Pro

What are arguments in favour of the petition?

    Bedingungen für Schwangerschaftsabbrüche erst wenn Aufklärung und Verhütung für alle kostenfrei und anonym verfügbar sind!

Verhütungsmittel und Aufklärung sind nicht für alle frei und anonym zugänglich und im Falle einer Schwangerschaft tragen die Frauen alle gesundheitlichen Risiken während der Schwangerschaft und der Geburt. Außerdem sind sie mit den Folgen einer ungewollten Schwangerschaft im Zweifelsfall für den Rest ihres Lebens konfrontiert, inklusive 40%ig höherem Armutsrisiko, wenn sie Alleinerziehende werden, erhöhter emotionaler und psychischer Belastungen, Nachteilen auf dem Arbeitsmarkt und sozialer Nachteile.

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    Eine Frau ist kein Gefäß, das etwas in sich trägt, das wichtiger ist als sie selbst

Frauen haben einen Sexualtrieb - genau wie Männer. Wenn ER im Eifer des Gefechts die Verhütung vergisst/wenn ein Verhütungsmittel versagt, kann ER danach gehen und muss höchstens mit monatlichen Geldleistungen rechnen. SIE ist mit den Qualen der Schwangerschaft, der Folter der Geburt inkl. möglicher Misshandlung im Kreißsaal, den Strapazen des Wochenbetts und mit der jahrzehntelangen Versorgung des Kindes bestraft. Deshalb sollte das Wohl der Frau an erster Stelle stehen und nicht das eines ungeborenen Lebewesens - egal, wie weit die Schwangerschaft fortgeschritten ist. Frau ist kein Gefäß.

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    Selbst-Entscheidung betroffener Frauen

Ich finde es immer problematisch, wenn ein Konflikt durch Tötung eines Menschen gelöst werden soll. Aber solange Männer in den Krieg ziehen, sollten sie Frauen nicht bevormunden, wie sie in einer Not-Situation entscheiden. Die schwangeren Frauen sollten selbst entscheiden dürfen. Und die in der mediz. Ausbildung selbst entscheiden, ob sie Abbrüche lernen oder nicht.

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Contra

What are arguments against the petition?

    Bedingungslos geht nicht, Fristenlösung wäre angemessen

Bedingungslos heißt auch ohne Beachtung von Fristen. Ab einem gewissen Stadium sind die Föten aber alleine lebensfähig. Sie dann noch abzutreiben, geht gar nicht. Aber: Eine Fristenlösung wäre angemessen. Statt Zwangsberatung freiwillig anzunehmende Angebote. Schwangerschaftsabbruch muss zur Ausbildung von Frauenärzten gehören. §218 ist auf wenige Tatbestände zu beschränken: z.B. gegen den Willen der Frau, nach Ablauf der Frist. §219a ist dann gegenstandslos und muss ebenfalls gestrichen werden.

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Schwangerschaftsabbruch ist Entscheidung der Frau.Aber so wie formuliert wäre die Tötung des Kindes im Mutterleib bis kurz vor der Geburt möglich.Fristen sollten also schon sein.Was weg muss,ist das Beratungs-Spießrutenlaufen. Was die Arztausbildung betrifft: kein Arzt sollte gezwungen werden,gegen seine Überzeugung Abtreibungen durchzuführen oder auch nur zu erlernen.

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Schwangerschaftsabbrüche sind nur auf dem Papier eine Straftat, also brauchen wir meiner Meinung nach hier auch keine weitere Liberalisierung. Auch nicht die Möglichkeit der Abtreibung bis zur Geburt. Es ist meiner Meinung nach ausreichend, maximal die aktuelle Lösung beizubehalten, weil dann wahrscheinlich alle Fälle von ungewollter Schwangerschaft (ob durch Gewalt/Missbrauch, Kondom geplatzt/Pille, etc. vergessen/usw., oder auch bei "freier Liebe") abgedeckt wären und die Kinder noch nicht lebensfähig wären. Herzschlag/Schmerzempfinden/usw. mal dahingestellt!

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Ein Schwangerschaftsabbruch betrifft neben der Frau immer noch einen weiteren Menschen, nämlich ihr Kind. Die Beratung ist daher sehr wichtig, um Alternativen zu dieser nur scheinbar besten Lösung finden zu können.

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    Menschenwürde, Entscheidungsfreiheit

Meine Freiheit und Selbstbestimmung hört da auf, wo ich anderen Menschen schade. "Die Würde des Menschen ist unantastbar" (Grundgesetz). Mit der Zeugung entsteht ein neuer Mensch, einzigartig, mit Menschenwürde und Menschenrechten. Ich kann frei entscheiden, wann ich mit wem Sex habe oder auch nicht. Falls das nicht der Fall ist, handelt es sich um eine Straftat, die mit aller Schärfe zu verfolgen ist, aber dafür gibt es ja entsprechende Gesetze. Dass Sex zu einer Schwangerschaft führen kann, dass es Vergütungsmöglichkeiten gibt, von denen keine 100%ig ist, lernt jedes Kind in der Schule.

Source: Grundgesetz
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