01/19/2026, 12:56
Die Petition wurde auf der größten Wassersportmesse der Welt, der boot 2026, gestartet. Auf der Messe konnten wir viele Gespräche und Diskussionen über dieses Thema führen und unsere Petition einigen kleineren Punkte anpassen, verschärfen und erweitern.
Neuer Petitionstext:
Schwimmen rettet Leben! Aber nichtleider jederlernen immer weniger Kinder das Schwimmen und das muss sich ändern! Wir fordern, dass das Schwimmen im Rahmen des Schulsports konsequent angeboten wird und der Bund den Unterricht finanziell unterstützt sowie Beratungsstellen für das Schulschwimmen einrichtet. Außerdem kann es sich nicht jeder leisten schwimmen zu lernen der schwimmen zu gehen. Wir fordern daher kostenfreien oder stark vergünstigten Zugang zu Schwimmbädern für KinderKinder, undsowie die finanzielle Unterstützung von Schwimmkursen. Außerdem fordern wir, dass das Schwimmen im Rahmen des Schulsports konsequent angeboten wird und der Bund den Unterricht finanziell unterstützt und eine Beratungsstelle für das Schulschwimmen einrichtet. Zusätzlich müssen Kennzahlen zum Schwimmen lernen in das Bewegungsmonitoring des RKI aufgenommen werden und jede*r muss Zugang zu öffentlichen Gewässern haben und Kinder und Jugendliche müssen abgesicherten Zugang zu öffentlichen Gewässern haben.
Neue Begründung: Schwimmen ist mehr als Sport – es ist eine lebenswichtige Kulturtechnik. Jedes Kind sollte sicher schwimmen können, doch die Realität zeigt: Immer weniger Kinder erreichen dieses Ziel. Marode Schwimmbäder, fehlende Wasserzeiten und unzureichende Förderung gefährden nicht nur die Ausbildung im Breitensport, sondern auch den Nachwuchs im Leistungssport in allen Wassersportarten.DieWassersportarten.
Die Bundesregierung hat dieses Problem erkannt und im Haushalt für 2026 erstmals Mittel ausdrücklich für das Schwimmen lernen bereitgestellt. Das ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung und wir freuen uns, dass das Thema wahrgenommen wird. Aber es muss noch mehr gemachtumgesetzt werden!
Der Zugang zum Schwimmen ist in Deutschland gerade sehr schwer. Zum einen ist dies durch fehlende Wasserflächen bedingt,bedingt aberund zum andereandererseits auch durch die teilweise sehr hohen Preise für Schwimmkurse, sowie für die Eintrittskarten in Schwimm- und Freibäder, sowie für Schwimmkurse.Freibäder. Unser Ziel muss es sein, dass jedes Kind, unabhängig vom finanziellen Hintergrund des Elternhauses, schwimmen lernen kann und es sich auch leisten kann danach regelmäßig schwimmen zu gehen. Wir fordern daher, dass Kinder und Jugendliche bis zum 16. Lebensjahr kostenfrei oder stark vergünstigt Zugang zu Schwimmbädern erhalten, denn nur wer regelmäßig seine Schwimmfähigkeit trainiert und keineRisiken Angstund vormGefahren im und am Wasser hateinschätzen kann, ist einein*e sicherer Schwimmer.Schwimmer*in. Außerdem müssen Schwimmkurse, bzw. Schwimmbäder für die Bereitstellung von Wasserfläche für das Schwimmenlernen finanziell unterstützt werden,werden. dennDenn nur durch finanzielle Unterstützung und Anreize können wir genügend Schwimmkurse für alle jungen Menschen in Deutschland zu angemessenen preisenPreisen anbieten.
Ein weiteres großes Problem ist die unzureichende Durchführung des Schwimmunterrichts in Schulen. Dies ist die einzige Chance, flächendeckend alle Kinder in Deutschland zu erreichen. Bereits jetzt übernehmen oftmals Schwimmvereine oder private Anbieter die Aufgabe der Schule den Kindern das Schwimmen beizubringen. In der Schule selbst erfolgt dann nicht mal ein Schwimmunterricht zum Festigen der Kenntnisse, obwohl dieser in den Lehrplänen aller Bundesländer verpflichtend vorgeschrieben ist. Das muss sich ändern! Nur wenn bereits in der Schule ein ausreichender Schwimmunterricht erfolgt, können wir es schaffen, dass alle Menschen in Deutschland sicher schwimmen können.können, denn dies rettet Leben.
Wir fordern daher eine konsequente Umsetzung der Lehrpläne und finanzielle Unterstützung des Schwimmunterrichts der Schulen durch den Bund (vgl. Digitalpakt für Schulen).Schulen, um beispielsweise zusätzliches Unterstützungspersonal zu finanzieren). Außerdem soll der Bund ein Kompetenzzentrum Schulschwimmen einrichten, sowie die Einrichtung lokaler Beratungszentren unterstützen, welches Schulen und Lehrkräfte bei der Durchführung des Schwimmunterrichts berät. Dies kann von der fachlichen Beratung bis hin zur Unterstützung bei organisatorischen Herausforderungen gehen.Imgehen.
Im Rahmen des Bewegungsmonitorings des Robert Koch Instituts werden viele Kennzahlen zuzum Bewegungsverhalten und den motorischen Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen erhoben. Wir fordern, dass hierbei und auch in weiteren Studien, auch Kennzahlen zur Schwimmfähigkeit erhoben werden, damit die Schulen, die Wassersporttreibenden Verbänden, sowie deren Vereine und andere Institutionen in Zukunft zielgerichtet und datenbasiert die Schwimmfähigkeit fördern können und weitere bedarfsgerechte Förderprogramme starten können. Dazu ist die Entwicklung von validen und einheitlichen Testsystemen notwendig, wie sie bereits in anderen europäischen Ländern Standard sind.
ZuletztUm eine nachhaltige Begeisterung für den Wassersport und damit auch Talente für den zukünftigen Leistungssport verschiedener Wassersportarten zu entwickeln, müssen alle jungenjunge Menschen immerZugang Zugangauch zu öffentlichen Gewässern haben und diese auch für ihren Sport nutzen dürfen. Wir können nur Begeisterung für den Wassersport schaffen, wenn man diesen auch ausüben darf. Um die Sicherheit zu gewährleistengewährleisten, müssen dafür flächendeckend Notrufsäulen oder vergleichbare NotrufNotruf- und Rettungsmöglichkeiten eingerichtet werden.
Neues Zeichnungsende: 27.02.2026
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 386 (375 in Deutschland)