Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

Mal abgesehen von der Erholungsnutzung, sind Uferzonen von Seen Zentren der Artenvielfalt. Das verträgt sich nicht mit alle paar Wochen gemähten "Golfplatzrasen", Komposthaufen, Ziergehölzpflanzungen und (oft ohne die erforderliche Genehmigung errichtete) Bootsstegen usw., wie man es auf vielen Privatgrundstücken in Ufernähe sehen kann. Eigentlich müsste daher die Petition um die Forderung nach Einrichtung eines genügend breiten ungenutzten Uferstreifens erweitert werden.
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    Wahrheit
Dieser Petition liegt eine falsche Prämisse zu Grunde, und zwar, dass die Nähe zum Wasser etwas erstrebenswertes sei, dem ist gewiss nicht so. Die Evolution, wie auch die Kulturgeschichte der Menschheit beweisen hinreichend, dass jedes höhere Leben, so wie der Mensch auch eines ist , sich dem Wasser zu entziehen versucht. Dies liegt gewiss auf der Hand: Der Mensch entflieht der Fruchtblase der Mutter, so wie einst ein heroisches Urwesen sich dazu entschloss dem Meer zu entfliehen. Lasst es uns es nicht den verräterischen Walen gleichtun und zurück in den Uterus der Erde kriechen.
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Ich werde diese Petition nicht unterschreiben. Die Grundstücke wurden einst von der AEG zur Sicherung der Produktion erworben. Auch Grundstücke der Wasserschutzpolizei oder des Fischinstituts am Müggelsee sind aus Sicherheitsgründen nicht öffentlich zugänglich. Die von einigen Unterzeichnern geforderte Enteignung passt nicht zum Rechtsstaat, sondern eher zum Unrechtsstaat DDR. Und den haben wir 1989 nicht ohne Grund zerschlagen. Wenn ein Uferweg realisiert werden soll, geht das nur mit Zustimmung der Eigentümer!
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