• Änderungen an der Petition

    at 25 Sep 2020 16:28

    Die Änderungen dienen der Klarheit der Petition, ohne inhaltlich die Petition zu verändern.


    Neuer Petitionstext: Wir fordern ein **Moratorium (vorübergehender Stopp) des Ausbaus der 5G Hochfrequenz in meiner Gemeinde und im Taunus** wegen der Risiken für Gesundheit, Umwelt und Datensicherheit, bis eine **unabhängige Technikfolgenabschätzung** erfolgt ist. Wir fordern realistische (Langzeit-) Forschungen zu den biologischen Auswirkungen des Mobilfunks – für Menschen, Tiere, Pflanzen und Umwelt. Wir, unsere Kinder und die Natur dürfen nicht zu unfreiwilligen Versuchskaninchen werden. Wir fordern die hessische Landesregierung und die zuständigen kommunalpolitisch Verantwortlichen aufgrund ihrer Fürsorgepflicht durch das Immissionsschutzgesetz auf, unverzüglich ein Moratorium zu erlassen und alle Anträge für die Umrüstung auf 5G oder für neue Masten zu stoppen. Wir befürworten fordern informative **Bürgerversammlungen**. Wir fordern, dass die Bürger durch unabhängige Wissenschaftler, Ärzte und kompetente Kenner der Materie transparent über das Thema informiert werden. Wir fordern, dass die Kommunen in Zusammenarbeit mit uns und unabhängigen Technologieberatern **gesunde, alternative Digitalisierungs-Konzepte** entwickeln.
    **„Frei von 5G im Taunus“** ist eine Bürgerinitiative, die sich für eine gesundheits- und umweltverträgliche Digitalisierung einsetzt. Auch wir befürworten digitalen Fortschritt - schnelles Internet und Handys -, aber mit Achtsamkeit und Gesundheitsverstand.
    Im Gegensatz zu den bisherigen 3G- und 4G-Standards benötigt die Umsetzung von 5G wesentlich höhere Frequenzen, die im Bereich von Millimeterwellen von 30 GHz aufwärts bis vorerst 100 GHz liegen. Da hohe Frequenzen jedoch nur geringe Senderreichweiten haben, wird eine Vielzahl neuer Sendeanlagen gebaut. Bitkom Präsident Achim Berg schätzt, dass der derzeitige 5G-Ausbau rund 800.000 neue Antennen benötigt.(1) Eine Schlüsselrolle spielen dabei die Small Cells, kleine Mikro-Funkzellen mit MIMO-Technik, die in Stadt- und Ballungszentren mit hohem Publikumsverkehr erdnah im Abstand von 100 bis 150 Meter an Hauswänden, an Straßenlampen, in Schaltkästen und ähnlichen Plätzen nahe an den Passanten verbaut werden. Die Exposition der Bevölkerung durch elektromagnetische Felder wird extrem zunehmen. Das bestätigt sogar die Bundesregierung: „Die Digitalisierung der Gesellschaft schreitet rasant voran. Dies wird zu einer starken Zunahme der drahtlosen Kommunikation insgesamt, mit vermehrtem Einsatz elektromagnetischer Felder und damit auch zu einer insgesamt höheren Belastung der Bevölkerung führen.“(2)
    Die **gesundheitlichen Schäden durch Mobilfunk** sind bereits klar, könnten sich aber durch 5G um ein Vielfaches steigern. Hunderte von Studien zeigen die gesundheitlichen Schäden der bestehenden 3G und 4G Technologien: Schwächung des Immunsystems, Erzeugung von oxidativem Stress mit der Langzeitfolge Krebs, Störung des Hormon- und Nervensystems, Schädigung unseres Erbgutes und unserer Fortpflanzungsfähigkeit. Es gibt allein 15 verschiedene Mechanismen, wie Mobilfunk zur Entstehung von Krebs führen kann.(3) Ein italienisches Berufungsgericht bestätigt den Zusammenhang zwischen Handy-Nutzung und Gehirntumoren wie Gliomen und Akustikusneurinomen.(4)
    5G wird auch nicht unsere Umwelt retten, sondern im Gegenteil die **Umwelt- und v.a. die Klimakatastrophe beschleunigen**: Der Energieverbrauch der Informations-Kommunikations-Technologien liegt heute bei 10% des globalen Stromverbrauchs und wird bis 2030 auf 30% steigen.(5) Wussten Sie, dass die Rechenzentren des Internets heute schon so viel CO2 ausstoßen wie der gesamte globale Luftverkehr?(6)
    **Noch mehr Bienensterben?** 100 Einzelstudien zeigen, dass elektromagnetische Felder negative Auswirkungen auf Insekten haben. Besonders 5G verstärkt diese Belastung, da es die große Oberfläche der Insekten angreift. Insekten haben dem nicht viel schützendes Volumen entgegen zu setzen.(7) Die Landwirtschaft und unsere Lebensgrundlagen werden gefährdet.

    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 64 (26 in Hochtaunuskreis)

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