Petition richtet sich an:
Oberbürgermeister Burkhard Jung
Ich fordere daher:
1. Rücknahme der Kürzung
Die Streichung der Schwimmzeiten an weiterführenden Schulen ist zu überprüfen und rückgängig zu machen.
2. Umsetzung der DLRG-Empfehlungen auf kommunaler Ebene
Die Stadt Leipzig soll aktiv dazu beitragen, den Schwimmunterricht auszubauen, statt ihn einzuschränken.
3. Langfristige Sicherung der Infrastruktur
Ausreichende Kapazitäten in Schwimmbädern müssen gewährleistet werden.
4. Priorisierung von Sicherheit und Bildung
Schwimmen ist eine grundlegende Fähigkeit zur Gefahrenvermeidung und darf nicht von Haushaltslagen abhängig gemacht werden.
Begründung
Mit großer Besorgnis nehme ich zur Kenntnis, dass die Stadt Leipzig für das Schuljahr 2026/27 an 33 weiterführenden Schulen keine Schwimmzeiten mehr zur Verfügung stellt.
Diese Entscheidung steht im direkten Widerspruch zu aktuellen sicherheitsrelevanten Entwicklungen:
Nach Angaben der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) sind im Jahr 2025 bundesweit mindestens 393 Menschen ertrunken (Vgl. https://security-network.com/dlrg-statistik-2025-393-menschen-ertrunken/). Gleichzeitig warnt die DLRG, dass viele Kinder die Grundschule verlassen, ohne sicher schwimmen zu können.
Die Organisation fordert daher ausdrücklich:
- einen Ausbau des Schwimmunterrichts,
- mehr personelle Ressourcen für die Ausbildung,
- sowie bessere Verfügbarkeit von Wasserflächen und Schwimmbädern.
Vor diesem Hintergrund ist die geplante Einschränkung des Schwimmunterrichts nicht nur bildungspolitisch problematisch, sondern auch sicherheitspolitisch nicht vertretbar.
Schwimmen ist Teilhabe