Pro

What are arguments in favour of the petition?

    Ideale Vorbereitung auf die KJP-Ausbildung
Das Studium der Psychologie mit schulpsychologischem Schwerpunkt ist die ideale Voraussetzung für eine Ausblidung zum Kinder- &Jugendtherapeuten! In diesem Studium werden vertiefte Kenntnisse über Klinische Psychologie, Pädagogische Psychologie &Diagnostik erworben, die am Ende des 5-jährigen Studiums fürdas Staatsexamen intensiv wiederholt,reflektiert & angewendet werden. Zudem sammeln Schulpsychologie-Studierende während ihres Studiums zahlreiche & vielfältige Erfahrung mit dem alltäglichen Umfeld von Kinder und Jugendlichen: der Schule. Eine attraktive Zusatzqualifikation für die Ausbildung
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Studenten die Möglchkeit zu nehmen ihren geplanten zu gehen und diese Option fast über Nacht ihnen weg zu nehmen ist eine Frechheit. Die Übergangsphase dauert bis zum 30.9.2014 an, also nur Studenten die jetzt ihren Abschluss machen habe eine Chance noch die Ausbildung zu machen, das Semester darunter geht leer aus. Sonst gehen Übergangsphase Jahre lang, so dass es auslaufen kann. Hier wird nach der Holzhammermethode gearbeitet. Abschlagen und gut ist, ob es blutet und weh tut interessiert niemanden.
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    Ausbildung mit Staatsexamen muss mehr gelten als ein Bachelor-Abschluss
Das umfangreiche Störungs- und Methodenwissen wird, wie etwa in einem Bachelor- oder Masterstudiengang, nicht nur semesterweise abgeprüft, sondern zusätzlich mit drei Examensprüfungen am Studiumsende. Studierenden mit solch exzellenten Voraussetzungen darf nicht zugemutet werden, dass sie nach 9 bzw. 10 Semestern Regelstudienzeit nochmals die finanziellen Kosten für weitere 4 Semester Masterstudium tragen müssen, obwohl sie eigentlich schon bestens für den KJP-Ausbildungsbeginn gerüstet wären.
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    Schulpsychologen werden benötigt, um dem Versorgungsdefizit mit qualifizierten Fachkräften entgegenzuwirken
Die Kinder- und Jugendpsychotherapie ist angesichts der aktuell bestehenden Versorgungsdefizite dringend auf qualifizierte Fachkräfte angewiesen. Studierende der Psychologie mit schulpsychologischem Schwerpunkt sind, wie hier schon mehrfach dargelegt, optimal auf die psychischen Probleme und Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen vorbereitet und haben durch Pflichtpraktika im Kinder- und Jugendbereich bereits praktische Erfahrung gesammelt. Das umfangreiche Störungs- und Methodenwissen wird, wie etwa in einem Bachelor- oder Masterstudiengang, nicht nur semesterweise abgeprüft, sondern zusätz
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Contra

What are arguments against the petition?

    Abwertende Argumentation
An dieser Petition stört insbesondere ihre abwertende Argumentation auf Grundlage (teils) falscher Fakten über den Umfang von klinisch-therapeutischen Fächern im Studium der Sozialen Arbeit. Es ist nicht unüblich im Bachelor 20-30 ECTS (bei entsprechendem Schwerpunkt) und im Falle eines klinischen Masters weitere 50+ ECTS in dieser Fächergruppe zu erwerben. Hinzu kommen vertiefte pädagogische und (rechtliche) Beratungskompetenzen für soziale Probleme, die das Spektrum eines Psychotherapeuten noch erweitern. Dahingegen wirken ihre 20 ECTS im klinischen Bereich doch sehr überschaubar.
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    Master als Voraussetzung
Ein Bachelor-Psychologie Student und ein Schulpsychologe haben (bis auf wenige Ausnahmen) die gleiche psychologische Ausbildung. Zum Beispiel hat man auch 20 ECTS in klinischer Psychologie. Warum muss man aber als normaler Bachelor-Student noch einen Master machen bevor man die Ausbildung machen kann und als Schulpsychologe soll eine psychologische Ausbildung auf Bachelor-Niveau reichen? Dies gilt auch für alle anderen Studenten (Pädagogik, Soziale Arbeit).
4 Counterarguments Show
    Unbehagen 4
Wo kann man jenseits ihrer parteiischen Selbstauskünfte etwas ähnlich Fundiertes über ihre tatsächliche Befähigung zur KJP-Ausbildung lesen? Haben sie sich während der jahreangen Überarbeitung des Psychotherapeutengesetzes auch schon versucht sich in die Diskussion einzubringen? Gibt es irgendwelche Stellungnahmen oder gar fundierte Expertisen von PsychologieprofessorInnen, bei denen bayerische Lehramtsstudenten mit schulpsychologischem Schwerpunkt studieren ?
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    Unbehagen 3
Prof. Borg-Laufs Buch "Sind Sozialarbeiter nicht (mehr) gut genug?" (für die KJP-Ausbildung) habe ich gelesen und er stellt dort sehr differenziert ihre Kompetenzen am Ende eines Master-Studiums im Bereich der Beratung un Mediation oder im Bereich der Klinischen Sozialarbeit dar. So war auch für mich als Diplom-Psychologin einsichtig, dass diese Berufsgruppe zurecht weiterhin einen Zugang zur Ausbildung haben sollte und diese Ausbildung durch sie und ihren speziellen lebensweltorientierten Ansatz sogar bereichert wird.
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    Unbehagen 2
Auf jeden Fall dürften diese Psychologie-Kenntnisse dann wohl nicht für die Aufnahme einer KJP-Ausbildung reichen. Die Überarbeitung des Psychotherapeutengesetzes dauerte mehrere Jahre lang. Ich selbst habe diese nicht besonders verfolgt. Was ich mitbekommen habe, ist das hochrangige Experten auf dem Feld der Psychiatrie und Psychotherapie sehr hart an einer sinnvollen Reform gearbeitet haben. So liegt z. B. eine Expertise zur KJP-Ausbildung (Prof. Freyberger u.a.) vor und Prof. Borg-Laufs hat sich besonders mit den Qualifikationen von Master-Sozialarbeitern auseinandergesetzt.
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    Unbehagen 1
Ich persönlich war entsetzt darüber mitzubekommen, dass vor dieser Neuregelung des Zugangs zur KJP-Ausbildung Lehramtsstudenten mit 1. Staatsexamen zu dieser Ausbildung zugelassen werden konnten. Über die spezielle Situation von Lehramtsstudenten mit schulpsychologischem Schwerpunkt weiß ich nicht Bescheid. Ob deren Studienleistungen im Fach Psychologie an die eines Bachelor-Psychologen heranreichen, etwas darüber hinausgehen (halte ich für unwahrscheinlich) oder etwas niedriger liegen kann ich nicht beurteilen.
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