Pro

What are arguments in favour of the petition?

Nicht nur die sog. "Corona-Krise" hat gezeigt, wie schnell sich die Politik ins Autoritäre entwickelt und demokratische Prinzipien sowie die Grundrechte ausgehöhlt werden. Dies wird durch den monarchischen Aufbau der bestehenden Macht- und Entscheidungsstrukturen extrem begünstigt. Eine weiterentwickelte Demokratie sollte auch eine Machtentflechtung bedeuten und dem Prinzip der horizontalen Autorität folgen. Durch die institutionelle Differenzierung in die vier Systembereiche und die daraus resultierenden bereichsspezifischen Sachparteien, wird diesen Notwendigkeiten Rechnung getragen.

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Die Weiterentwicklung der Demokratie bedeutet eine systemische Arbeit. Aber für eine saubere systemische Arbeit braucht es das gesamtsystemische Verständnis, das gesamtsystemische Sehen- und Denken-Können, die Wahrung der intellektuellen Integrität sowie das Wissen und Verständnis über die universelle Beschaffenheit und die daraus resultierenden Funktionsweisen des Menschen. Oder wissenschaftlich ausgedrückt: Die Verbindung von wissenschaftlich fundierter Handlungs- und politisch relevanter Systemtheorie. Die Wertstufendemokratie erfüllt alle diese Notwendigkeiten.

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Hier wurde die "Sozialwahltheorie" angesprochen: Wenn man sich mit den Forschungsergebnissen des Soziologen Andreas Reckwitz genauer beschäftigt, der von der "Gesellschaft der Singularitäten" spricht, ist die "Sozialwahltheorie", aber auch die neue Modeströmung der einseitigen Fokussierung auf eine bloße "Konsensuierung" der Gesellschaft, nicht mehr wirklich haltbar. Es sollten daher die Rahmenbedingungen geschaffen werden, die aus dem Wust und Durcheinander der Pluralität die Findung des Wahren und Richtigen ermöglichen können. Dieses Konzept hier, scheint das zu können!

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Die Menschen kommunizieren über 4 Kommunikationsund Reflexionsebenen miteinander. Die derzeit bestehenden Demokratien können aber aufgrund ihrer eindimensionalen institutionellen und monostrukturellen Gestaltung und der daraus resultierenden gesamtsystemischen Dominanz der Wirtschaft nur auf der untersten Kommunikationsebene kommunizieren, der Subjekt-Objekt-Ebene. Die 4 Teilparlamente der Wertstufendemokratie sind eine direkte Ableitung dieser 4 Reflexionsebenen. Damit kann das System mit den Menschen und umgekehrt zum ersten Mal überhaupt auf allen 4 Kommunikationsebenen kommunizieren.

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In einer weiterentwickelten Demokratie sollten alle Systembereiche demokratisch behandelt werden können, wie z.B. das Wirtschafts- und das Geldsystem sowie die Menschenrechte, was aber in den derzeitigen Demokratien nicht möglich ist. Es sollte der pluralistische Wille des Volkes voll gehört werden und zur Geltung kommen sowie sachlich aufeinander bezogen werden können. Dafür braucht es die dafür notwendigen systemischen Kommunikationsstrukturen, weil nur private nicht ausreichen und in der Regel folgenlos bleiben. Mit der Wertstufendemokratie werden diese Kommunikationsstrukturen garantiert.

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Es geht um die Weiterentwicklung hin zu einem vollkommunikativen und damit volldemokratischen System, in dem das alltägliche Denken und Bewusstsein der Menschen auch tatsächlich die soziale Wirklichkeit konstruieren und realisieren kann, in dem die Systembereiche, wie u.a. auch die Wirtschaft, einer demokratischen Behandlung zugeführt werden und notwendig werdende systemische Erneuerungen gesamtgesellschaftlich in einem friedlich-demokratischen Prozess ausgehandelt und entwickelt werden können. Die Wertstufendemokratie stellt die dafür notwendigen SYSTEMISCHEN Rahmenbedingungen her.

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Contra

What are arguments against the petition?

    Volksgesetzgebung

Warum gleich alles radikal verändern wollen? Expertokratie haben wir genug. Politik als "Kunst des Möglichen" braucht ein breites Spektrum an Teilhabe mit einem transparenten Willens- und Entscheidungsprozess mit einer Einladung an die Bürger, daran mitzuarbeiten (bspw. mit Bürgerräten). Lobbyismus eindämmen ganz einfach mit der Möglichkeit von Referenden bei wichtigen politischen Fragen auf Bundesebene, mit der Möglichkeit von Gesetzesinitiativen oder der Möglichkeit, inakzektable parlamentarische Entscheidungen rückgängig zu machen. Lobby-Gesetze wären dann nur noch schwierig durchzusetzen.

4 Counterarguments Show

Ich verstehe das Anliegen, aber bei Fachparlamenten besteht die Gefahr, dass die Interessenvertreter aus der Wirtschaft direkt in die Politik gehen, anstatt den Umweg über eine Lobbygruppe zu nehmen. Und hat nicht Jon Gnarr in Island gezeigt, dass nicht zwingend die Fachkompetenz das Problem ist, sondern der gute Wille?

1 Counterargument Show

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