Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

uuPS ist ein Projekt, dass mittlerweile von den zukünftigen Bewohnern zu einem Verein gegründet wird, der die Genossenschaft folgt. Um es mit Leben und Bedeutung zu füllen haben sich AGs gebildet, denen sich zukünftige Bewohner und Vereinsmitglieder anschließen können. Hier werden wesentliche Merkmale des Projektes erörtert, wie die Aufteilung von Wohnungen, die Nutzung der Gemeinschaftshäuser, die Zusammenarbeit m. d. Stadtteil, die Erarbeitung einer Genossenschafts-Satzung, u.dgl.m. So ist uuPS nicht nur von der Materialwahl sondern auch in der Einbeziehung der Bewohner zukunftsweisend.
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    zukunftweisendes Projekt
Klasse Projekt! Wir können im Hinblick auf Klimawandel, Umweltzerstörung, Ressourcenknappheit, Welterschöpfungstag (dieses Jahr in BRD der 29.April!!!) einfach nicht mehr so weiter machen wie bisher! Wir brauchen dringend neue umweltschonende Ideen, auch fürs Bauen, wenn wir unseren Planeten noch für weitere Generationen belebbar erhalten wollen. Wir können nicht immer weiter Zement und Beton verwenden, weil die Ressourcen knapp werden. Mit Wüstensand kann man nicht bauen! YouTube "Sand - Drama und Ökozeitbombe", "Sand -die neue Umweltzeitbombe", Kampf um Sand - der neue Goldrausch"...
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Das "anything goes" einer Menschenverachtenden, a. quantitativen Wachstum ausgerichteten neoliberalen Politik d. letzten Dekaden, hat dazu geführt, dass d. damit einhergehende geforderte Flexibilität, viele Familien hat nicht zu d. werden lassen, was sie eigentl. sein könnten, näml. d. kleinste Form von Solidargemeinschaft. Auch u.d. u.a. so entstandenen sozialen Zerfall aufzufangen, muss selbst organisierten Wohnprojekten ein selbstverstaendlicherer Raum eingeräumt werden. Deren Ansätze beinhalten jenen Gemeinsinn, d. man durch "jeder ist seines Glückes Schmied-Lügen" fast eliminiert hat.
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

OK, ich präzisisere: Sicherlich hat uuPS wichtige gemeinnützige Komponenten. Aber in Bezug auf günstigen Wohnraum auf attraktiver Fläche würde nur ein sehr begrenzter Personenkreis davon profitieren. Die Stadt wird sich im Fall einer Behandlung der Petition schwer tun mit einer solchen Privilegierung. Deshalb denke ich, es wäre besser mit der Petition klare Forderungen ausschließlich über die Art der Nutzung der Fläche zu artikulieren. Man kann die aktuelle Fassung m.E. sogar so interpretieren, aber eben auch anders, was sie angreifbar macht --> Forderungen im Einzelnen explizieren!
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Gerne unterstütze ich uuPS. In der jetzigen Form kann ich die Petition aber nicht unterzeichnen. Denn die unpräzise formulierte Forderung legt den Zuspruch der Fläche an einen Akteur nahe, die nicht rein gemeinnützige Interessen hat. Dies macht einen Erfolg unwahrscheinlich, weil es die Forderung für Gegner des Projekts angreifbar macht. Eine Petition sollte m.E. klarer formuliert nur eine bestimmte Art der Nutzung des Exerzierplatzes fordern, nicht aber bereits den Akteur festlegen. Dafür sollte sich uuPS an anderer Stelle positionieren.
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