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  • Das Petitionsziel wurde auf anderem Wege erreicht

    08-08-16 13:13 Uhr

    Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer!

    Auf Initiative des Bundesverkehrsministers Alexander Dobrindt hat die Bundesregierung erstmals Radschnellwege in ihre überregionale Verkehrsplanung aufgenommen. Der ADFC NRW begrüßt dies und hofft, dass der weitere Ausbau des Radschnellweg 1 mit diesem Instrument finanziert werden kann.

    [Düsseldorf] Die im März 2016 vorgestellte Entwurfsfassung des Bundesverkehrswegeplans 2030 hatte unter den Radlobbyisten für viel Unmut gesorgt, denn der Radverkehr war darin nicht vorgesehen. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club Nordrhein-Westfalen (ADFC NRW) hatte vor allem die Nichtberücksichtigung des überregionalen Radschnellweg 1 (RS1) kritisiert, der auf 101 km von Duisburg nach Hamm führen soll und bereits nach der Veröffentlichung der Machbarkeitsstudie auf internationaler Ebene als Vorzeigeprojekt für moderne, nachhaltige Mobilität galt. Dass die Finanzierung ungeklärt bleiben sollte und sich der Bund auf Nichtzuständigkeit zurückzog, war unverständlich. "Unsere Gespräche mit der Politik haben gefruchtet", freut sich der Landesvorsitzende des ADFC NRW, Thomas Semmelmann. "Wir haben nicht nur überzeugt, dass Radschnellwege eine enorme Entlastung für unsere Straßen bedeuten, sondern auch, dass der Bund eine finanzielle Unterstützung hierfür leisten muss." Vor allem der Ausbau des RS1, der parallel zu den Ost-West-Autobahnen A2, A40 und A42 im Ballungsraum Ruhrgebiet verläuft, wird laut Machbarkeitsstudie den Autoverkehr täglich um 52.000 PKW-Fahrten verringern. "So eine nachweisliche Chance außer Acht zu lassen, wäre von Seiten des Bundes unverantwortlich gewesen."

    Die Hoffnung auf Einsicht und auf ein Bekenntnis zum Radverkehr keimte bereits am 30.05.2016 in Berlin beim Parlamentarischen Abend Radschnellwege auf. Über 120 Parlamentarier, Verbände- und Unternehmensvertreter waren auf Einladung des ADFC nach Berlin gekommen, um über das Thema Radschnellwege zu debattieren. NRW-Verkehrsminister Michael Groschek betonte, dass, wer Mobilität in die Metropolen bringen wolle, an Radschnellwegen nicht vorbeikomme. Der ADFC bot an, das Bundesverkehrsministerium beim Entwurf eines "Aktionsplans Radschnellwege" zu beraten.

    Zum Erfolg der ganzen Debatte über die Aufnahme der Radschnellwege in den Bundesverkehrswegeplan 2030 haben auch die vielen Unterstützer außerhalb der politischen Kreise beigetragen. Eine Unterschriftensammlung des ADFC Kreisverbands Duisburg zur Beteiligung des Bundes an der Finanzierung des RS1 hatte in nur kurzer Zeit Tausende von Unterstützern mobilisiert. Weltweit sprach man sich für eine nachhaltige Mobilitätsstruktur am Beispiel des RS1 aus. Thomas Semmelmann bedankt sich im Namen des ADFC NRW bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern: "Gemeinsam haben wir überzeugt. Radschnellwege gehören in den Bundesverkehrswegeplan, weil mit ihnen zukunftsweisende und effektive Verkehrsverbindungen zwischen Metropolen geschaffen werden."

    Weitere Infos unter: www.adfc-nrw.de
    Übrigens informiert der Newsletter des ADFC NRW regelmäßig über Radverkehrs- und radtouristische Themen: www.adfc-nrw.de/aktuelles/newsletter-elan/

    Wir bedanken uns bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern!
    Mit radlerfreundlichen Grüßen,
    ADFC Kreisverband Duisburg

  • Die Petition wurde eingereicht

    09-05-16 11:57 Uhr

    Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
    die Online Petition zum Radschnellweg 1 mobilisierte knapp 5000 Unterstützer in nur zwei Wochen. Zwar haben wir das ambitionierte Ziel von 10.000 Unterschriften nicht erreicht, doch gemessen an der Kürze der Zeit, freuen wir uns, dass sich so viele Menschen für das Fahrrad ausgesprochen haben. Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner kamen nicht nur aus dem Ruhrgebiet, sondern aus ganz Deutschland, aus der Schweiz, Belgien, Frankreich, Mexiko, den Niederlanden, der Ukraine, den USA und aus Uganda.Weltweit sprach man sich für eine nachhaltige Mobilitätsstruktur am Beispiel des RS1 aus. Ob der Radschnellweg in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen wird, bleibt abzuwarten. Wir bleiben auf jeden Fall am Ball und danken allen Unterstützern für ihre Unterschrift.

    Mit herzlichen Radelgrüßen,
    Die Initiatoren aus dem ADFC Kreisverband Duisburg e.V.

  • Änderungen an der Petition

    12-04-16 16:15 Uhr

    Die Begründung wurde um den folgenden Satz ergänzt: Dabei entspricht der RS1 der Intention des Bundesverkehrsministers, die Verkehrswege in Deutschland zu modernisieren und die Infrastruktur zu vernetzen. Der RS1 kann als Modellprojekt die Wichtigkeit des Radverkehrs auch im überregionalen Verkehr verdeutlichen.
    Neue Begründung: Der erste überregionale Radschnellweg in Deutschland soll auf 101 km von Duisburg bis Hamm quer durch das Ruhrgebiet führen. Das Pionierprojekt hat bereits auf internationaler Ebene Vorzeigecharakter und steht für moderne Verkehrspolitik.
    Radschnellwege erlauben komfortables und zügiges Fahren über längere Distanzen und werden deshalb auch von Berufspendlern mit E-Bikes und Pedelecs genutzt. Betrachtet man, dass der RS1 parallel zu den Ost-West-Autobahnen A2, A40 und A42 im Ballungsraum Ruhrgebiet verläuft, würde eine Realisierung ein enormes Entlastungspotential für die Straßen im Ruhrgebiet bedeuten. Die Autoren der Machbarkeitsstudie, die vom Bundesverkehrsministerium finanziert wurde, gehen nach Ausbau des RS1 von täglich 52.000 weniger Autofahrten aus.
    Landesverkehrsminister Groschek hatte sich im Bundesverkehrsministerium dafür eingesetzt, das Projekt Radschnellweg 1 in den Bundesverkehrswegeplan mit aufzunehmen, dem zentralen Plan zum Neu- und Ausbau überregionaler Verkehrswege in Deutschland. Doch als Verkehrsminister Dobrindt den ersten Referentenentwurf am 16.03.2016 der Öffentlichkeit vorstellte, kam der RS1 darin nicht vor. Dadurch ist die Finanzierung des Radschnellwegs ungeklärt.
    Dabei entspricht der RS1 der Intention des Bundesverkehrsministers, die Verkehrswege in Deutschland zu modernisieren und die Infrastruktur zu vernetzen. Der RS1 kann als Modellprojekt die Wichtigkeit des Radverkehrs auch im überregionalen Verkehr verdeutlichen.