• Von: KUNSTtransit e.V.
  • An: Oberbürgermeister Frank Mentrup
  • Region: Karlsruhe mehr
    Kategorie: Wohnen mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
  • 49 Tage verbleibend
  • 252 Unterstützer
    167 in Karlsruhe
    6% erreicht von
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uuPS - unabhängiges urbanes Projekt Strohbau in die Nordweststadt Karlsruhe

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Unabhängiges urbanes Projekt Strohbau - uuPS - ist ein Wohn-und Kulturprojekt in Planung für ca. 300 Menschen. Es wäre die erste aus Stroh-Holz-Lehm erstellte Siedlung in einer Stadt in Europa. Das Projekt bietet verschiedene Wohnformen an: Singlewohnungen, Familienwohnungen, Wohngemeinschaften und Clusterwohneinheiten mit gemeinsamer Kantine. Zusätzlich zu den privaten Wohnraumflächen sind Gemeinschaftsflächen im Verhältnis 2/3 zu 1/3 geplant. Diese sollen genutzt werden für alles, für das nicht zwangsläufig eigene Wände gebraucht werden. So können hier von Werkstätten über Büros bis zu Kinder-Spielzimmern, Hauswirtschaftsräume und Gemeinschaftsküchen entstehen. Das Projekt soll genossenschaftlich erworben werden. Zudem werden Kommunalbauten vorhanden sein, wie KITA, Pflegehaus, Bildungshaus, Gästehaus und eine große Kantine, die auch vom Stadtteil mit genutzt werden sollen.
Der Ort in Karlsruhe, der sich dafür hervorragend eignet, ist der ehemalige Exerzierplatz der Franzosen entlang der Kussmaulstraße in der Nordweststadt.
Allerdings plant die Stadt Karlsruhe - besser gesagt das Stadtplanungsamt - dieses Areal sehr verdichtet mit Sozialwohnungen zu bebauen.
Wir wollen ebenso sozialen Wohnraum bauen. Der Quadratmeter soll nicht mehr als 7.50 /m² kosten. Jedoch möchten wir nicht, dass sich dadurch nur sozial Schwächere an einem Ort sammeln, weil das niemandem gut tut und soziale Deeskalation nur durch Dezentralisierung stattfinden kann. Vielmehr strebt uuPS eine breite Durchmischung von Menschen und Lebensstilen an. Auch meinen wir, dass eine wesentlich höhere Bebauung - ökologisch gesehen - dem Stadtteil nicht gut tut. Wir meinen, dass uuPS ein Modell dafür ist, wie preiswert, ökologisch und mit innovativen sozialen Formen in der Stadt gebaut werden kann. Dieses Modell würde weit über die Grenzen der Stadt hinaus wirken und der Ökologie im Bauen einen klar belegten Weg bereiten. DESHALB FORDERN WIR: uuPS FÜR DEN EXERZIERPLATZ IN DER NORDWESTSTADT KARLSRUHE

Begründung:

Bauen und Wohnen verursacht eine enorme Menge an CO 2. Um dieses Ursachenfeld zu reduzieren ist es dringend notwendig, andere Baustoffe zu verwenden und auch darauf zu achten, dass Heizen und Kühlen nicht mehr zu enormen Emissionen führt. Stroh bindet bereits im Wachstum CO 2 und der Einsatz der Primärenergie, um es als Baustrohballen auf die Baustelle zu bekommen ist marginal. Gebäude aus Stroh haben Passivhaus-Qualität, ohne, dass teure Haustechnik verwendet werden muss.
Zudem sind wir der Meinung, dass im städtischen Raum dringend mehr preiswerter Wohnraum für alle her muss. Die Entwicklung der Demografie aber auch der mehr und mehr zerfallende soziale Zusammenhalt sind Koordinaten, die uns heute schon sagen, dass wir für morgen anders vorsorgen müssen, als bisher. Es ist wichtig, dass wieder Formen des Wohnens angeboten werden, in denen ein sozialer Zusammenhalt entstehen kann und wirksam wird. Dies geht nur, in dem bei Neubauten der Haus- und Quartiersgemeinschaft räumlich Rechnung getragen wird.
uuPS ist insofern nicht nur ökologisch, sondern auch soziokulturell ein nachhaltiges Projekt mit großem gesellschaftlichem Mehrwert, dass immerhin 250 Menschen oder sogar mehr Wohnraum verschafft, allerdings ohne dabei die Bedürfnisse von Menschen, ihrer Umgebung und der unserer Umwelt zu vernachlässigen, nur um schnellstmöglich nachzuholen, was jahrelang versäumt wurde - nämlich sozialen Wohnungsbau zu erstellen.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Karlsruhe, 26.07.2016 (aktiv bis 25.01.2017)


Neuigkeiten

Bauen und Wohnen verursacht eine Menge an CO 2. Um dieses Ursachenfeld zu reduzieren, ist es dringend notwendig, andere Baustoffe zu verwenden und auch darauf zu achten, dass Heizen und Kühlen nicht mehr zu hohen Emissionen führt. Stroh bindet bereits ...

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Debatte zur Petition

PRO: uuPS ist ein Projekt, dass mittlerweile von den zukünftigen Bewohnern zu einem Verein gegründet wird, der die Genossenschaft folgt. Um es mit Leben und Bedeutung zu füllen haben sich AGs gebildet, denen sich zukünftige Bewohner und Vereinsmitglieder anschließen ...

PRO: Klasse Projekt! Wir können im Hinblick auf Klimawandel, Umweltzerstörung, Ressourcenknappheit, Welterschöpfungstag (dieses Jahr in BRD der 29.April!!!) einfach nicht mehr so weiter machen wie bisher! Wir brauchen dringend neue umweltschonende Ideen, auch ...

CONTRA: OK, ich präzisisere: Sicherlich hat uuPS wichtige gemeinnützige Komponenten. Aber in Bezug auf günstigen Wohnraum auf attraktiver Fläche würde nur ein sehr begrenzter Personenkreis davon profitieren. Die Stadt wird sich im Fall einer Behandlung der Petition ...

CONTRA: Gerne unterstütze ich uuPS. In der jetzigen Form kann ich die Petition aber nicht unterzeichnen. Denn die unpräzise formulierte Forderung legt den Zuspruch der Fläche an einen Akteur nahe, die nicht rein gemeinnützige Interessen hat. Dies macht einen ...

>>> Zur Debatte


Warum Unterstützer unterschreiben

Weil es eine Zukunftsidee ist.

Ich unterstutze diese Idee und habe Interesse daran teilzunehmen, eventuell da zu wohnen.

Eine Freundin von mir würde gerne dort wohnen :-)

Ein innovatives Projekt für die Bürger von Karlsruhe wäre wünschenswert.

Ein Projekt mit einem tollen, mitmenschlichen Charakter welches unbedingt umgesetzt werden sollte. Es könnte für Karlsruhe ein überregionales und einmaliges Aushängeschild mit Modellcharakter werden. Nicht nur die geplante, ökologische Bauweise ist b ...

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Letzte Unterschriften

  • Nicht öffentlich Wuppertal am 24.11.2016
  • Nicht öffentlich Karlsruhe am 23.11.2016
  • Benjamin W. Hamburg am 22.11.2016
  • Patrick M. Bremen am 22.11.2016
  • Gudrun W. Kusterdingen am 20.11.2016
  • Renate G. Karlsruhe am 18.11.2016
  • Bernd M. Walheim am 17.11.2016
  • Peter M. Karlsruhe am 15.11.2016
  • Wibke E. Karlsruhe am 12.11.2016
  • Stefanie N. Karlsruhe am 08.11.2016
  • >>> Alle Unterschriften

Petitionsverlauf

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