• Änderungen an der Petition

    at 28 Feb 2021 13:32

    Es wurden weitere Links hinzugefügt, die Annahmen bestätigen.


    Neue Begründung:

    Autos gefährden Fußgänger und Radfahrer: Innerorts kommt es mit 65% zu den meisten Verkehrsunfällen mit Personenschaden(1).In etwa 75 Prozent der Fälle liegt die Hauptschuld beim Autofahrer(2).Bei gerade einmal 13 Prozent der Unfälle trägt der Radfahrer die Hauptschuld(2).Am häufigsten betroffen von Unfällen (gemessen an absoluten Zahlen) sind dabei Fußgänger, dicht gefolgt von Radfahrern(3).Zusammen ist in zwei von drei Unfällen einer von ihnen verletzt(3).Im Vergleich zu 2010 stieg die Zahl der getöteten Radfahrer um beinahe 20 Prozent, wohingegen die Anzahl der getöteten Insassen von Autos massiv sinkt(3) Außer Acht gelassen wurde dabei, dass der Rad- und Fußverkehr den weitaus geringeren Teil des Verkehrsaufkommens in Städten ausmachen. Damit steigt die relative Gefahr mit dem Fahrrad zu verunglücken nochmals erheblich.

    Der Grund für die innerörtliche Benutzung der meisten Autofahrten ist hingegen schlicht: Faulheit und das Gewohnheitsrecht. Die meisten Fahrten könnten problemlos mit dem Fahrrad bewältigt werden(4),wenn ohnehin nur die eigene Person transportiert werden muss. Im fahrenden Auto befinden sich durchschnittlich lediglich 1,4 Personen(5)wie aus einem Schreiben des BMVI hervorgeht. Die Tendenz ist sinkend(6).Noch 2008 lag der Besetzungsgrad bei 1,53 Personen pro Fahrzeug(6).Und das obwohl die meisten Autos auf etwa fünf Personen ausgelegt sind. Eine Vollbesetzung ist gerade mal bei weniger als 1% der Fahrten der Fall(7).Bei 73% aller Fahrten aber befindet sich nur ein Fahrer im PKW(7).Bei etwa jeder fünften Fahrt kommt noch ein Mitfahrer hinzu(7). Und selbst am sog. Familiensonntag befindet sich in mehr als der Hälfte aller Fahrten nur der Fahrer selbst im Auto(7).Am dramatischsten ist es im Berufsverkehr: Hier sind etwa 94% aller Fahrten solo besetzt(7).

    Kritisiert wird außerdem der(immer größer werdende)enorme Platzverbrauch eines einzelnen Fahrzeugs, das eigentlich Standzeug heißen müsste, da es im Schnitt ganze 23 Stunden täglich herumsteht(8).Obwohl Wohnraum extrem teuer ist. Ein Quadratmeter Wohnraum kostet durchschnittlich etwa 10€(9).Ein Quadratmeter Parkplatz für den Autohalter hingegen lediglich ca. 1,25€(wenn man die durchschnittlich zu zahlende Autosteuer durch die Parkfläche desselben Autos teilt).Davon einmal abgesehen, dass ein Auto mehr Platz als lediglich einen Parkplatz in Anspruch nimmt.Das liegt daran, dass die Gesellschaft/der Staat den Preis dafür übernimmt.

    Pro gefahrenen Kilometer kostet ein Auto den Staat(nicht den Autosteuerzahler) ca. 20Ct(1010-20Ct(10 ; 1111; 12; 13 [Daten hier für Schweden, sind aber auf DE übertragbar]).Ein Fahrrad auf selber Strecke bringt dem Staat hingegen einen Gewinn von 30 Cent(10;11[DatenCent(10; 13 [Daten hier für Schweden, sind aber auf DE übertragbar]).

    Radfahrer atmen auch noch die Abgase von Autos ein und all das, obwohl Radfahrer lediglich 3% der verfügbaren Verkehrsfläche neben 58% für Autos(12)zurAutos(14)zur Verfügung stehen.

    Von den verursachten Klimaschäden einmal ganz zu schweigen.

    Dennoch ist klar, dass das Auto erhebliche Vorteile aufweist. Auf hoher Distanz ist es extrem praktikabel von A nach B zu gelangen und stellt im ländlichen Raum auch nicht allzu viele Probleme dar. Die dortige Benutzung soll mit dieser Petition daher auch nicht gestoppt werden. Allein das Nutzen von Autos im innerörtlichen Raum wird hinterfragt und soll für den privaten Verkehr(wie im Positionsfenster aufgeführt) grundsätzlich-mit Ausnahmen-verboten werden.

    Diese verursachten Schäden und Ungerechtigkeiten eines einzelnen Autofahrers der Gemeinschaft gegenüber, sollte man-wenn man sie denn erkennt-aber keinen Moment weiter dulden und entsprechend handeln!

    Dafür haben Sie meinen Dank!

    1Wie 6: B3; Straßenverkehrsunfälle-Unfälle mit Personen- und Sachschaden / S.156

    2Wie 6: Straßenverkehrsunfälle-Unfallursachen bei Unfällen mit Personenschaden, S. 169

    3Wie 6: Straßenverkehrsunfälle-Getötete und Verletzte nach der Art der Verkehrsbeteiligung, S. 166

    4https://www.hvv-schulprojekte.de/unterrichtsmaterialien/verkehrsmittelwahl/

    5https://www.bundestag.de/presse/hib/2018_03/548536-548536

    6Kraftfahrt Bundesamt: Verkehr in Zahlen 2020/2021. Hrsg.: BMI. 49. Auflage. Flensburg 2020, S. 233.

    7https://www.mobilogisch.de/41-ml/artikel/238-auto-alltagsmobilitaet.html

    8https://www.zukunft-mobilitaet.net/13615/strassenverkehr/parkraum-abloesebetrag-parkgebuehr-23-stunden/ (Quelle von 2013)

    9https://www.zeit.de/wirtschaft/2019-11/mietpreise-steigerung-mietspiegel-wohnungsnot-gemeinden?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F

    10https://www.adfc.de/neuigkeit/kosten-nutzen-analyse-auto-vs-rad/

    11file:///C:/Users/DELL/AppData/Local/Temp/Goessling_CBA_Auto-Fahrrad_0418.pdf,T.11 www.zdf.de/nachrichten/heute/studie-was-der-strassenverkehr-kostet-100.html

    12 taz.de/Folgekosten-des-Verkehrs/!5617889/

    13 Stefan Gössling - Professor Linnaeus Universität / Lund Universität Schweden,T. 1

    12https://www.fairkehr-magazin.de/archiv/2018/fk-05-2018/titel/flaechengerechtigkeit-in-der-stadt/14https://www.fairkehr-magazin.de/archiv/2018/fk-05-2018/titel/flaechengerechtigkeit-in-der-stadt/


    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 27 (27 in Deutschland)

  • Änderungen an der Petition

    at 13 Feb 2021 11:52

    Es wurden neue Argumente gesammelt, die für einen Erfolg relevant sein könnten. Außerdem wurde die Petition bis 2022 verlängert.


    Neue Begründung:

    InAutos Deutschlandgefährden sterbenFußgänger jährlichund Radfahrer: Innerorts kommt es mit 65% zu den meisten Verkehrsunfällen mit Personenschaden(1).In etwa 300075 PersonenProzent durchder Fälle liegt die Hauptschuld beim Autofahrer(2).Bei gerade einmal 13 Prozent der Unfälle trägt der Radfahrer die Hauptschuld(2).Am häufigsten betroffen von Unfällen (gemessen an absoluten Zahlen) sind dabei Fußgänger, dicht gefolgt von Radfahrern(3).Zusammen ist in denenzwei von drei Unfällen einer von ihnen verletzt(3).Im Vergleich zu 2010 stieg die Zahl der getöteten Radfahrer um beinahe 20 Prozent, wohingegen die Anzahl der getöteten Insassen von Autos involviertmassiv warensinkt(3) (1Außer ;Acht 2).gelassen Vonwurde dabei, dass der gefühltenRad- und Fußverkehr den weitaus geringeren Teil des Verkehrsaufkommens in Städten ausmachen. Damit steigt die relative Gefahr undmit dendem schwerFahrrad Verletztenzu (Querschnittslähmung,verunglücken Sehverlustnochmals usw.) sei hierbei einmal abgesehen. Zum Vergleich: Im selben Zeitraum werden in DE "lediglich" ca. 300 Personen vorsätzlich ermordet (3). erheblich.

    Der Grund für die innerörtliche Benutzung der meisten Autofahrten ist hingegen schlicht: Faulheit!Faulheit und das Gewohnheitsrecht. Die meisten Fahrten könnten problemlos mit dem Fahrrad bewältigt werden (4), wennwerden(4),wenn ohnehin nur die eigene Person transportiert werden mussmuss. (ImIm fahrenden Auto befinden sich durchschnittlich lediglich 1,4 Personen(5)wie aus einem Schreiben des BMVI hervorgeht. Die Tendenz ist sinkend(6).Noch 2008 lag der Besetzungsgrad bei 1,53 Personen (5)).pro Fahrzeug(6).Und das obwohl die meisten Autos auf etwa fünf Personen ausgelegt sind. Eine Vollbesetzung ist gerade mal bei weniger als 1% der Fahrten der Fall(7).Bei 73% aller Fahrten aber befindet sich nur ein Fahrer im PKW(7).Bei etwa jeder fünften Fahrt kommt noch ein Mitfahrer hinzu(7). Und selbst am sog. Familiensonntag befindet sich in mehr als der Hälfte aller Fahrten nur der Fahrer selbst im Auto(7).Am dramatischsten ist es im Berufsverkehr: Hier sind etwa 94% aller Fahrten solo besetzt(7).

    Kritisiert wird außerdem der (immerder(immer größer werdende) enormewerdende)enorme Platzverbrauch eines einzelnen Fahrzeugs, das eigentlich Standzeug heißen müsste, da es im Schnitt ganze 23 Stunden täglich herumsteht (6). Und das obwohlherumsteht(8).Obwohl Wohnraum extrem teuer ist. Ein Quadratmeter Wohnraum kostet durchschnittlich etwa 10 Euro (7). Ein10€(9).Ein Quadratmeter Parkplatz für den Autohalter hingegen lediglich ca. 1,25 Euro (wenn1,25€(wenn man die durchschnittlich zu zahlende Autosteuer durch die Parkfläche desselben Autos teilt). Davonteilt).Davon einmal abgesehen, dass ein Auto mehr Platz als lediglich einen Parkplatz in Anspruch nimmt. Dasnimmt.Das liegt daran, dass die Gesellschaft / derGesellschaft/der Staat den Preis dafür übernimmt.

    Pro gefahrenen Kilometer kostet ein Auto den Staat (nichtStaat(nicht den Autosteuerzahler) ca. 20 Cent (820Ct(10 ; 911 [Daten hier für Schweden, sind aber auf DE übertragbar]). Einübertragbar]).Ein Fahrrad auf selber Strecke bringt dem SaatStaat hingegen einen Gewinn von 30 Cent (8 ; 9 [DatenCent(10;11[Daten hier für Schweden, sind aber auf DE übertragbar]).

    GedanktRadfahrer wirdatmen mitauch toten oder verletzten Radfahrern; Abgasen,noch die RadfahrerAbgase von Autos ein und Fußgänger einatmen undall das, obwohl Radfahrer lediglich 3 %3% der verfügbaren Verkehrsfläche neben 58 %58% für AutosAutos(12)zur (10).Verfügung Oder als Bild: zurpolitik.com/wp-content/uploads/296411_259927584049082_203742949667546_688992_633353283_n.jpg stehen.

    Von den verursachten Klimaschäden einmal ganz zu schweigen.

    Dennoch ist klar, dass das Auto erhebliche Vorteile aufweist. Auf hoher Distanz ist es extrem praktikabel von A nach B zu gelangen und stellt im ländlichen Raum auch nicht allzu viele Probleme dar. Die dortige Benutzung soll mit dieser Petition daher auch nicht gestoppt werden. Allein das Nutzen von Autos im innerörtlichen Raum wird hinterfragt und soll für den privaten Verkehr (wieVerkehr(wie im Positionsfenster aufgeführt) grundsätzlichgrundsätzlich-mit - mit Ausnahmen - verbotenAusnahmen-verboten werden. Stattdessen sollen am Stadtrand Parkplätze geschaffen werden von denen sich dann in den ÖPNV umsteigen lässt.

    In Anbetracht der hier aufgeführten Kosten-Nutzen-Abwägung ist es aber verwunderlich, wie das Auto in DE immer noch einen solch hohen Stellenwert haben kann. Zu erklären ist dies nur mit dem Frosch im heißen Wasser.Es gilt daher für jeden noch einmal grundsätzlich vernünftig zu hinterfragen welche Vor- und welche Nachteile das Auto mit sich birgt, diese abzuwägen und sinnvoll damit umzugehen. Diese verursachten Schäden und Ungerechtigkeiten eines einzelnen Autofahrers der Gemeinschaft gegenüber, sollte man - wennman-wenn man sie denn erkennt - abererkennt-aber keinen Moment weiter dulden und entsprechend handeln!

    Dafür haben Sie meinen Dank!

    Quellen:1Wie 6: B3; Straßenverkehrsunfälle-Unfälle mit Personen- und Sachschaden / S.156

    12Wie www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Verkehrsunfaelle/_inhalt.html6: Straßenverkehrsunfälle-Unfallursachen bei Unfällen mit Personenschaden, S. 169

    23Wie www.adac.de/news/bilanz-verkehrstote/6: Straßenverkehrsunfälle-Getötete und Verletzte nach der Art der Verkehrsbeteiligung, S. 166

    3 de.statista.com/statistik/daten/studie/2229/umfrage/mordopfer-in-deutschland-entwicklung-seit-1987/4https://www.hvv-schulprojekte.de/unterrichtsmaterialien/verkehrsmittelwahl/

    4 www.hvv-schulprojekte.de/unterrichtsmaterialien/verkehrsmittelwahl/5https://www.bundestag.de/presse/hib/2018_03/548536-548536

    56Kraftfahrt www.bundestag.de/presse/hib/2018_03/548536-548536Bundesamt: Verkehr in Zahlen 2020/2021. Hrsg.: BMI. 49. Auflage. Flensburg 2020, S. 233.

    6 www.zukunft-mobilitaet.net/13615/strassenverkehr/parkraum-abloesebetrag-parkgebuehr-23-stunden/7https://www.mobilogisch.de/41-ml/artikel/238-auto-alltagsmobilitaet.html

    8https://www.zukunft-mobilitaet.net/13615/strassenverkehr/parkraum-abloesebetrag-parkgebuehr-23-stunden/ (Quelle von 2013)

    7 www.zeit.de/wirtschaft/2019-11/mietpreise-steigerung-mietspiegel-wohnungsnot-gemeinden?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F9https://www.zeit.de/wirtschaft/2019-11/mietpreise-steigerung-mietspiegel-wohnungsnot-gemeinden?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F

    8 www.adfc.de/neuigkeit/kosten-nutzen-analyse-auto-vs-rad/10https://www.adfc.de/neuigkeit/kosten-nutzen-analyse-auto-vs-rad/

    9 file:///C:/Users/DELL/AppData/Local/Temp/Goessling_CBA_Auto-Fahrrad_0418.pdf , Tabelle11file:///C:/Users/DELL/AppData/Local/Temp/Goessling_CBA_Auto-Fahrrad_0418.pdf,T. 1

    10 www.fairkehr-magazin.de/archiv/2018/fk-05-2018/titel/flaechengerechtigkeit-in-der-stadt/12https://www.fairkehr-magazin.de/archiv/2018/fk-05-2018/titel/flaechengerechtigkeit-in-der-stadt/



    Neues Zeichnungsende: 16.01.2022
    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 18 (18 in Deutschland)

  • Temporäre Sperrung aufgehoben

    at 20 Jan 2021 13:41

    Sehr geehrte Unterstützende,

    die Petition wurde gemäß unserer Nutzungsbedingungen überarbeitet. Die temporäre Sperrung wurde wieder aufgehoben und die Petition kann nun weiter unterzeichnet werden.

    Wir bedanken uns für Ihr Engagement!

    Ihr openPetition-Team

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