Jetzt ist das Parlament gefragt.

02.03.2015 21:55 Uhr


openPetition hat heute von den gewählten Vertretern von Landtag des Saarlandes Saarland eine persönliche Stellungnahme eingefordert, weil die Petition das Quorum von 6.600 Unterschriften aus Saarland erreicht hat.


Damit verstärken wir die Wirksamkeit der Petition, stoßen die öffentliche Debatte an und sorgen für mehr Transparenz.


Die Stellungnahmen veröffentlichen wir hier:
www.openpetition.de/petition/stellungnahme/aufruf-zur-rettung-der-hochschulen-im-saarland


Was können Sie tun?

Bleiben Sie auf dem Laufenden, verfolgen Sie in den nächsten Tagen die eintreffenden Stellungnahmen.

Sie haben die Möglichkeit, einen der gewählten Vertreter zu kontaktieren? Sprechen Sie ihn oder sie auf die vorhandene oder noch fehlende Stellungnahme an.


Änderungen an der Petition

13.11.2014 13:43 Uhr

Ergänzungen
Neuer Petitionstext: Vor kaum zweieinhalb Jahren haben alle Parteien im Landtagswahlkampf versprochen, nicht an der Bildung junger Menschen zu sparen, um die Schuldenbremse einzuhalten.
Heute wissen wir: Das Versprechen hat diese Landesregierung nicht gehalten. Eine unsolide und unsoziale Kürzungswelle rollt auf die saarländische Hochschullandschaft zu. Sie wird Bildung und Wissenschaft an der Saar erheblich schädigen und die Zukunftsfähigkeit des Saarlandes bedrohen. Dabei hat die Unternehmensberatung PWC in einem Gutachten vor den Kürzungsentscheidungen der Landesregierung aus dem Jahr 2011 „in der Gesamtbetrachtung des Hochschulbereichs kein rechnerisches Einsparpotenzial“ gesehen.
Das „Bündnis zur Rettung der Hochschulen im Saarland“ ist eine breite gesellschaftliche Initiative, die sich aus hochschulpolitischen, volkswirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Gründen gegen den geplanten Millioneneingriff in den Hochschulhaushalt durch die jetzige Landesregierung wendet:

- Wir fordern einen Hochschuletat, der nach Jahren der Unterfinanzierung mindestens den durchschnittlichen Ausgaben der Bundesländer angepasst wird!
- Wir fordern existenzsichernde Löhne und stabile Beschäftigungsbedingungen für das wissenschaftliche sowie das Verwaltungs- und technische Personal!
- Wir fordern die vollständige Übernahme der Tarif- und Energiekostensteigerungen durch das Land!
- Wir fordern einen Hochschulentwicklungsplan, der mit allen Beteiligten erarbeitet wird - transparent, planungssicher und nachhaltig!
- Wir fordern ein breites Fächerangebot und gute Voraussetzungen für wissenschaftliche Spitzenleistungen!
- Wir fordern Bildungsgerechtigkeit, insbesondere vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung des Saarlandes und der sozialen Folgen für die Bevölkerung!
- Wir fordern eine gut ausgebaute soziale Infrastruktur für eine starke Hochschullandschaft im Herzen Europas!

Bisherige Unterstützer:

- GEW-Saarland; Peter Balnis
- Verdi ver.di-Gewerkschaftssekretär Gesundheitswesen; Michael Quetting
- Verdi Fachbereich Bildung, Wissenschaft und Forschung im ver.di
Landesbezirk Rheinland-Pfalz Saarland; Peter Schmitt
- Personalrat des Wissenschaftlichen Personals der UdS; Patrik Zeimetz
- AStA der UdS
- AStA der HTW
- Landeselterninitiative für Bildung; Bernhard Strube
- Peter Imand Gesellschaft; Michael Quetting
- StipendiatInnengruppe Saarbrücken der Hans-Böckler-Stiftung
- Studentenwerk im Saarland e. V. gez. Prof. Dr. Riemer/Oswald
- Die Linke Landtagsfraktion
- Piraten Landtagsfraktion
- Grüne Landtagsfraktion
- Claudia Kohde-Kilsch, Die Linke Stadtratsfraktion Saarbrücken

Einzelunterzeichner: Dr. Walter Kappmeier (Kirkel)