News
-
Änderungen an der Petition
6 days ago -
Petition addressed to: Bürgermeister Christian Springfeld / Zuständiger Fachausschuss
Graue Betonblöcke verschandeln derzeit zentrale Orte unserer Innenstadt wie Am Markt, Zum Niederntor und die Fünfhausenstraße – viele Bürgerinnen und Bürger wünschen sich stattdessen eine sichere Lösung, die auch zum historischen Stadtbild von Stadt Springe passt.
Wir fordern die Entfernung der in der Springer Innenstadt aufgestellten Betonblöcke, insbesondere in den Bereichen Zum Niederntor, Fünfhausenstraße und Am Markt. Die derzeitigen Betonblöcke sollen durch Lösungen ersetzt werden, die sowohl Sicherheitsaspekte berücksichtigen als auch das Stadtbild der historischen Innenstadt respektieren.
Die Stadtverwaltung wird aufgefordert, die derzeit aufgestellten Betonblöcke im Innenstadtbereich zu entfernen, beschädigte oder entfernte Gestaltungselemente wie die früher vorhandenen Sandsteinstelen wiederherzustellen oder durch gleichwertige Materialien zu ersetzen, alternative Sicherheitsmaßnahmen zu prüfen, die sich gestalterisch in das Stadtbild einfügen.
Als mögliche Alternativen kommen unter anderem in Betracht:
Selbstverständlich ist eine Kombination der eingereichten Vorschläge möglich. Ziel ist eine Lösung, die Sicherheit gewährleistet, ohne die Aufenthaltsqualität und das Erscheinungsbild der Innenstadt dauerhaft zu beeinträchtigen.
Der Leitfaden „Security by Design – Schutz des öffentlichen Raums vor terroristischen Anschlägen“ der Europäischen Kommission empfiehlt, Sicherheitsmaßnahmen möglichst gestalterisch in öffentliche Räume zu integrieren. Statt auffälliger Barrieren wie Betonblöcken können beispielsweise Pflanzkübel, Sitzmöbel, Poller oder andere Stadtmöbel eingesetzt werden, die gleichzeitig als Gestaltungselemente dienen. Solche multifunktionalen Lösungen verbinden Sicherheit mit Aufenthaltsqualität und fügen sich deutlich besser in das Stadtbild ein.
Eine weitere Studie mit alternativen Konzepten zu einfachen Betonblöcken finden Sie in folgendem PDF.
In der Springer Innenstadt wurden in den vergangenen Wochen an mehreren Stellen große Betonblöcke aufgestellt. Diese befinden sich unter anderem in den Bereichen Zum Niederntor, Fünfhausenstraße und Am Markt.
Viele Bürgerinnen und Bürger empfinden diese Betonblöcke als massive Verschlechterung des Stadtbildes. Die grauen Betonklötze wirken provisorisch und stehen in starkem Kontrast zur historischen Gestaltung der Innenstadt.
Besonders kritisch wird gesehen, dass an Stellen, an denen zuvor hochwertige Elemente aus Naturstein standen – beispielsweise Sandsteinstelen – nach Beschädigungen kein gleichwertiger Ersatz geschaffen wurde. Stattdessen wurden dort Betonblöcke aufgestellt, die sich gestalterisch nicht in das Umfeld einfügen.
Darüber hinaus stellen die Betonblöcke im Alltag ein Hindernis dar. Sie engen Bewegungsflächen ein und können trotz Reflektoren eine Gefahrenquelle für Fußgänger darstellen. Auch die tatsächliche sicherheitstechnische Wirkung erscheint vielen Bürgerinnen und Bürgern zweifelhaft.
Da weiterhin Zufahrten für Anwohner bestehen müssen, bleiben ohnehin Durchfahrtsmöglichkeiten in die Innenstadt erhalten. Dadurch entsteht der Eindruck, dass hier eine sehr sichtbare, aber nur begrenzt wirksame Maßnahme umgesetzt wurde, die gleichzeitig erhebliche negative Auswirkungen auf das Erscheinungsbild der Stadt hat.
Die Innenstadt ist ein zentraler Aufenthaltsort für Bürgerinnen, Bürger und Besucher. Ihre Gestaltung sollte daher sorgfältig und im Einklang mit dem historischen Charakter der Stadt erfolgen. Viele Einwohnerinnen und Einwohner wünschen sich daher eine Lösung, die sowohl Sicherheitsaspekte berücksichtigt als auch eine ansprechende und hochwertige Gestaltung des öffentlichen Raums ermöglicht.
Petition started:
03/26/2026
Collection ends:
05/25/2026
Region:
Springe
Topic:
Security
You have your own website, a blog or an entire web portal? Become an advocate and multiplier for this petition. We have the banners, widgets and API (interface) to integrate on your pages. To the tools
Die Betonblöcke sollten zu Bänken gewandelt werden. In der Springer Innenstadt gibt es viel zu wenige, und die notwendige Sicherheit kann mit der notwendigen Kommunikation über Bänke kombiniert werden.