Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    Notfallmedikation
Öffentliche Vor-Ort Apotheken sind verpflichtet bestimmte Notfallmedikamente immer vorrätig zu haben, auch wenn dies ein Minusgeschäft ist, da diese kaum genutzt werden, und schließlich nach Ablauf der Aufbrauchsfrist in den Müll wandern. Sie sind daher eine der Stützen der Notfallversorgung. Für schnelle Versorgung ohne Lieferzeit!
Quelle: www.pharmazeutische-zeitung.de/fileadmin/pdf/ApBetrO_Merkblatt_Notfall.pdf
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    Mehr als Logistik
Zur Aufgabe von ApothekerInnen und PTAs gehört mehr als nur die Herausgabe der Arznei, wir versorgen und umsorgen den Patienten und begleiten ihn mit seiner Erkrankung! Diese Fürsorge muß!! anders gesehen werden, als die reine Logistik, die der Versandhandel „bietet“. Zu dem sind wir vor-Ort-Apotheken auch noch schneller und bieten den „same-day-delivery“ auch ohne „prime-Mitgliedschaft“. Wir sortieren auch unrentable Rezepte nicht aus und schicken den Patienten weg.
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In den meisten Fällen werden auf Rezept verordnete Medikamente sehr dringend und damit sofort (oder innerhalb weniger Stunden) benötigt. Die Apotheke vor Ort ist es dann, die eine schnelle Versorgung möglich macht. Sei es das Antibiotikum bei einer Grippe, der Fiebersaft für das kranke Kind oder die juckreizstillende Salbe, die unverzüglich benötigt wird. Lieferzeiten von mehreren Tagen sind dann eher ungünstig. Und nur ganz nebenbei sind unsere Apotheker auch nachts, sowie an Sonn- und Feiertagen einsatzbereit eine Versorgung mit Medikamenten rund um die Uhr zu ermöglichen. PRO Verbot!
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    Versandhandelsverbot
Gerade Patienten, die mehrere Medikamente gleichzeitig einnehmen müssen, sind auf die öffentlichen Apotheken angewiesen, weil Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Medikamenten erwiesenermaßen online schlecht erkannt werden. Die Medikamente werden, wie Testkäufe ergaben, auf dem Transport mangelhaft gelagert, was sich ebenfalls auf die Wirksamkeit auswirken kann. Individuelle Rezepturen, für die es keine Fertigarzneimittel gibt, werden von Versandapotheken häufig abgelehnt. Gerade Kinder und Allergiker sind darauf aber angewiesen.
Quelle: www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2017/09/25/so-erklaert-docmorris-die-ausnahmen-bei-der-rezepturherstellung www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2017/08/11/arzneimittelqualitaet-leidet-bei-versand m.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/panorama/wiso-
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Dem Patienten kann man garnicht den Vorwurf machen, dass er zum ausländischen Versender rennt. Von ihm bekommt er schließlich die verbotenen Äpfel, die das deutsche Gesundheitssystem in eine Abwärtsspirale katapultieren. Natürlich kann man sagen, dass die Freiheit, dies selbst zu erkennen, zum westlichen Lebensstil gehört. Dennoch hat Amazon mittlerweile sehr viele Branchen unter erheblichem Qualitätsverlust verändert. Möchte man das tatsächlich auch mit seinem Gesundheitssystem machen?! Ich bin froh, eine schnelle und gute Behandlung bekommen zu können und möchte das auch weiterhin genießen.
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    Unsere Beitragsgelder erhalten deutsche Arbeitsplätze!
In Apotheken arbeiten häufig Frauen (ich habe etwas von mehr als 200 000 Apothekenmitarbeitern gelesen), die ihre familiären Aufgaben mit einem wohnortnahen Arbeitsplatz gut und flexibel kombinieren können. Warum setzt man deren Jobs aufs Spiel, indem man deutsche Krankenkassen-Beitragsgelder an ausländische Investoren-Apotheken gibt. Warum soll z.B. das saudi-arabische Königshaus mit unseren Beiträgen noch reicher werden? ...und warum interessiert es niemenden, dass viele der 200000 (!) Arbeitsplätze dadurch auf lange Sicht gefährdet sind? Sonst reichen schon 2000 für einen Aufschrei!
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    Für die Sicherung der QUalitativen und Hochwertigen Apotheke
Ein RX-Versandverbot ist unbedingt erforderlich, da die Versandapotheken nicht im Mindesten in Beratung und Versandbedingugnen (Temepratur) und Transporttemperatur an die strengen standards der Apotheke heranreichen. Die Temperaturbereiche werden häufig über oder unterschirtten und so die Wirksamkeit des Medikaments nicht garantiert. auch ist im Notfall keine Versandapotheke in der LAge, innerhalb eines Tages zu liefern. Selbst innerhalb von 24 h, eigentlich STandard in jeder Präsenzapotheke ist schwierig. Nutzer von Versandapotheken spielen für mich mit Ihrer Gesundheit!!!
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in einer Apotheke vor Ort kann der Apotheker von Angesicht zu Angesicht besser helfen und auch von Medikamenten etc abraten. Im Internet passiert das Gegenteil, es wird sogar auf zusätzliche Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel hingewiesen. Die Menschenwerden zu erhöhtem Verbrauch manipuliert, hier geht es nur um Profit, in der Apotheke vor Ort um den Patienten,allerdings nur solange sie es sich dies noch leisten kann.
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Wer der Meinung ist, sich günstig OTC Präparate im Internet bestellen zu wollen (wir müssen ja alle sparen, nicht wahr?), der soll das gerne tun, sich am besten kostenlos vorher in seiner Apotheke informieren, ob es sich auch mit seinen anderen Medikamenten verträgt *typisch*, aber RX gehört ohne jeglichen Zweifel in die Hände der öffentlichen Apotheke. Meine Meinung: Jeder Patient sollte sich eine Stammapotheke suchen, seine Medis immer auf WW prüfen lassen. Und wenn jemand nicht mobil ist: auch die Apotheke vor Ort hat eine Telefonnummer, und einen Lieferservice. LG an alle CONTRA
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    Zuzahlungsbefreiung
wer wenig Einkommen hat, kann sich von den Zuzahlungen per Antrag bei seiner gesetzlichen Krankenkasse BEFREIEN lassen!!
Quelle: fragen Sie Ihre Krankenkasse
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Pro
Dieser Beitrag entspricht nicht der Netiquette von openPetition.
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    Konzentration muss vermieden werden
Die Konzentration von Apotheken existiert nur in größeren Orten und (nur) dort findet man an fast jeder Ecke eine Apotheke. Auf dem Land hat man Wege oder nutzt den Versandhandel mit Freude. Denn selbst übliche Medikamente bekommt man öfter nicht auf direktem Weg und muss ein 2. Mal den Weg zur Apotheke suchen, da auch die Auslieferung nicht für alle Gebiete erfolgt. Da ist der Versandhandel doch wesentlich komfortabler und dazu oft noch kostensparend. Natürlich ist es sinnvoll, ein gesundes Maß an Apotheken zu halten, nur andere Fachhändler müssen sich auch auf dem Markt behaupten...
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    Vielfalt ist schützenswert
FREIHEIT der Bestellung wird moniert- wie wird sich diese Freiheit noch anfühlen, wenn das Sortiment dank Großkonzernen stark schrumpft, dafür aber der Preis mit diktiert wird? DIE Vielfalt gilt es zu erhalten, die die inhabergeführten Apotheken derzeit bieten. Die unabhängige Beratung (wenn gewünscht) ist JEDERZEIT abrufbar!!
Quelle: besorgte Arzneimittel- Anwenderin
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    Rezeptpflichtige Medikamente aus dem Internet
in der Apotheke bin ich nie über Wechselwirkungen einzelner Medikamente untereinander aufgeklärt worden, Man hat mich nur über die tgl. Einnahme.der Tbl. informiert. Die Aufklärung über die Internetapotheke ist jedesmal sehr intensiv, obwohl mir das inzwischen alles bekannt ist.Ich fühle mich sehr gut betreut und kann jederzeit anrufen.
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    Infrastruktur auf dem Land
Die Infrastruktur auf dem Land wird immer mehr "ausgedünnt" - Apotheken zu Fuß oft nicht mehr erreichbar, da viele schließen (hat wohl auch mit dem immer größer werdenden Problem des Ärztemangels auf dem Land zu tun). Da ist man doch dankbar, wenn man sich die Medikamente nach Hause liefern lassen kann... (vor allem, wenn man diese regelmäßig benötigt als chronisch Kranker)
Quelle: nur mal ein Beispiel: www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2017/10/16/gemeinde-zahlt-25-000-euro-startgeld-fuer-landapotheker
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    Versandhandelsverbot rezeptpfl. Arzneimittel
Rentner müssen auch bei Arzneimitteln sparen, weil ihre Rente mitunter gering ist. Ich bin chronisch krank, benötige viele Arzneimittel und bestelle meine Arzneimittel im Internet. Freue mich darüber, dass ich nur die Hälfte des zu zahlenden Zuzahlungsbetrag zu zahlen habe, im Laufe der Jahre ein enormer Betrag! Über event. NW des Arzneimittels, werde ich schrifl. od. telef. bestens informiert. Ich bin gegen ein Versandhandelsverbot f. rezeptpflichtige Arzneimittel. Alle im Freundeskreis sind dagegen. Hinzu kommt, dass ich die Medikamente ins Haus geliefert bekomme !
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Es ist totaler Unsinn zuschreiben, dass kühlpflichtige Medikamente aus den Niederlanden nicht im Kühlwagen in die Wohnung des Patienten geliefert werden..Ich selbst bekam 1 Jahr sehr teure Spritzen geliefert. Sogar ein konkreter Liefertermin wurde vereinbart. Wie hätte die Apotheke dieses sehr teure Medikament mir nach Hause geliefert bzw. wie wäre ich damit schnellstens nach Hause gefahren? In einer Kühltasche hätte ich mir dieses Medikament nicht von der Apotheke liefern lassen. Aber auch in Deutschland gibt es sehr gute Internetapotheken, gut, dass ein Vergleich möglich ist.
Quelle: Rezeptpflichtige Medizin aus dem Internet
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    Umorganisieren!
Krankenhausapotheken sollten ausgebaut, Berater eingestellt und Lieferdienste ins Umfeld organisiert werden. So ist eine effiziente und kostengünstige Versorgung Tag und Nacht gewährleistet. Fürs Seelenheil sind allein Geistliche oder Therapeuten zuständig! Alles ganz einfach, auch wenn es dem Apotheker nicht schmecken mag.
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    NDT
Dieses Verbot würde zehntausende, wenn nicht sogar Hunderttausende Kranke das Leben extrem erschweren und ihre gesundheitliche Lage sehr verschlechtern. Natürliche Schilddrüsenhormone (NDT) werden von normalen einzelnen Apotheken wie der Receptura-Apotheke in Frankfurt hergestellt und an Patienten in ganz Deutschland geliefert. Dies wäre dann nicht mehr möglich. Thyroxin ist für die Patienten keine Alternative sondern eine deutliche Einschränkung ihrer Lebensqualität.
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    Kostensenkung, Überversorgung,
Statt über den Wettbewerb aus dem Internet zu jammern, sollten die/alle Apotheken den Wettbewerb aufnehmen und auch online an ihre Kunden 24 Stundenlang verkaufen und beraten.Sicher ist es auch nicht kundenfreundlich, wenn in zu vielen Apotheken zu viele gut bezahlte AkademierInnen vorgehalten werden. Zum Wettbewerb gehört auch, Kosten zu optimieren und kosteneffizient zu arbeiten. Heute kann eine moderne Apotheke viel mehr KundInnen versorgen als z.B. vor 10 Jahren. Ist dieser Fortschritt schon zu Gunsten der Kosten umgesetzt? Die Kunden müssen heute auch alle unnötigen Kosten bezahlen.
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    Wettbewerb ist nötig
Chronisch Kranke haben oftmals sehr wenig Geld und müssen mit jedem Cent rechnen. 30-Prozent Grad der Schwerbehinderung nach Infarkt bringt 300 Euro Steuerentlastung. Ein Witz angesichts massivster Zuzahlungen für Medikamente und Krankenhausaufenthalte. Zudem werden vom Arzt empfohlene und sich ständig verteuernde Medikamente nicht von den Kassen übernommen, so z.B. hochdosiertes Vitamin-D bei Statin-Behandlung. Der Versandhandel wirkt generell wettbewerbsfördernd und ist daher grundsätzlich zu begrüßen.
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    Versandverbot
Das Versandverbot rettet nicht einen Arbeitsplatz, geschweige denn eine Apotheke. Statistisch würde jede Apotheke nicht einmal 400 Packungen pro Jahr an Mehrumsatz haben. Um dieses Verbot zu bekommen, wird ein ganzer Berufsstand auf lange Sicht büßen müssen. Flächendeckend eingeführtes und GKV honoriertes Medikationsmanagent würde die Kompetenz der Apotheker erhöhen, Standorte sichern und Apotheken aus der Abhängigkeit stückzahlbezoger Honorierung befreien. Außerdem schadet diese Diskussion dem Image der Apotheker gewaltig. Wir wkommen als inkompetent und geldgeil in der Öffentlichkeit rüber
Quelle: ---
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