Region: Springe

Betonblöcke raus aus der Springer Innenstadt – für ein schönes und lebenswertes Stadtbild

Petition richtet sich an
Bürgermeister Christian Springfeld / Zuständiger Fachausschuss

197 Unterschriften

31 %
177 von 570 für Quorum in Springe Springe

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  1. Gestartet 26.03.2026
  2. Sammlung noch > 2 Wochen
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Petition richtet sich an: Bürgermeister Christian Springfeld / Zuständiger Fachausschuss

Graue Betonblöcke verschandeln derzeit zentrale Orte unserer Innenstadt wie Am Markt, Zum Niederntor und die Fünfhausenstraße – viele Bürgerinnen und Bürger wünschen sich stattdessen eine sichere Lösung, die auch zum historischen Stadtbild von Stadt Springe passt.

Wir fordern die Entfernung der in der Springer Innenstadt aufgestellten Betonblöcke, insbesondere in den Bereichen Zum Niederntor, Fünfhausenstraße und Am Markt. Die derzeitigen Betonblöcke sollen durch Lösungen ersetzt werden, die sowohl Sicherheitsaspekte berücksichtigen als auch das Stadtbild der historischen Innenstadt respektieren.

Die Stadtverwaltung wird aufgefordert, die derzeit aufgestellten Betonblöcke im Innenstadtbereich zu entfernen, beschädigte oder entfernte Gestaltungselemente wie die früher vorhandenen Sandsteinstelen wiederherzustellen oder durch gleichwertige Materialien zu ersetzen, alternative Sicherheitsmaßnahmen zu prüfen, die sich gestalterisch in das Stadtbild einfügen.

Als mögliche Alternativen kommen unter anderem in Betracht:

  • Poller aus Metall oder Naturstein
  • Große Pflanzkübel mit Begrünung oder Baumscheiben mit Möglichkeit zu Patenschaften
  • Sitzbänke oder andere Stadtmöbel als funktionale Barrieren
  • Versenkbare Poller für Zufahrten mit Anwohnerverkehr
  • Große Natursteine oder Findlinge als gestalterisch integrierte Barrieren
  • Künstlerische Elemente als Barrieren, beispielsweise vom hiesigen Künstler Andreas Rimkus
  • Versetzung der Verkehrsführung. Statt gerader Anfahrtsmöglichkeiten leichte Kurven, Engstellen oder versetzte Durchfahrten
  • Eine Wiederherstellung historischer oder ortstypischer Gestaltungselemente

Selbstverständlich ist eine Kombination der eingereichten Vorschläge möglich. Ziel ist eine Lösung, die Sicherheit gewährleistet, ohne die Aufenthaltsqualität und das Erscheinungsbild der Innenstadt dauerhaft zu beeinträchtigen.

Der Leitfaden „Security by Design – Schutz des öffentlichen Raums vor terroristischen Anschlägen“ der Europäischen Kommission empfiehlt, Sicherheitsmaßnahmen möglichst gestalterisch in öffentliche Räume zu integrieren. Statt auffälliger Barrieren wie Betonblöcken können beispielsweise Pflanzkübel, Sitzmöbel, Poller oder andere Stadtmöbel eingesetzt werden, die gleichzeitig als Gestaltungselemente dienen. Solche multifunktionalen Lösungen verbinden Sicherheit mit Aufenthaltsqualität und fügen sich deutlich besser in das Stadtbild ein.

Eine weitere Studie mit alternativen Konzepten zu einfachen Betonblöcken finden Sie in folgendem PDF.

Begründung

In der Springer Innenstadt wurden in den vergangenen Wochen an mehreren Stellen große Betonblöcke aufgestellt. Diese befinden sich unter anderem in den Bereichen Zum Niederntor, Fünfhausenstraße und Am Markt.

Viele Bürgerinnen und Bürger empfinden diese Betonblöcke als massive Verschlechterung des Stadtbildes. Die grauen Betonklötze wirken provisorisch und stehen in starkem Kontrast zur historischen Gestaltung der Innenstadt.

Besonders kritisch wird gesehen, dass an Stellen, an denen zuvor hochwertige Elemente aus Naturstein standen – beispielsweise Sandsteinstelen – nach Beschädigungen kein gleichwertiger Ersatz geschaffen wurde. Stattdessen wurden dort Betonblöcke aufgestellt, die sich gestalterisch nicht in das Umfeld einfügen.

Darüber hinaus stellen die Betonblöcke im Alltag ein Hindernis dar. Sie engen Bewegungsflächen ein und können trotz Reflektoren eine Gefahrenquelle für Fußgänger darstellen. Auch die tatsächliche sicherheitstechnische Wirkung erscheint vielen Bürgerinnen und Bürgern zweifelhaft.

Da weiterhin Zufahrten für Anwohner bestehen müssen, bleiben ohnehin Durchfahrtsmöglichkeiten in die Innenstadt erhalten. Dadurch entsteht der Eindruck, dass hier eine sehr sichtbare, aber nur begrenzt wirksame Maßnahme umgesetzt wurde, die gleichzeitig erhebliche negative Auswirkungen auf das Erscheinungsbild der Stadt hat.

Die Innenstadt ist ein zentraler Aufenthaltsort für Bürgerinnen, Bürger und Besucher. Ihre Gestaltung sollte daher sorgfältig und im Einklang mit dem historischen Charakter der Stadt erfolgen. Viele Einwohnerinnen und Einwohner wünschen sich daher eine Lösung, die sowohl Sicherheitsaspekte berücksichtigt als auch eine ansprechende und hochwertige Gestaltung des öffentlichen Raums ermöglicht.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Michel Beuth, Springe
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 26.03.2026
Sammlung endet: 25.05.2026
Region: Springe
Kategorie: Sicherheit

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Warum Menschen unterschreiben

Weil sie die Innenstadt verschandeln und es andere Möglichkeiten gibt. Für die wenigen Veranstaltungen in der Innenstadt stehen diese Schandflecken das ganze Jahr darum.

Diese Umsetzung hätte Farbenfroh und zum Beispiel als Sitzgelegenheit geplant werden können. Wenn dieser Klotz schon aussieht wie ein Riesen Lego Stein warum nicht auch in den Farben?

Ich teile die Ansicht des Initiator und unterstütze daher diese Petition.

Ich bin auch für Sicherheit und die Idee, die dahinter steht, unterstütze ich voll und ganz.
Allerdings bin ich ebenfalls für gestalterisch schönere Lösungen, wie es in anderen Städten gehandhabt wird.
Ich es nicht in Ordnung, dass in keinem Fall das Stadtbild berücksichtigt wurde.

Falls die Betonblöcke nicht entfernt werden, sollten diese zumindest verkleidet werden, z.B. mit Holzflächen als Sitzbänke. Das wäre für mich akzeptabel.

Solche Diskussionen müssten nicht stattfinden, wenn sich die Stadtverwaltung einmal Gedanken machen würde, statt immer willlkürlich irgendetwas zu entscheiden ohne Sinn und Verstand.

Dadurch wirkt die Springer Innenstadt direkt befremdlich

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