Region: Bad Endorf

Ablehnung erhebliche Beitragserhöhung Kita Bad Endorf

Petition richtet sich an
Gemeinderat Bad Endorf

390 Unterschriften

100 %
290 von 260 für Quorum in Bad Endorf Bad Endorf

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290 von 260 für Quorum in Bad Endorf Bad Endorf
  1. Gestartet 23.02.2026
  2. Sammlung noch > 3 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Neuigkeiten

25.02.2026, 08:03

Wir sind überwältigt von der großen Unterstützung – vielen Dank an alle, die mit ihrer Unterschrift ein Zeichen gesetzt haben!

Die Entscheidung über die geplante Erhöhung der Elternbeiträge wurde gestern im Gemeinderat vertagt. Das ist ein wichtiges Signal. Gleichzeitig steht eine Erhöhung weiterhin im Raum.

In der Sitzung wurde erläutert, dass der Gemeinderat bereits im Juli 2025 einstimmig beschlossen habe, die Beiträge zum 01.09.2025 zu erhöhen. Der Träger habe die Erhöhung dann nicht zum 1.9.25 umgesetzt.

Die Erhöhungen hätten für viele Familien eine massive Mehrbelastung bedeutet:
Kindergarten (nach Abzug der 100 € staatlicher Förderung):
4–5 Stunden: + 90 %
5–6 Stunden: + 77 %
6–7 Stunden: + 56 %
7–8 Stunden: + 45 %
8–9 Stunden: + 38 %
Monatliche Beiträge: 95 € bis 165 € zzgl. Mittagessensgeld.
Kinderkrippe:
3–5 Stunden: + 50 %
6–8 Stunden: + 41–47 %
8–9 Stunden: + 37 %
Monatliche Beiträge: 330 € bis 480 € zzgl. Mittagessensgeld.

Hinweis: Die Ausführung der im vorangegangenen Absatz genannten Zahlen wurde aus der Tabelle der geplanten Beitragserhöhungen zum 1.9.25 entnommen bzw. daraus abgeleitet.

Für viele Familien wären solche Erhöhungen nur schwer zu stemmen gewesen. Gerade in Zeiten steigender Lebenshaltungskosten sorgen solche Perspektiven für große Verunsicherung.

Wir begrüßen es sehr, dass mehrere Gemeinderatsmitglieder verschiedener Fraktionen deutlich gemacht haben, die Kosten des Trägers transparent prüfen, erneut verhandeln und die Leitung des Trägers einladen zu wollen. Wir sind zuversichtlich, dass, wenn alle an einem Strang ziehen, eine Lösung gefunden werden kann.

Wir verstehen, dass die finanzielle Lage komplex ist. Uns geht es nicht um Schuldzuweisungen. Uns geht es um Fairness, Planbarkeit und Transparenz.

Wir fordern weiterhin:
✔ Eine Lösung, die sowohl die Qualität der Betreuung sichert als auch für Familien tragbar bleibt.
✔ Transparenz über die Ursachen des Defizits
✔ Klärung, ob es einmalig oder dauerhaft ist
✔ welche Verpflichtungen die Gemeinde beim Defizitausgleich übernommen hat
✔ wie künftig Kosten kontrolliert werden sollen


Helfen Sie mit, Bürgerbeteiligung zu stärken. Wir wollen Ihren Anliegen Gehör verschaffen und dabei weiterhin unabhängig bleiben.

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