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Bild zur Petition mit dem Thema: Versandhandelsverbot für rezeptpflichtige Arzneimittel - Stellungnahme zum Koalitionsvertrag Versandhandelsverbot für rezeptpflichtige Arzneimittel - Stellungnahme zum Koalitionsvertrag
  • Von: Christian Redmann mehr
  • An: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
  • Region: Deutschland mehr
    Kategorie: Gesundheit mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
  • 170 Tage verbleibend
  • 10.542 Unterstützende
    10.394 in Deutschland
    21% erreicht von
    50.000  für Quorum  (?)

Versandhandelsverbot für rezeptpflichtige Arzneimittel - Stellungnahme zum Koalitionsvertrag

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Seit der Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs zur Gültigkeit der Arzneimittelpreisverordnung für rezeptpflichtige Arzneimittel befindet sich die deutsche Apothekerschaft in existenziellen Nöten - so dass in der Folge die gesamte deutsche Gesundheitsversorgung durch Apotheken vor Ort gefährdet sein wird.

Die einzige Option, die sichere, redundante und qualitativ hochwertige Versorgung der Patientenschaft in all ihren Belangen (Individualrezepturen, Nacht- und Notdienste insbesondere an Sonn- und Feiertagen, Spezialversorgungen wie die palliative Versorgung) aufrechtzuerhalten, zu sichern und damit dem gesetzlich verankerten Versorgungsauftrag nachzukommen, stellt ein Versandverbot rezeptpflichtiger Arzneimittel dar sowie die Durchsetzung der Gültigkeit der Arzneimittelpreisverordnung auch für ausländische Versender.

Dies wird weitgehend als konform zum Europarecht gesehen - und muss zeitnah von der deutschen Regierung erarbeitet und beschlossen werden. Apotheker und ihre Teams, zumeist Frauen und insgesamt ca 150.000 Beschäftigte warten nun darauf, dass die Große Koalition diesen Punkt des Koalitionsvertrags aufgreift und mit der Umsetzung beginnt.

Aus diesem Grund fordern wir:

  • das klare Bekenntnis des amtierenden Bundesgesundheitsministers Jens Spahn zum Koalitionsvertrag

  • die zeitnahe Umsetzung des Versandhandelsverbots unter Ausschöpfung aller (europa-)juristischen Möglichkeiten

Begründung:

Warum diese Petition?

Durch politische Hängepartien, Verzögerungen während der letzten Regierung, während der Regierungsbildung sowie der zunehmenden Zahl geschlossener Apotheke gerät das deutsche Gesundheitssystem in eine bedrohliche Schieflage - eine Entwicklung, die dringend aufgehalten werden muss.

150.000 hochqualifizierte, familienfreundliche Arbeitsplätze vor Ort stehen auf dem Spiel - von den Existenzen der Apothekeninhaber nicht zu reden. Das Versorgungssystem, das seit Jahren gewachsen ist und sich bewährt hat droht erst auszudünnen und zuletzt zusammenzubrechen - zu Lasten der Patienten. Ein adäquater Ersatz durch sogenannte Versandapotheken ist nur auf den ersten Blick eine Alternative und gewährleistet in keinem Fall eine gleichartige Versorgungsqualität mit persönlicher Hinwendung zum Patienten.

Bitte unterstützen Sie ihre Apotheke vor Ort und helfen Sie mit, dass die schnelle Versorgung und eine gute Beratung durch das Versandverbote nachhaltig bestehen bleiben.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Ebermannstadt, 08.05.2018 (aktiv bis 07.11.2018)


Debatte zur Petition

PRO: Zur Aufgabe von ApothekerInnen und PTAs gehört mehr als nur die Herausgabe der Arznei, wir versorgen und umsorgen den Patienten und begleiten ihn mit seiner Erkrankung! Diese Fürsorge muß!! anders gesehen werden, als die reine Logistik, die der Versandhandel ...

PRO: In den meisten Fällen werden auf Rezept verordnete Medikamente sehr dringend und damit sofort (oder innerhalb weniger Stunden) benötigt. Die Apotheke vor Ort ist es dann, die eine schnelle Versorgung möglich macht. Sei es das Antibiotikum bei einer Grippe, ...

CONTRA: wer wenig Einkommen hat, kann sich von den Zuzahlungen per Antrag bei seiner gesetzlichen Krankenkasse BEFREIEN lassen!!

CONTRA: in der Apotheke bin ich nie über Wechselwirkungen einzelner Medikamente untereinander aufgeklärt worden, Man hat mich nur über die tgl. Einnahme.der Tbl. informiert. Die Aufklärung über die Internetapotheke ist jedesmal sehr intensiv, obwohl mir das inzwischen ...

>>> Zur Debatte


Warum Menschen unterschreiben

Politik und Lobbyismus sind mittlerweile untrennbar und produzieren pekuniär basierte Abrechnungsmodalitäten zum Nachteil der Versicherten bzw.der unteren Berufsgruppen im Gesundheitswesen und zum Vorteil der Gesundheitsindustrie.

Qualität der Gesundheitsveesorgunf

Stärkung der Apotheke vor Ort , auch in Kleinstädten. Arbeitsplatzsicherung . Gerechtigkeit gegenüber europäischem Versandhandel, der geringere Mehrwertsteuer erhebt !!! Arzneimittelsicherheit steht auf dem Spiel! Sie ist im Apothekengesetz oberste ...

Weil ich auf Grund familiärer Beziehungen einen Blick hin Tee Kulissen bekommen habe und nachvollziehen kann, wie groß die Probleme sind.

Weil die Offizinapotheke eine für die Gesundheit der Gesamtbevölkerung essentielle Rolle spielt und vom Staat unterstützt und gestützt werden sollte. Der Gesundheit der Bevölkerung ist stets Vorrang vor wirtschaftlichen Interessen (EU Versandhandel) ...

>>> Zu den Kommentaren


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