Demokratiebildung an Schulen stärken!

Petition richtet sich an
Demokratische Parteien im Bundestag und in den Landesparlamenten

2.344 Unterschriften

8 %
2.307 von 30.000 für Quorum in Deutschland Deutschland

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  1. Gestartet 05.06.2026
  2. Sammlung noch > 5 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Neuigkeiten

15.06.2026, 06:34

Link zur offiziellen Seite bearbeitet / Rechtschreibung.


Neue Begründung:

Seit 2018 tragen Fachkräfte des Programms Respekt Coaches an über 150 Standorten und rund 1.000 Kooperationsschulen dazu bei, demokratische Kompetenzen bei jungen Menschen zu fördern und zu stärken. Mehr als 730.000 Schüler*innen haben bereits von den Angeboten profitiert.

Link zur offiziellen Seite des Respekt Coaches Programms: www.lass-uns-reden.de/

Unter dem Leitmotiv „Wie wollen wir zusammenleben?“ realisieren sie bedarfsorientierte und zielgruppengerechte Projekte an Schulen. Gemeinsam mit externen Fachstellen und zivilgesellschaftlichen Akteur*innen vermitteln sie Wissen zu Demokratiebildung, Extremismusprävention, Medienkompetenz und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Dabei sind tragfähige Netzwerke zwischen Schule, Sozialarbeit und politischer Bildung entstanden. Demokratie(-bildung) lebt genau durch diese Zusammenarbeit zwischen schulischen und außerschulischen Akteur*innen. Um dies zu gewährleisten, brauchen Schulen verlässliche Unterstützungsstrukturen sowie zeitliche und personelle Ressourcen.

Die Wirksamkeit des Programms wurde zudem durch eine wissenschaftliche Evaluation im Auftrag des Bundesministeriums (BMBFSFJ) bestätigt.

Die Angebote schaffen Räume für Begegnung, Austausch und Perspektivwechsel. Junge Menschen lernen, Unterschiede auszuhalten, respektvoll miteinander umzugehen und Verantwortung für das gesellschaftliche Miteinander zu übernehmen. So werden sie darin bestärkt, unsere Demokratie aktiv mitzugestalten und sich für eine offene, vielfältige und demokratische Gesellschaft einzusetzen.

Bewährte Strukturen dürfen nicht verloren gehen
Das BMBFSFJ hat bekannt gegeben, dass das Programm zum Ende des Jahres 2026 eingestellt werden soll. Mit der Beendigung des Programms gehen langjährig aufgebaute Kooperationen, erprobte Konzepte, regionale Netzwerke, gesammelte Erfahrungen und wertvolle Expertise verloren.
Die entstehenden Lücken können von den Schulen aufgrund fehlender Ressourcen nicht aufgefangen werden. Gleichzeitig wächst der Bedarf an Angeboten, die junge Menschen im Umgang mit gesellschaftlichen Herausforderungen, Desinformation, Extremismus und Ausgrenzung stärken.

Gerade deshalb ist jetzt nicht die Zeit für Kürzungen.
Angebote der Primärprävention gegen Extremismus, Rassismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit müssen ausgebaut statt abgebaut werden. Demokratie, Respekt und Toleranz gehören fest in den Alltag des Begegnungsorts Schule und brauchen qualifizierte Fachkräfte, die diese Themen nachhaltig vermitteln.

Jetzt handeln!
Demokratie erhält sich nicht von selbst. Sie muss gelernt und gelebt werden.
Setze dich mit deiner Unterschrift für die Stärkung der Demokratiebildung an Schulen ein!
Jetzt unterschreiben – für Demokratie, Respekt, Zusammenhalt und Zukunft!


Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 808 (791 in Deutschland)


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