Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    Landschaftsschutzgebiet Weltkulturerbe achten
Auch die Sozialstruktur, die bei uns so stimmig ist, wird sich durch 32 Wohneinheiten für Betuchte stark ändern.Wir werden ferner ein großes Parkproblem bekommen. Wir Anwohner bangen um unsere alten Häuser aus der Gründerzeit, die durch die schweren Baufahrzeuge Schaden nehmen werden. Die Straße mit dem für dieses Viertel typischen Kopfsteinpflaster wird ruiniert werden. Wahrscheinlich werden wir für ihre Instandsetzung auch noch zur Kasse gebeten. WIE KANN EINE BEHÖRDE auf Kosten der gesamten Bewohner dieses Viertels so unsensible Entscheidungen fällen ???
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Die Identität unseres Viertels wird sich verändern: Der Stellenwert des Vorhabens für die weitere Entwicklung des Umfeldes, die Passgenauigkeit des Vorhabens in das Selbst- und Fremdbild des sozialen und kulturellen Umfeldes wäre eigentlich sensibel zu prüfen. Aus diesem Grund ist eine Forderung nach Erstellung eines Bebauungsplanes, die Einhaltung der Erhaltungssatzung und die Einbeziehung des Gestaltungsrates mehr als angebracht.
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Lübeck hat genug falsche Bauentscheidungen über sich ergehen lassen müssen! Man hat den Eindruck - wie zu letzt bei dem Parkhaus in der Innenstadt - es findet überhaupt keine Kontrolle der Bauinvestoren mehr statt.
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    Wehret den Anfängen!
Bei der Bebauung einer Naturfläche ist ein Mindestabstand von 50 Metern zu einem natürlichen Gewässer immer zu beachten. Durch die Lage des Querriegels wird diese sinnvolle Regel aufgeweicht, und das schafft neue Grauzonen (und den Grund für Ermessungen, die gefährlich sein können). Außerdem verstößt diese Blockbebauung gegen den Ensembleschutz, der bei Neubauten die Rücksichtnahme historisch gewachsener Bauformen im Umfeld einfordert. Deshalb NEIN zu der geplanten Bebauung in dieser Form!
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    Pufferzone Weltkulturerbe
Zitat: Björn Engholm aus "St. Jürgen-Bilder einer Lübecker Vorstadt"- Herausgeber Karl-Heinz Augsten, Charles Coleman Verlag 1988, S. 10 " Ich fordere die Bürgerinnen und Bürger auf, allein und gemeinsam mit Bürgerinitiativen gegen Ignoranz und Unkenntnis anzugehen, gegen irrationale und egoistische Motive von Bauträgern zu kämpfen."
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

Es handelt sich doch recht offensichtlich um eine Nimby (not in my backyard) Debatte, sprich Nachverdichtung gerne, aber bitte nicht direkt in der eigenen Nachbarschaft. Die Blöcke nördlich der Moltkestraße sind zum Wasser geschlossen, ein einheitliches Bebauungsbild zum Wasser ist nicht vorhanden. Verständlicherweise ist es unbequem, wenn der eigene Blick auf das Wasser zugebaut ist. Aber mit dem Weltkulturerbe hat das nichts zu tun.
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Ich kann auf dieser Seite keine Infos zum Neubau finden (Pläne und / oder Visualisierungen). So kann man die Petition doch gar nicht verstehen!
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    yorkstrasse
ensembleschutz ist in eklatanterweise nicht beachtet,bei jedem fassadenanstrich ist das denkmalschutzamt hinzuzuziehen,nur hier scheinbar nicht.
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