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Änderungen an der Petition
vor 8 Std.
Petition richtet sich an: Demokratische Parteien im Bundestag und in den Landesparlamenten
Das Bundesprogramm Respekt Coaches endet zum 31.12.2026
Mit dem Ende der Förderung droht der Wegfall eines bewährten Angebots der Demokratiebildung an Schulen. In einer Zeit, in der demokratische Werte zunehmend unter Druck geraten und gesellschaftliche Polarisierung wächst, ist dies ein fatales Signal.
Die Respekt Coaches leisten seit Jahren wichtige Arbeit mit Schüler*innen – engagiert, fachlich fundiert und nah an ihrer Lebenswelt. Sie machen demokratische Werte erlebbar, stärken Persönlichkeiten und fördern Respekt, Toleranz sowie den Abbau von Vorurteilen. Durch die Vermittlung von Medienkompetenzen stärken sie Schüler*innen im Umgang mit Desinformation und demokratiefeindlichen Inhalten in sozialen Netzwerken.
Wir fordern:
Seit 2018 tragen Fachkräfte des Programms Respekt Coaches an über 150 Standorten und rund 1.000 Kooperationsschulen dazu bei, demokratische Kompetenzen bei jungen Menschen zu fördern und zu stärken. Mehr als 730.000 Schüler*innen haben bereits von den Angeboten profitiert.
Unter dem Leitmotiv „Wie wollen wir zusammenleben?“ realisieren sie bedarfsorientierte und zielgruppengerechte Projekte an Schulen. Gemeinsam mit externen Fachstellen und zivilgesellschaftlichen Akteur*innen vermitteln sie Wissen zu Demokratiebildung, Extremismusprävention, Medienkompetenz und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Dabei sind tragfähige Netzwerke zwischen Schule, Sozialarbeit und politischer Bildung entstanden. Demokratie(-bildung) lebt genau durch diese Zusammenarbeit zwischen schulischen und außerschulischen Akteur*innen. Um dies zu gewährleisten, brauchen Schulen verlässliche Unterstützungsstrukturen sowie zeitliche und personelle Ressourcen.
Die Wirksamkeit des Programms wurde zudem durch eine wissenschaftliche Evaluation im Auftrag des Bundesministeriums (BMBFSFJ) bestätigt.
Die Angebote schaffen Räume für Begegnung, Austausch und Perspektivwechsel. Junge Menschen lernen, Unterschiede auszuhalten, respektvoll miteinander umzugehen und Verantwortung für das gesellschaftliche Miteinander zu übernehmen. So werden sie darin bestärkt, unsere Demokratie aktiv mitzugestalten und sich für eine offene, vielfältige und demokratische Gesellschaft einzusetzen.
Bewährte Strukturen dürfen nicht verloren gehen
Das BMBFSFJ hat bekannt gegeben, dass das Programm zum Ende des Jahres 2026 eingestellt werden soll. Mit der Beendigung des Programms gehen langjährig aufgebaute Kooperationen, erprobte Konzepte, regionale Netzwerke, gesammelte Erfahrungen und wertvolle Expertise verloren.
Die entstehenden Lücken können von den Schulen aufgrund fehlender Ressourcen nicht aufgefangen werden. Gleichzeitig wächst der Bedarf an Angeboten, die junge Menschen im Umgang mit gesellschaftlichen Herausforderungen, Desinformation, Extremismus und Ausgrenzung stärken.
Gerade deshalb ist jetzt nicht die Zeit für Kürzungen.
Angebote der Primärprävention gegen Extremismus, Rassismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit müssen ausgebaut statt abgebaut werden. Demokratie, Respekt und Toleranz gehören fest in den Alltag des Begegnungsorts Schule und brauchen qualifizierte Fachkräfte, die diese Themen nachhaltig vermitteln.
Jetzt handeln!
Demokratie erhält sich nicht von selbst. Sie muss gelernt und gelebt werden.
Setze dich mit deiner Unterschrift für die Stärkung der Demokratiebildung an Schulen ein!
Jetzt unterschreiben – für Demokratie, Respekt, Zusammenhalt und Zukunft!
Petition gestartet:
05.06.2026
Sammlung endet:
31.12.2026
Region:
Deutschland
Kategorie:
Bildung
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In Zeiten von Desinformation,KI, Manosphere,Trollen, gesellschaftlichen Spaltungen,Rechtsruck etc ist Demokratieförderung und Medienbildung zentraler denn je. Hier Mittel einzusparen wäre verheerend!