Kurz vor dem längeren Wochenende möchte ich an die für Dienstag, den 19. Mai 2026 von 17 bis ca. 18 Uhr geplante Baum-Mahnwache an den Bäumen der Ollenhauerstraße erinnern.
Von einigen Aktiven sind schon die Anmeldungen eingegangen. Vielen Dank dafür! Aber es ist noch viel Luft nach oben und es wäre schon gut, wenn wir so viele Menschen würden, dass wir möglichst viele der 116 Bäume "bedienen" könnten. Anmeldungen bitte möglichst bald an bi_ollenhauer@vodafonemail.de !
Für die Einzelheiten möchte ich auf meine vorausgegangene E-Mail oder auch in der Petition auf die Rubrik "Neuigkeiten" verweisen.
Für ein inhaltliches Update hänge ich hier unsere Pressemitteilung von gesten an.
Herzliche Grüße Thomas Rost für die Ini Ollenhauerstraße
AUFRUF ZUR BAUM-MAHNWACHE IN DER OLLENHAUERSTRASSE AM 19.05.2026, 17 bis ca. 18 Uhr
Liebe Unterzeichnerinnen und Unterzeichner dieser Petition!
Unsere Petition liegt – Stand 05.05.2026 – bei ca. 3300 Unterschriften. Großer Dank an alle in dieser Runde!
DIE BÄUME STEHEN NOCH! ABER … es gibt derzeit keine Anzeichen dafür, dass sie die kommende Fäll-Periode ab 1. Oktober 2026 überleben werden. Deshalb rufen wir alle auf, denen die Bäume am Herzen liegen, am 19.05.2026 von 17 bis ca. 18 Uhr an einem der 116 Bäume in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen, dass er dem Neubau der Ollenhauerstraße wird weichen müssen, wenn die Pläne dafür nicht geändert werden.
Bitte kommen Sie, ausgestattet mit einem selbst gestalteten Papp-Schild und möglichst gelber oder orangefarbener Warnweste um ca. 16:45 Uhr zum Treffpunkt vor der Staatlichen Münze Berlin, Ollenhauerstraße 97, 13403 Berlin! „Übernehmen“ Sie dort einen der 116 Bäume und halten Sie dann an „Ihrem“ Baum eine Mahnwache für die geplante Zeit! Von uns werden Sie vorher noch mit Flyern ausgestattet, die Sie an Passantinnen und Passanten verteilen können, falls Sie ins Gespräch kommen sollten.
Die ganze Aktion ist bei der Polizei angemeldet und wird von ihr geschützt.
Wenn Sie entschlossen sind, mitzumachen, wäre es für uns sehr hilfreich, wenn Sie uns dies zeitnah bis spätestens Montag, den 18.05.2026 per E-Mail an bi_ollenhauer@vodafonemail.de mitteilen würden. Im Anschluss an die Mahnwache werden wir vor der Staatlichen Münze eine Pressekonferenz veranstalten, um über unsere Aktion und die weiteren Schritte zu informieren. Auch dazu sind Sie herzlich eingeladen.
Was ist der Stand der Dinge? Am 20.04.2026 hatten drei Mitglieder unserer Initiative endlich ein Gespräch mit dem seit März 2026 zuständigen Bezirksstadtrat, Herrn Sebastian Pieper. Er ließ uns unser Anliegen in freundlicher Atmosphäre ausführlich vortragen, beschied aber dann, dass er die Pläne nicht ändern lassen werde, weil der Bezirk nur im Auftrag des Verkehrs-Senats handele und ihm von dort die Hände gebunden seien. Außerdem könne er nicht verantworten, dass bewilligte Gelder nicht ausgegeben werden.
Unsere Schlussfolgerung: Wir müssen nun eine Etage höher gehen und die Verkehrs-, Klima- und Umwelt-Senatorin, Frau Ute Bonde einbeziehen, was wir mit dem heute abgesandten Offenen Brief eingeleitet haben. Dieser Brief liegt diesem Aufruf hier zur Ansicht bei. Die darin genannten weiteren Adressaten sind ebenfalls schon informiert. Ein weiterer Adressat wird demnächst Finanzsenator Ewers sein, dem wir aufzeigen wollen, dass es bei der Ollenhauerstraße deutliche Einsparmöglichkeiten gibt, die den Berliner Landeshaushalt um Millionen-Beträge entlasten könnten.
Drücken Sie uns bitte weiterhin die Daumen! Informieren Sie weitere Bekanntenkreise! Schreiben Sie selbst an die Verantwortlichen (Mail-Vorlage + Mail-Adressen siehe letzter Aufruf)!
Sehen wir uns heute Abend um 18.00 Uhr vor der Staatlichen Münze Berlin (Ollenhauerstraße 97)? Das würde uns sehr freuen!
An alle, sowohl diejenigen, die heute an der Demo teilnehmen, aber auch an diejenigen, die heute nicht dabei sein können, haben wir folgende Bitte: Möglicherweise hilft eine direkte Ansprache der politisch Verantwortlichen von vielen Bürger:innen mehr als wir vielleicht denken. Lasst es uns ausprobieren! Deshalb sendet bitte selbst eine E-Mail an die politisch Verantwortlichen im Senat und im Bezirksamt Reinickendorf. Anbei findet ihr ein Musterschreiben, das Interessierte auch auf www.rad-reinickendorf.de finden.
Hier die E-Mail-Adressen: Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner emine.demirbueken-wegner@reinickendorf.berlin.de
Bezirksstadtrat Sebastian Pieper sebastian.pieper@reinickendorf.berlin.de
Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt sen@senmvku.berlin.de
Finanzsenator Stefan Evers buero@stefan-evers.de
Vielen Dank für eure Unterstützung und bis später - bitte mit Warnweste und Trillerpfeife - wir wollen gut sichtbar und hörbar sein!
Mathias Adelhoefer und Thomas Rost für die Initiative Ollenhauerstraße
Hier kommt der Rest des leider abgeschnittenen Aufruf-Textes:
Angesichts dieser Unklarheiten betrachten wir es immer mehr als unverantwortlich, zum jetzigen Zeitpunkt die Steuer-Millionen in der Ollenhauerstraße zu verbuddeln. ALLE PLÄNE AB IN DIE SCHUBLADE! Als Zwischenlösung kann, wenn wirklich notwendig, eine einfache Sanierung der Fahrbahndecke in ihrer vorhandenen Lage vorgenommen werden. Berlin hat wahrlich Not an wichtigeren Stellen.
Liebe Unterzeichnerinnen und Unterzeichner dieser Petition!
Unsere Petition liegt – Stand 13.04.2026 – bei deutlich über 3150 Unterschriften. Für Reinickendorf ist das Quorum seit zwei Wochen erreicht. Großer Dank an alle in dieser Runde!
Die Osterferien sind vorbei. Mit unserem Vorhaben kann es nun weitergehen. UND DIE BÄUME STEHEN NOCH! Damit dies so bleibt, braucht es Überzeugungsarbeit, Öffentlichkeit und politischen Druck, damit die Verantwortlichen in Verkehrssenat, Bezirksamt und BVV Reinickendorf endlich einzulenken beginnen.
Gemeinsam mit dem Netzwerk Fahrradfreundliches Reinickendorf in Changing Cities e.V. und dem ADFC Reinickendorf lädt die Initiative Ollenhauerstraße zur zweiten Fahrrad-Demo am 21.04.2026 um 18 Uhr ein. Unser Motto: OLLENHAUERSTRASSE: LASST DIE BÄUME STEHEN! KEIN HOCHBORD-RADWEG MIT BAUM-KAHLSCHLAG!
Start: Vorplatz der Staatlichen Münze Berlin, Ollenhauerstraße 97, 13403 Berlin Wir fahren unter Polizeischutz die Ollenhauerstraße runter (Richtung Süden), rauf und nochmal runter. Ziel: Ecke Scharnweberstraße/Ollenhauerstraße Wer es örtlich und zeitlich einrichten kann, möge daran teilnehmen, möglichst ausgestattet mit gelber oder orangefarbener Warnweste und Trillerpfeife oder Ähnlichem. Dann sind wir besser zu sehen und zu hören.
GROSSER DANK AN DIE CA. 80 RADFAHRENDEN, DIE BEI DER ERSTEN DEMO MITGERADELT SIND!
Was ist der Stand der Dinge?
Die Ini Ollenhauerstraße hat seit Oktober 2025 bis heute trotz vielfacher Anfragen immer noch keinen Gesprächstermin bei den zuständigen Bezirksstadträt*innen erhalten.
Bei der Akteneinsicht gemäß IFG (Informationsfreiheitsgesetz) am 12.03.2026 ist uns nur eine extra für uns zusammengestellte Akte vorgelegt worden. Es fehlten u.a. neben einigen Sitzungsprotokollen … · die Ergebnisse der Baumuntersuchung, die am 18.04.2021 angewiesen worden war, · ein Baugrundgutachten, was Ex-Stadträtin Schrod-Thiels Aussage belegen könnte, dass die Not im Straßen-Untergrund stecke. (Siehe Antwort zur Drucksache 2744/XXI, BVV Rdf.), · ein verkehrstechnisches Gutachten mit u.a. aktuellen Verkehrszählungen. · eine vergleichende Baukosten-Berechnung für die drei in Erwägung gezogenen Bau-Varianten,
Erkenntnisgewinne aus der Akteneinsicht sind folgende: · Planerisch wurden offensichtlich drei Varianten bearbeitet: Variante 1 mit Hochbordradweg und Baumfällungen, Variante 2 mit niveaugleichem Radweg auf der Fahrbahn ohne und Variante 2.1 mit Baumfällungen, · Bezirksamt Reinickendorf und Senatsverkehrsverwaltung favorisierten wohl von Anfang an den Hochbordradweg, dem alle Bäume zum Opfer fallen (Variante 1). Aber erst im Erläuterungsbericht zur fertigen Bauplanungsunterlage (BPU) vom 16.02.2024 wird ein Grund für die Entscheidung pro Var. 1 genannt: Er sei billiger als die Radwegeführung der anderen Varianten, weil er keine dicke Unterfütterung brauche. · Für diesen undefinierten Sparbetrag wird auf eine gerade Linienführung und eine einheitliche Breite der Radwege und damit auf mehr Sicherheit für Radfahrende (insbesondere an Knotenpunkten und Einfahrten), auf Klimaschutz jetzt und auf Hitzeschutz in der Straße für Jahrzehnte verzichtet. · Praktisch für Straßenplaner: Der Hochbord-Radweg bekommt die „Reste“ des Straßenquerschnitts. Das bedeutet, dass er an zahlreichen Engstellen der Ollenhauerstraße (nicht nur an Haltestellen!) auf 1,30 m Breite reduziert wird.
Interessant: Die Komplett-Rodungen werden von Verkehrs-Senatsseite positiv gewendet. Es sei doch zielführender, jetzt die durchwegs als geschädigt bewerteten Bäume „in einem Aufwasch“ durch klimaresilientere Sorten zu ersetzen, als dies nach und nach in den Folgejahren zu bewerkstelligen. Dass die Bäume durchwegs als geschädigt bewertet wurden, ging aus keinem Aktenblatt hervor. Und wer weiß schon genau, welche Baumarten klimaresilient sein werden? Die Baumschule Lorberg z.B. listet als sog. „Zukunftsbäume“ u.a. mehrere Spitzahornsorten auf. Im Neubauabschnitt der Ollenhauerstraße stehen bereits 82 solche Spitzahorne (Acer platanoides)!
Aber es gibt noch weitere, wichtige ungeklärte Fragen: · Was ist mit der Straßenbahn, mit der Brücke der Kremmener Bahn, mit dem Aufwand und den Kosten der Umlegung von unterirdischen Leitungen? · Warum wird der seit Ende 2023 auf weiten Teilstrecken vorhandene, durchaus praktikable Radweg in den Plänen total ignoriert? · Was ist eigentlich so schlecht am Zustand der Straße im Vergleich zu anderen Straßen Reinickendorfs?
Angesichts dieser Unklarheiten betrachten wir es immer mehr als unverantwortlich, zum jetzigen Zeitpunkt die Steuer-Millionen in der Ollenhauerstraße zu verbuddeln. ALLE PLÄNE AB IN DIE SCHUBLADE!
Als Zwischenlösung kann, wenn wirklich notwendig, eine einfache San
Liebe Unterzeichnerinnen und Unterzeichner dieser Petition!
Mit dieser Mitteilung möchten wir an die bereits hier in der Petition angekündigte Fahrrad-Demo erinnern:
Fahrrad-Demonstration in der Ollenhauerstraße
am Montag, den 23. März 2026, Start um 18.00 Uhr
Die Fahrrad-Demo ist polizeilich angemeldet und steht unter dem Motto
„Verkehrswende endlich auch in Reinickendorf:
Mehr Sicherheit für Radfahrende und keine Baumfällungen in der Ollenhauerstraße!“
Veranstalter ist das Netzwerk Fahrradfreundliches Reinickendorf in Changing Cities e.V., unterstützt vom ADFC Reinickendorf und von der Ini Ollenhauerstraße.
Start und Ziel: Vorplatz der Staatlichen Münze Berlin, Ollenhauerstraße 97, 13403 Berlin
Wir fahren unter Polizeischutz zweimal die Ollenhauerstraße rauf und runter und machen insgesamt fünf Zwischenkundgebungen:
Tragt bitte nach Möglichkeit – auch zur eigenen Sicherheit! – gelbe oder orangefarbene Warnwesten und bringt Trillerpfeifen oder Ähnliches mit! Dann sind wir besser zu sehen und zu hören.
Wir freuen uns, viele von euch bzw. von Ihnen am 23. März zu treffen.
Mit freundlichen Grüßen
Thomas Rost für die Ini Ollenhauerstraße
Liebe Unterzeichnerinnen und Unterzeichner dieser Petition!
„Das Straßen- und Grünflächenamt ist Eigentümer der Bäume und anordnende Behörde und muss keine Fällgenehmigung erteilen.“
Dieser Satz (Hervorhebung von mir) stammt wörtlich aus der schriftlichen Antwort des Bezirksamtes Reinickendorf vom 24.02.2026 auf die Einwohneranfrage Drucksache 2981/XXI.
Der Inhalt dieses Satzes mag formal seine Richtigkeit haben.
Aber ist es nicht so, dass das Straßenland mit seinen Bäumen Allgemeingut ist, das vom Bezirksamt im Interesse der Öffentlichkeit in Obhut verwaltet wird?
Hier von Eigentum zu sprechen, klingt zumindest in meinen Ohren nach einer gewissen Anmaßung.
Langer Rede kurzer Sinn:
Das Bezirksamt lehnt bis jetzt ein Moratorium zugunsten einer Umplanung des Neubaus der Ollenhauerstraße ab. Und im Mobilitätsausschuss der BVV Reinickendorf konnte in der vergangenen Woche ebenfalls keine Mehrheit für ein Moratorium gefunden werden.
Wegen der Ablehnung eines Moratoriums, wegen der offenen Fragen und der unzureichenden Begründungen für die geplante Baumaßnahme wollen wir in die Öffentlichkeit gehen:
Wir rufen zur Teilnahme an einer Fahrrad-Demonstration in der Ollenhauerstraße
am Montag, den 23. März 2026 um 18.00 Uhr auf.
Die Initiative Ollenhauerstraße bittet hiermit alle im großen Kreis dieser Petition, an dieser Demonstration teilzunehmen, wohl wissend, dass sogar Unterzeichnerinnen und Unterzeichner aus anderen Ländern und Kontinenten hier versammelt sind. Aber wer es örtlich und zeitlich einrichten kann, der möge daran teilnehmen.
Die Fahrrad-Demo ist polizeilich angemeldet und steht unter dem Motto
„Verkehrswende endlich auch in Reinickendorf:
Mehr Sicherheit für Radfahrende und keine Baumfällungen in der Ollenhauerstraße!“
Veranstalter ist das Netzwerk Fahrradfreundliches Reinickendorf in Changing Cities e.V., unterstützt vom ADFC Reinickendorf und von der Ini Ollenhauerstraße.
Start und Ziel: Vorplatz der Staatlichen Münze Berlin, Ollenhauerstraße 97
Wir freuen uns, viele von euch bzw. von Ihnen am 23. März zu sehen und damit zeigen zu können, dass viele Menschen mit der Planung des Bezirksamtes nicht einverstanden sind.
Mit freundlichen Grüßen
Thomas Rost für die Ini Ollenhauerstraße
Liebe Unterzeichnerinnen und Unterzeichner unserer Petition!
Mit dem heutigen Tag ist unsere Petition vier Wochen online und wurde von Ihnen allen schon unterzeichnet.
Wir haben bereits über 2400 Unterschriften in so kurzer Zeit erreicht.
Das ist ein großer Erfolg, den Sie alle nicht nur durch Ihre Unterschrift, sondern auch durch Ihr Weitersagen erzielt haben.
Dafür möchte ich mich heute im Namen der Initiative Ollenhauerstraße sehr herzlich bedanken.
Unsere Forderungen kennen Sie ja bestens.
Aber das Bezirksamt Reinickendorf ist derzeit offensichtlich noch nicht bereit, in Richtung des von uns geforderten Moratoriums einzulenken, auch wenn in der BVV-Sitzung am 14.01.2026 aus dem Munde der inzwischen zurückgetretenen Stadträtin Schrod-Thiel zu hören war, „dass sich ändernde Gegebenheiten – gerade im rechtlichen Bereich – also, dass sie sich eignen, noch mal das Ganze zu überprüfen.“ (Auszug aus der Antwort von Stadträtin Schrod-Thiel auf die Zusatzfrage des Bezirks-Verordneten Jens Augner zu seiner Anfrage „Baumfällungen für den Umbau der Ollenhauerstraße – was sagt das Baumgutachten?“ – Drucksache 2941/XXI, nachzuhören auf www.youtube.com/watch?v=SJXPoYmTH1A ab 1:38:00)
Deshalb hat die Initiative zwischenzeitlich so einiges unternommen, um unseren Forderungen Nachdruck zu verleihen:
Auf einer Pressekonferenz am 23.01.2026 haben wir zusammen mit den unterstützenden Verbänden die Presse und interessierte Besucherinnen und Besucher über unsere Forderungen informiert.
Daraus entstanden verschiedene Artikel, die am 25.01.2026 in der Berliner Morgenpost, am 28.01.2026 im Tagesspiegel (Newsletter Reinickendorf und Druckausgabe Reinickendorf) sowie am 29.01.2026 in der Reinickendorfer Allgemeinen Zeitung (RAZ) erschienen sind und das Thema Ollenhauerstraßen-Neubau und unsere Forderungen dazu in die Öffentlichkeit getragen haben, wofür wir sehr dankbar sind.
Für die bevorstehende BVV-Sitzung am 11.02.2026 haben wir mehrere Einwohneranfragen eingereicht, die unter den Tagesordnungspunkten Ö 3.5, Ö 3.7, Ö 3.9, Ö 3.11 auf der Website der BVV Reinickendorf einsehbar sind (bvv-reinickendorf.berlin.de/pi-r/to010_r.asp?SILFDNR=7379&TOLFDNR=65351&BES=1#beschluss).
Wer Interesse an der BVV-Sitzung hat, kann entweder als Zuschauer in die Sitzung kommen oder die Sitzung im Livestream (www.youtube.com/channel/UCB0dSJe3sdwCyENzFixSCDw) verfolgen. Die Einwohnerfragestunde findet von 17 bis 18 Uhr statt.
Außerdem haben wir verschiedene Anfragen an die zuständige Senatsverwaltung MVKU sowie ans Abgeordnetenhaus Berlin gerichtet.
Denn einige Aussagen von Vertreter*innen des Bezirksamtes Reinickendorf sind sehr irritierend, so z.B.:
• Das Mobilitätsgesetz Berlin verlange die Neuaufteilung des Straßenquerschnitts, wie in den Plänen ausgeführt, und damit die Fällung aller Bäume.
• Es liege eine Ausnahmegenehmigung für die Baumfällungen vor, sodass Fällgenehmigungen nicht erforderlich seien.
• Es sei auch kein Baumgutachten notwendig. Der Artenschutz sei hier nicht maßgeblich.
• Die Stadtentwicklungspläne Verkehr würden für die Ollenhauerstraße wesentlich höhere Entwurfsparameter vorgeben als für einfache Bezirksstraßen.
• Die Kosten für die Fällung und Ersatzpflanzung der Bäume würden im Gesamtprojekt keine Rolle spielen.
Aus unserer Sicht hat das Bezirksamt Reinickendorf eine ausführliche Erklärungsschuld, um diese bisher nur behaupteten Aussagen auch zu belegen. Bürgergerechte Informationspolitik sieht unserer Meinung nach anders aus.
Wenn Sie uns weiter unterstützen wollen, bitte ich Sie, die Petition in noch nicht „erschlossene“ Bekanntenkreise weiterzuleiten und dadurch für unsere Sache zu werben. Insbesondere sind weitere Unterschriften aus Berlin-Reinickendorf erwünscht, um das von OpenPetition rechnerisch ermittelte Quorum von 2200 Unterschriften aus unserem Bezirk zu erreichen.
Wir halten Sie auf dem Laufenden.
Mit freundlichen Grüßen
Thomas Rost für die Initiative Olle