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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    Internationalisierung, Strukturentwicklung
Völlig unabhängig von der demographischen Entwicklung ist eine Internationalisierung der Universitäten - auch ökonomisch gedacht - eine sich mittel- bis langfristig auszahlende Investition. Diese erfordert die Pflege eines diversifizierten Fächerspektrums. Ohne Ingenieure keine wirtschaftliche Entwicklung, aber nur mit Ingenieuren keine attraktiven Standorte und schon gar nicht solche mit internationaler Anziehungskraft.
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    Bildung in Deutschlans
Generell sollte die Politik bei Streichungen im Bereich Bildung genau abwägen. Schließlich hat Deutschland nicht so viele Rohstoffe, um in der Wirtschaft zu bestehen. Daher müssen wir mit Geisteskraft punkten. Wie sollen aber die Studis (die ja die wissbegierigen Fachleute werden wollen, an denen es mangelt) vernünftig ausgebildet werden, wenn sie keine Möglichkeiten dafür bekommen, Lehrveranstaltungen nicht mehr durchgeführt werden können oder gar Lehrstühle geschlossen werden müssen?
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    wissenschaftlicher Nachwuchs
Unter den Streichungen wird zu grossen Teilen der wissenschaftliche Nachwuchs leiden, und solche Studenten die als SHK o. WHK arbeiten müssen um studieren zu können. Für jede Professur fallen gleich mehrere solcher Stellen weg.
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    Wissen, Macht, Know-How
Wissen ist Macht! Je mehr weniger wissen, umso weniger Macht hat man. Ob das für Deutschland der Weg ist bezweifel ich stark. Schon jetzt geht das ganze Know-How der Fertigung ins Ausland, was bleibt da noch übrig?
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    Ungenutzte Arbeitszeiten
Wenn ein Prof. sich nicht um seine Aufgaben und Pflichten kümmert - solche(n) kenne ich auch -, dann sollte man eben diesen schlampigen Professor entlassen, und nicht irgendeine "unschuldige" Stelle kürzen. Bei den Ungereimtheiten um den vorigen Bundespräsidenten hat man auch nicht dieses Amt oder ein anderes abgeschafft, sondern der betreffende Inhaber ist "abgeschafft worden". Soll vielleicht die Stelle eines fleißigen Mittelbauern gestrichen werden, weil sich sein Prof. einen Bunten macht?
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    Effizienzsteigerung, Wissenschaftlicher Standard, Studienbedingungen
Natürlich verschwenden Unis Geld. Traurigerweise ist jedoch die Ursache mancher Verschwendung der allgemeine Futtermangel, der zu Futterneid und entsprechendem Getrickse führt. Davon abgesehen kann man Hightech-Projekte nicht allein mit gutem Willen und DDR-Equipment der 60er durchführen. Effizienzsteigerung sollte daher nicht bei gekürzten Mitteln den wissenschaftlichen Niedergang geringhalten müssen, sondern ganz einem höheren wissenschaftlichen Standard und besseren Studienbedingungen dienen.
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    Internationalisierung, Strukturentwicklung
Ich stimme nur teilweise zu. Es geht bei weitem nicht nur um Ingenieure als Zugpferde. Die wirtschaftliche Entwicklung allein ist ja kein Argument für einen für einen starken Standort. Es gibt ja viele andere Fachrichtungen als die, die Technik- und Machbarkeitsdenken fördern. Verkürzt: Ohne den Philosophen Newton gäbe es keine ausgefeilte Flug- und Weltraumtechnologie. (Ich bin übrigens kein Philosoph, sondern Naturwissenschaftler).
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    Abwanderung/Fachkräftemangel
Ironischerweise beklagen teilweise die gleichen Politiker bei jeder Gelegenheit die Abwanderung junger, gutausgebildeter Menschen und neuerdings verstärkt auch einsetzenden Fachkräftemangel, die jetzt mit Stellenkürzung an Hochschulen kurzfristig Arbeits- und Bleibeperspektiven für Absolventen beschneiden wollen und damit gleichzeitig mittelfristig durch Schwächung der Ausbildung einen Mangel an fähigen Fachkräften provozieren.
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    Wissen/Bildung/Zukunft
Wissen ist eine schwer zu kopierende Wirtschafts-Macht. Wissen ist unser stärkstes Exportgut der Zukunft. Hier gräbt man an unserem Untergang u. zukünftigen Bedeutungslosigkeit. Deutschland zur Jahrhundertwende: Erfinderland, weil eine gegenüber anderen Ländern bessere Bildung das überhaupt erst ermöglichte. Würde jemand sein Kind in erster Linie nicht in die "Schule" schicken, wenn er Geld sparen muss?
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    Prävention
Prävention statt Rehabilitation. Gut ausgebildete Menschen haben auf dem Arbeitsmarkt eine bessere Perspektive und fallen später nicht unter den Schutzschirm staatlicher Programme. Sie unterstützen den Staatshaushalt und zahlen die Mehrausgaben für ihre qualifizierte Ausbildung später um ein Vielfaches zurück.
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    Vorlesungskonzept
Vorlesungen in Hörsälen sind mittelalterliche Bildungsmethoden. Sie sollten durch Videos oder Skripte abgelöst werden. Stattdessen sollte ein Forschungsmodul eingeführt werden. So können Studenten an wichtigen Forschungen mitarbeiten.
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    Viel hilft nicht viel!
Mehr Geld im System löst auch nicht das Problem der 'verkrusteten' Bildungsstruktur sowie dem stupiden Eintrichtern und Abarbeiten von Wissen im Bachelor- /Mastersystem. Strukturelle und inhaltliche Reformen sind nötig!
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    Ungenutzte Arbeitszeiten
Solange es sich die Universität Leipzig immer noch leisten kann, dass diverse Professoren nur einen Tag pro Woche im Büro auftauchen und in den Semesterferien komplett von der Bildfläche verschwinden, kann ich eine Stellenstreichung eigentlich nur unterstützen, da noch genügend Reserven vorhanden sind. Leider trifft es bei der Auswahl wie so oft die Falschen...
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    Studiengebühren KiTa-Gebühren
Die Hochschulen sollten durch Erhebung angemessener Studiengebühren leicht einen Ausgleich schaffen können. Warum soll die Studiengebühr geringer sein als eine KiTa-Gebühr? Sind Hochschullehrer geringer qualifiziert als eine KiTa-Erzieherin? Was nix kostet, ist (dem Studenten) auch nix wert.
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    Harvard, Privatuni
Man sollte die Universitäten lieber privatrechtlich organisieren, damit sie erfolgreicher werden (wie z.B. Harvard). Weniger Steuermittel, weniger faule Beamte, die eh nie da sind, mehr Privatinitiative. Für Beamte mehr Lehrdeputat (min 20 Semsterwochenstunden).
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