Region: Cologne
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Wir sprechen Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki das Vertrauen aus #kirchekoeln

Petition is directed to
Erzbistum Köln
2.725 Supporters
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  1. Launched 04/02/2021
  2. Time remaining 5 days
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision
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Wir, die Initiative für Kardinal Woelki, erklären, dass wir unserem Erzbischof, Rainer Maria Kardinal Woelki, unser Vertrauen aussprechen. Wir bitten ihn, gegen alle Anfeindungen von verschiedenen Seiten auch weiterhin in Einheit mit dem Heiligen Vater seine Aufgaben als Oberhirte der Erzdiözese Köln wahrzunehmen.

Reason

Am 28.01.2021 hat der „Diözesanrat der Katholiken“ im Erzbistum Köln beschlossen, die aktive Mitarbeit am „Pastoralen Zukunftsweg“ vorübergehend auszusetzen. Gleichzeitig wird die Bistumsleitung aufgefordert, persönliche Verantwortung bezüglich der Aufklärung von Missbrauchsfällen zu übernehmen.

Der Erzbischof habe „als moralische Instanz vollständig versagt“. Das „unerträgliche Verhalten der Bistumsleitung“ habe dazu geführt, dass „das Vertrauen der Menschen in die Kirche nachhaltig zerstört und nicht mehr reparabel“ sei.

Stellungnahme

Abgesehen davon, dass diese Aussagen mehr als fragwürdig sind, werden sie mit dem durchaus verständlichen Unmut über die geplante Neustrukturierung der Pfarreien der Kölner Erzdiözese (Pastoraler Zukunftsweg) in einer Weise verknüpft, dass sich die Frage stellt, ob nicht das eine um des anderen willen instrumentalisiert wird. 

Die von der Lokalpresse in diesem Zusammenhang geführten und geradezu rufschädigenden Attacken gegen Kardinal Woelki erwecken den Eindruck, der Bistumsleitung sei es nicht daran gelegen, das Leid der Opfer zu lindern und die Täter zu bestrafen, sondern Vorfälle weiterhin zu vertuschen.

Hauptargument

Hauptargument in der Sache der Missbrauchsfälle ist neben dem Publikationsstopp des Rechtsgutachtens der Münchner Kanzlei Westphal Spilker Wastl denn auch der Vorwurf, Kardinal Woelki habe möglicherweise Missbrauchsfälle in seiner Diözese vertuschen wollen. Die Vermutung des Erzbistums, dass dieses Rechtsgutachten methodische Mängel aufweise, wurde in einem zweiten Gutachten inzwischen bestätigt. Das erste Gutachten nicht zu veröffentlichen, wird demgegenüber in der Stellungnahme des „Diözesanrates“ als „fragwürdig“ bezeichnet, ohne auf die Kritik des zweiten Gutachtens einzugehen, das dem Münchner Gutachten neben schweren methodischen Mängeln auch Verstöße gegen Persönlichkeitsrechte vorwirft.

Kardinal Woelki hat dieses Gutachten selbst in Auftrag gegeben, was ihm zweifelsohne das Recht gibt, über eine Veröffentlichung oder Nichtveröffentlichung zu entscheiden. Eine Vertuschungsaktion lässt sich aus dieser Entscheidung nicht ableiten, zumal der Erzbischof die Veröffentlichung eines neuen Gutachtens bereits für den 18. März angekündigt hat.

Betrachtet man den bisherigen Umgang Woelkis mit Missbrauchsfällen, so lässt sich darin ebenfalls schwerlich ein moralisches Versagen finden. Im Gegenteil hat Kardinal Woelki immer wieder unmittelbar eingegriffen und Konsequenzen gezogen – Täter wurden vom Dienst suspendiert, Opfer wurden als solche anerkannt und mit finanziellen Entschädigungen ausgestattet. Bereits in seiner Zeit als Erzbischof von Berlin suchte er das Gespräch mit Opfern.

Vertrauenserklärung

Wir, die Unterzeichner der Initiative für Kardinal Woelki, weisen die vorverurteilende Stellungnahme des „Diözesanrates“ zurück. Wir bedauern, dass Räte und Verbände im Namen der Kirche sprechen, ohne sich vergewissert zu haben, ob hierüber ein Konsens unter den Christen besteht. Wir erklären ausdrücklich, dass Kardinal Woelki als Oberhirte der Erzdiözese Köln sich des Rückhalts vieler gläubiger Christen gewiss sein kann und danken dem Erzbischof, der in seinen Predigten und Publikationen immer wieder – gegen relativierende Tendenzen – eindringlich die Botschaft Jesu in ihrer katholischen Authentizität und besonders die Bedeutung der sonntäglichen Feier der Eucharistie als Quelle und Höhepunkt des Lebens der Kirche herausgestellt hat.

Thank you for your support, Rainer Klawki from Köln
Question to the initiator

News

  • Liebe Unterstützer,
    heute möchten wir Sie auf eine weitere Initiative hinweisen, die wir ausdrücklich unterstützen:

    Herzliche Einladung zum gemeinsamen Aschermittwochsgebet für Kardinal Woelki und die Opfer sexuellen Missbrauchs in der Kirche!

    Trotz der medialen Meinungsmache rund um Kardinal Woelki und die Gutachten zur Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs Minderjähriger im Erzbistum Köln glauben wir, dass dem Erzbischof die Aufklärung dieser schrecklichen Taten ein echtes Anliegen ist und vertrauen, dass er die Aufarbeitung zu Ende bringen wird. Daher wollen wir Kardinal Woelki mit unserem Gebet unterstützen.

    Am Aschermittwoch, dem 17. Februar um 21 Uhr, wird in einem großen Zoom-Meeting gemeinsam der Rosenkranz gebetet: für die Opfer... further

  • „Die Debatte, bei der täglich tiefer im Nebel gestochert wird, ohne eine gesicherte Faktenlage zu haben, bewegt sich tatsächlich mehr auf der Ebene öffentlicher Empörung, als auf der einer sachlichen Auseinandersetzung. Und zuweilen hat man das Gefühl, dass auch alte Rechnungen beglichen werden sollen. Klar bleibt eines: Die Opfer haben ein Recht auf eine lückenlose Aufklärung der an ihnen begangenen Straftaten und etwaiger systemischer oder persönlicher Vertuschungen. Dazu ist es aber erforderlich, mit gesicherten und gerichtsfesten Fakten zu arbeiten.“ (Die Tagespost, 11. Febr. 2021, S. 9)

    Dem ist nichts hinzuzufügen. Das Gutachten, dass diese „gesicherten und gerichtsfesten Fakten“ zutage fördern soll, wurde von Kardinal Woelki in Auftrag... further

  • Liebe Unterstützer!
    Mehr als 2.200 Gleichgesinnte haben inzwischen unsere Petition unterschrieben und in ihrem persönlichen Umfeld verbreitet.
    Nachdem die Glaubenskongregation des Vatikan Kardinal Woelki von den gegen ihn erhobenen Vorwürfen entlastet hat, geht es nun mehr denn je darum, der dennoch nicht enden wollenden Pressekampagne gegen den Erzbischof entgegenzuwirken. Wir sind überzeugt davon, dass Kardinal Woelki die Aufklärung der Missbrauchsfälle persönlich am Herzen liegt und bitten alle, die mit ihrer Unterschrift und ihren Kommentaren zum Ausdruck gebracht haben, dass sie diese Auffassung teilen, weiterhin für eine möglichst große Verbreitung unserer "Initiative für Kardinal Woelki" zu sorgen. (UW)

    Beispielhaft je ein Artikel aus... further

Kardinal Woelki hat zwar meines Erachtens Fehler gemacht. Diese sind aber keineswegs so gravierend, um ihm direkt oder indirekt den Rücktritt nahezulegen. Wenn seine Kritiker dieselbe Messlatte an alle Führungsposition (nicht nur in der kath. Kirche) anlegen würden, dann gäbe es nur noch Kurzzeit-Leitungspersonen. Deshalb bin ich überzeugt, dass man in Wirklichkeit seine Fehler aufbauscht, um eine Stimme mundtot zu machen, die sich den Zeitgeist-Tendenzen in der kath. Kirche entgegenstellt. Ich möchte diese Stimme hingegen unterstützen.

Wer schwere Verbrechen an Kindern deckt und deren Verfolgung behindert, hat in unserer Gesellschaft nichts zu suchen. Er recht nicht in einem hohen Amt. Wenn ich daran denke, dass Woelki bei der Pabst-Wahl angetreten ist und vielleicht sogar Pabst hätte werden können...

Why people sign

  • 7 hours ago

    Er ist mir wichtig als Christ und Kardinal.

  • 13 hours ago

    Das ist eine unmögliche Hetze die im Moment gegen Kardinal Woelki läuft. Er wird nur so angegriffen, weil der sich gegen den sogenannten synodalen Weg gewendet hat. Eine solche Hetze gegen Kardinal Woelki ist eine Schande!

  • 1 day ago

    Weil ich der Meinung bin dass wir alle Sünder sind, wir können es uns nicht anmaßen über Kardinal Woelki zu urteilen. Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein.

  • 1 day ago

    Weil unsere Eminenz ein wirklich guter Vertreter innerhalb der DBK ist und Werte verteidigt.

  • 2 days ago

    Es darf nicht sein, dass jeder Bischof, der sich an die Lehre der Kirche hält und sie verkündet, von gewissen Kreisen gemobbt wird.

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