In Deutschland gibt es unzählige Initiativen, die sich für einen durchgängigen Zugang zu Ihren Gewässern bemühen. So kämpft die Stadt Potsdam schon jahrelang vergeblich den Uferweg am Griebnitzsee durchgängig zu machen. Im Berliner Bezirk Treptow- Köpenick ist es nicht möglich, den "Grünen Hauptweg" Nr.1, den Spreeweg zu vollenden. In Schöneweide verhindern sture Investoren bzw. Spekulanten Wege an der Spree. In vielen Gemeinden fehlen personelle und materielle Ressourcen, um durchgängige Uferwege zu realisieren. Es sind von Verwaltung und Politik Fehler gemacht worden, um diese wertvollen Erholungs- und Verkehrsflächen für die Allgemeinheit zu sichern. Wenn sich die heutige Gesetzeslage nicht ändert, wird es Jahrhunderte dauern, bis die Allgemeinheit zu ihrem Recht kommt, die Ufer zu ihren Gewässern zu betreten.. Jeder Gewässeranrainer ist zu verpflichten, den Zugang zu den Gewässern für Alle zu gewährleisten.

Wir fordern die Bundesregierung auf entsprechende Gesetze oder die Verfassung zu ändern.

Begründung

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Dieter Gerber aus Berlin
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Neuigkeiten

  • Liebe Freunde,

    an dieser Stelle möchte ich Santo Just und Mitstreiter danken, die den freien Zugang zu den Ufern der Nordseeküste erstritten haben.

    Einige Erfolge können wir auch im Binnenland verzeichnen. Es hat sich ein Netzwerk aus mehreren Initiativen gebildet. Vielleicht können wir gemeinsam mehr erreichen. Hier und dort wurden einige Uferstücke für Jedermann zugänglich gemacht. Jedoch müssen wir feststellen, dass außerhalb der Freien Landschaft mehr Ufer versperrt als für die Öffentlichkeit eröffnet wurden. Deshalb muss unser Ruf „Ufer frei“ noch lauter erschallen.
    Liebe Freunde, helft bei der Sammlung von Unterzeichnern unserer Petition.

    LG und Ufer frei
    Dieter Gerber

Pro

Mal abgesehen von der Erholungsnutzung, sind Uferzonen von Seen Zentren der Artenvielfalt. Das verträgt sich nicht mit alle paar Wochen gemähten "Golfplatzrasen", Komposthaufen, Ziergehölzpflanzungen und (oft ohne die erforderliche Genehmigung errichtete) Bootsstegen usw., wie man es auf vielen Privatgrundstücken in Ufernähe sehen kann. Eigentlich müsste daher die Petition um die Forderung nach Einrichtung eines genügend breiten ungenutzten Uferstreifens erweitert werden.

Contra

Ich werde diese Petition nicht unterschreiben. Die Grundstücke wurden einst von der AEG zur Sicherung der Produktion erworben. Auch Grundstücke der Wasserschutzpolizei oder des Fischinstituts am Müggelsee sind aus Sicherheitsgründen nicht öffentlich zugänglich. Die von einigen Unterzeichnern geforderte Enteignung passt nicht zum Rechtsstaat, sondern eher zum Unrechtsstaat DDR. Und den haben wir 1989 nicht ohne Grund zerschlagen. Wenn ein Uferweg realisiert werden soll, geht das nur mit Zustimmung der Eigentümer!