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What are arguments in favour of the petition?

Die Belastung ist als solche schon manchmal extrem hoch und wird durch den ständigen Kampf mit den Kassen zusätzlich unnötig erschwert. man bekommt den Enindruck, daß es nur ums Geld gehr - die Menschen werden vergessen.

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Es ist völlig absurd, dass ein Arzt einem ihm bekannten Patienten ein Hilfsmittel verordnet welches dann von einem Arzt bzw. dem MDK als unnötig empfunden wird, obwohl dieser den Patienten noch nie gesehen hat. Damit unterstellt die Krankenkasse/MDK dem verordneten Arzt, dass dieser eine Fehlverordnung ausgestellt und sich nicht an die vorgegebenen Richtlinien halten würde. Warum?

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    Willkür

Durch den Kampf mit der Krankenkasse, die Verzögerungstaktik und den willkürlichen Argumenten kann es zur Verschlechterung des Gesundheitszustandes kommen. Es ist darauf ausgelegt, dass der ohnehin schon gesundheitlich beeinträchtigte Versicherte doch erstmal klagen soll. Durch überlastete Sozialgerichte wir die Verzögerungstaktik noch schlimmer. Viele Versicherte sind zu krank um den Kampf zu bestreiten

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Eine gute Förderung verbessert die Situation und Entwicklung für die Betroffenen und entlastet die Bezugspflege; das zahlt sich aus,denneine mangelhafte Förderung vergrössert das Leiden und bedeutet vielfach hohe Folgekosten, auch durch die vermehrte Belastung der Bezugsperson(en).

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Jeder Mensch mit Behinderung hat gesetzlich das Recht auf die notwendigen Hilfsmittel im Alltag. Die Krankenkassen spielen auf Zeit, indem sie Hilfsmittel ablehnen und hoffen, dass der Kunde / Patient die Ablehnung hin nimmt. Viele tun das, weil ihnen das Knowhow für einen Widerspruch oder die Zeit dafür fehlt. Selbst wenn man Widerspruch einlegt, muss man mit Widerstand der Krankenkassen rechnen, und dann hilft nur noch der Weg vors Gericht. Würden wir alle unsere uns gesetzlich zustehenden Hilfsmittel ohne Umschweife erhalten, könnten die Krankenkassen Kosten sparen.

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    Krankenkassen sollen wieder tun wofür sie stehen

'Die Würde des Menschen ist unantastbar' - um Würde und Menschlichkeit geht es bei den Krankenkassen leider seit Jahrzehnten nicht mehr. Als Tochter einer von Geburt an Sehbehinderten kann ich dieses systematische Arbeiten gegen die Kranken bestätigen. Darunter zu leiden haben neben der behinderten Person immer auch Angehörige und bei den hohen Ausgaben für Gutachten und Zeit & Geld für die Ablehnungen wären viele große und kleine Unterstützungen von Seiten der Kasse deutlich effizienter. Die Krankenkassen müssen wieder Kassen für die Kranken werden und zahlen wofür sie stehen!

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    Intransparenz

Der MDK erstellt Gutachten aus der Ferne, die die Krankenkasse nicht versteht, sich dazu auch nie äußern möchte. Aber wie kann soll sie dann aufgrund eines Gutachtens entscheiden, wenn sie es nicht versteht. Die Vorgaben an dem MDK sind Intransparent. Die Kombination aus Krankenkasse und MDK für die Aufsichtsbehörde überhaupt nicht überprüfbar, weil hierzu der medizinische Sachverstand fehlt.

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    Kampf um Hilfsmittel

Wir kämpfen wie viele andere um fast jedes Hilfsmittel für 7 Serie Tochter. Geht im Zweifel den Rechtsweg - wir haben bisher jedesmal recht bekommen. Die Leistungsträger haben m.E. ein Problem im System ...

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    Skandalösen Mißstand beenden!

Die gesetzwidrigen ständigen Blockaden der Krankenkassen verhöhnen und zermürben nicht nur die Betroffenen und ihre An- und Zugehörigen, sondern auch ihre engagierten Orthopädie- und Rehatechniker:innen, Therapeut:innen und Ärzt:innen. Diese institutionalisierte Menschenverachtung muß endlich aufhören!

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1. Es werden diejenigen Hilfsmittel verwehrt, die für die Bearbeitung der Ablehnung notwendig wären. 2. Die zermürbenden jahrelangen Verfahren rauben die gesamte Lebenszeit, von der wir Betroffenen weniger haben. Wir haben keine Zeit für Schönes, weil jede freie Minute dafür draufgeht. 3. Die Ablehnungen rauben uns Betroffenen und allen Angehörigen, Helfern und Ärzten den letzten Nerv und zerstören dadurch auch zwischenmenschliche Beziehungen. 4. Die Genehmigungen kommen wenn überhaupt zu spät, oft erst nach Tod des Betroffenen oder wenn das Hilfsmittel veraltet ist.

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Durch die Ablehnungen wird der Gesundheitszustand der Betroffenen verschlechtert, also echter Schaden angerichtet, und zwar einmal durch die psychische Belastung des ständigen Abgelehntwerdens und zweitens dadurch, dass jeder Tag ohne das benötigte Hilfsmittel, Training, Therapie oder Medikament die Gesundheit verschlechtert. Hier kommt es auf jeden Tag an! Unsere Körper können nicht warten! (als die Kasse die Therapie meiner Erkrankung abgelehnt hat, bin ich während des jahrelangen Verfahrens schwerbehindert geworden).

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Moin, Moin, ich lebe in der Nähe von Hamburg und wenn ich sehe, wie viele Prachtbauten auf besonders teuren Grundstücken von den Krankenkassen erbaut wurden, frage ich mich: Wann hört der Irrsinn endlich auf Patienten als Kostenverursacher anzusehen. U. Engel Norderstedt

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Der Denkansatz der Kostenträger ist an sich falsch. Warum müssen Hilfsmittel die ärztlich verordnet werden und dem offensichtlichen Bedarf entsprechen überhaupt über den Rechtsweg eingefordert werden? Wäre es nicht gerecht Benachteiligten, die ihre Situation nicht bewusst herbeigeführt haben, von Seiten der Kassen unterstützend zur Seite zu stehen, um diese Nachteile auszugleichen? Wir haben hier einen Systemfehler! Die Kassen übernehmen ja auf der andereren Seite sogar die Behandlung von Patienten die ihren schlechten Gesundheitszustand bewusst herbeigeführt haben.

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Bin persönlich betroffen, da ich LEIDER miterleben (-leiden-) musste, wie sehr meine Schwester und Ehemann um !!-GRUNDSÄTZLICHE HILFELEISTUNGEN !!!-kämpfen mussten. Dies zermürbt und kostet Kraft und Energie. Wir konnten mit meinem Neffen noch einen Ostsee-Urlaub erleben; dies stand noch Tage vorher in Frage ( KH schob auf Krankenkasse schob auf KA,usw, usf,...."- ...Es ist UNFASSBAR, was da passiert!!!

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    Perspektiven bei frühen Hilfen

Speziell bei Bereich der Frühförderung behinderter Kinder ist es zynisch, den Kinder und ihren Familien mit bürokratischen Hürden und willkürlichen Entscheidungen, Möglichkeiten pädagogischer, therapeutischer Förderung und pflegerischer Versorgung zu erschweren bzw vorzuenthalten. So werden lediglich die Kosten (u.U. auch höhere) verschoben, Perspektiven und Inklusion gebremst. Die Krankenkassen als Dienstleister sollten für ihre Kunden da sein und nicht umgekehrt.

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    unmenschlich

Man schaut zu, wie sich das Leiden der Betroffenen verschlimmert, während man die Mittel hat, das zu verhindern, oder wie die Betroffenen an der Auseinandersetzung mit den Behörden zerbrechen oder an ihren Leiden zugrundegehen. Das ist unmenschliche Grausamkeit und ein Verbrechen, für das man die Täter schwer bestrafen sollte.

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Moin moin, ich wohne im Kreis Dithmarschen, habe leider zu spät von dieser Petition gelesen, so dass ich meine Stimme hierfür nicht mehr abgeben konnte. Dies bedauere ich sehr. Auch ich musste die Erfahrung machen, den langen Weg des Widerspruchs zu gehen. Zuletzt half mir der Sozialverband, der der Pflegekasse / MDK mit Klage drohte. Im Anschluss wurde nach Aktenlage neu entschieden und siehe da, der realistische und uns zustehende Pflegegrad wurde erreicht. Dennoch, diese PRAKTIKEN müssen ein Ende haben!!!

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Die ärztliche Kompetenz wird damit grundsätzliche und systematisch infrage gestellt. Im Grunde sollte es genau andersherum sein: die Kassen sollten juristisch vorgehen müssen, falls sie eine Behandlung/Verordnung ABLEHNEN wollen; und nicht die Betroffenen um die Gültigkeit der ärztlichen Verordnung kämpfen müssen. Als selbst Betroffene mit schwerbehindertem Kleinkind, möchte ich dringend darauf hinweisen, dass diese zusätzliche Belastungssituation für die Angehörigen hohes Potential für Folgekosten hat (Burnout, Depressionen, RehaBedarf, Arbeitsunfähigkeit, etc.); kann keiner wollen...

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Anbei Beitrag s.u.: (gleicher Kommentator); -Es ging um ein "mobiles" Sauerstoffgerät.... Denke. es sagt alles...- Den Initiatoron und Unterschreibern / Betroffenen von Herzen weiter Kraft und alles Gute!!!

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Der Zeitungsartikel aus der Welt am Sonntag vom 06.12.20 schildert Ihre Situation, wie auch wir sie schon mehrfach erleben mussten. Selst einfache Hilfsmittel müssen erkämpft werden. Diese unerträgliche systematische ablehnende Vorgehensweise muß gestoppt werden!

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