Pro

What are arguments in favour of the petition?

    Gegen Zeitgeist-Tendenzen

Kardinal Woelki hat zwar meines Erachtens Fehler gemacht. Diese sind aber keineswegs so gravierend, um ihm direkt oder indirekt den Rücktritt nahezulegen. Wenn seine Kritiker dieselbe Messlatte an alle Führungsposition (nicht nur in der kath. Kirche) anlegen würden, dann gäbe es nur noch Kurzzeit-Leitungspersonen. Deshalb bin ich überzeugt, dass man in Wirklichkeit seine Fehler aufbauscht, um eine Stimme mundtot zu machen, die sich den Zeitgeist-Tendenzen in der kath. Kirche entgegenstellt. Ich möchte diese Stimme hingegen unterstützen.

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    Instrumentalisierung des Vorgangs

Ich unterstütze den Kardinal, weil ich ihn für einen redlichen Menschen und einen Diener des Herrn halte. Ferner habe ich das methodenkritische Gutachten der Professoren Jahn und Streng gelesen, das öffentlich zugänglich ist und halte es insofern für geboten, das Gutachten der Münchner Kanzlei nicht zu veröffentlichen, zumindest nicht bevor das neue Gutachten der Kölner Kanzlei veröffentlich wurde. - Diese Sache wird gegen den Kardinal instrumentiert, um ihn insgesamt wegen seiner Haltung als glaubensfester Hirte zu beschädigen. Jene, die dgl. tun, "haben ihren Lohn bereits erhalten".

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    Kardinal Woelki

Ich unterstütze das Anliegen von Kardinal Woe, weil ich glaube, dass die Presse und die Verantwortlichen der Diözese Köln die Fälle, die sich in der Kirche ereignet haben, vertuschen wollen, ohne an die Menschen zu denken, die Opfer dieser Fälle waren, und indem sie die Schuld auf einen Kardinal schieben, der immer wieder Anzeichen von ein besonnener Mensch, der auf sein moralisches Gewissen hört, der auf Gott hört und so gehandelt hat. In den dem Kardinal bekannten Missbrauchsfällen zeigte er seine Moral und suspendierte die Beteiligten vom Dienst. Nicht alle Katholiken sind mit den Maßnahme

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    Kritik an Kardinal Woelki

Es ist immer wieder erstaunlich, wie schnell man dabei ist, die Katholische Kirche und im konkreten Fall Kardinal Rainer Maria Woelki zu verurteilen. Einmal abgesehen davon dass es gute Gründe gab, das Gutachten der Münchner Kanzlei Westphal Spilker Wastl nicht zu veröffentlichen, weil es „erhebliche methodische Mängel aufwies und somit ‚nicht gerichtsfest‘ ist“, wie der Strafrechtler Matthias Jahn darlegte. Natürlich kann man über eine solche Beurteilung trefflich streiten. Vor allem wenn man das Gutachten gar nicht kennt.

Source: Bernd-M. Wehner
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Contra

What are arguments against the petition?

    Erstgutachten wird schlechtgeredet

Eine Pro-Stimme redet das Münchener Erstgutachten schlecht: Angeblich seien dort die Schlussfolgerungen auf Basis von nur 15 ausgewählten Fällen gezogen worden, beim zweiten Gutachten (Gercke) hingegen auf Basis aller bekannten Fälle. Fakt ist aber: Das Erstgutachten kennt rund 270 Opfer und 230 Beschuldigte. Dafür wurden sämtliche (!) erhaltenen Unterlagen geprüft, ausgewertet und alle Erkenntnisse berücksichtigt. 15 aller untersuchten Fälle wurden exemplarisch ausgewählt und anonymisiert dargestellt. Das zweite Gutachten hat vergleichbare Daten: 300 Verdachtsmeldungen, 236 Aktenvorgänge.

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Wer schwere Verbrechen an Kindern deckt und deren Verfolgung behindert, hat in unserer Gesellschaft nichts zu suchen. Er recht nicht in einem hohen Amt. Wenn ich daran denke, dass Woelki bei der Pabst-Wahl angetreten ist und vielleicht sogar Pabst hätte werden können...

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    Straftaten

In der Sache, Ahndung von sexuellem Mißbrauch, glaubt Herr Woelki in der Tradition des Vatikans stehen zu müssen. Auch dort glaubt man, dass die Zeit Straftaten heilt. Die neue mediale Welt wird diese Stratigie der katholischen Kirche sehr bald auslöschen. Ich bin gespannt, wie der Neuanfang der katholischen Kirche aussieht.

Source: Zeit Artikel No. 9 vom 25.2.2021
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