zeitweise sogar gesprächsbereit, doch an der Entscheidung gegen den Erhalt und die Sanierung der bestehenden Siedlung halten sie jedoch eisern fest.
    Deshalb haben wir uns jetzt für ein Bürgerbegehren entschieden, weil es die einzige Möglichkeit ist, die Entscheidung des Stadtrats rückgängig zu machen und den Abriss zu verhindern.
    Leider gilt deine Unterschrift auf der Petitionsliste nicht auch für das Bürgerbegehren.

    Ich bitte dich deshalb, wenn du in Erlangen wahlberechtigt bist, zum Stift zu greifen und auch für das Bürgerbegehren zu unterschreiben.
    Das geht nicht digital. Es muss auf dem ausgedruckten Bürgerbegehrenantrag mit Name, Adresse, Geburtsdatum unterschrieben werden. Nur dann zählt deine Stimme. Und nur dann können die Häuser erhalten bleiben.

    Vielleicht hast ja bereits unterschrieben. Dann bist du eine von über 3000 Stimmen, die wir bisher gesammelt haben. Das ist die Hälfte der Stimmen, die wir brauchen, um die Zerstörung der Erbasiedlung zu verhindern.
    Nur mit einem Bürgerbegehren lässt sich der Abriss stoppen.

    Und vielleicht kannst du ja deine Familie, Freunde, Nachbarn, Arbeitskollegen ansprechen und einen oder zwei oder weitere Unterschriftenlisten mit Unterschriften füllen.
    Die Zettel kannst du bei den Sammelstellen abgeben oder mir mit der Post schicken oder direkt in meinem Briefkasten stecken. Die Adressen steht auf der Unterschriftenliste.

    Unter diesem Link kann die Unterschriftenliste für das Bürgerbegehren heruntergeladen werden:
    www.erbasiedlung.de/app/download/13403786434/Buergerbegehren_download.pdf?t=1478514242

    Mit deiner Hilfe schaffen wir es bestimmt, in den nächsten vier Wochen die anderen 3000 Stimmen auch noch zu sammeln.

    Schon mal vielen Dank.

    LG Barbara

Pro

Die Bundesregierung will die Flächenversiegelung von 70 ha auf 30 ha täglich beschränken. Da kann sie hier gleich mal anfangen! Grünflächen werden in den Städten unbedingt als Klimasenken und zur Luftreinhaltung, für die Artenvielfalt und Grundwasserneubildung benötigt! Bauen kann man auch auf alten, sanierten Industriebrachen, stillgelegten Flughäfen, rückgebauten Parkplätzen etc., aber doch nicht auf den Flächen von Kleingärten, Parks etc.! ERHALT VOR NEUBAU!

Contra

Nachverdichtung durch Renovierung ist aus vielerlei sicht nicht rendabel! Leute die nicht in den Wohnungen gewohnt oder jemals betreten haben, können nicht drüber urteilen. Die Wände in sehr viele Wohnungen und Kellern sind feucht und mit Schimmel durchzogen. Die Bausubstanz ist schlicht zu alt, morsch und nicht brandsicher! Als Johann-Jürgen-Str. 7 & 8 gebaut wurden, hat sich auch niemand darüber beschwert! In meinen Augen ist die Petition ein ignorantes Gejammer aus Angst vor Neuem.