Änderungen an der Petition

28.10.2014 18:43 Uhr

Korrektur eines Schreibfehlers
Neuer Petitionstext: Historie
Die Fährverbindung über den Elbe-Trave- (Lübeck) Kanal existiert seit dessen Nutzungsbeginn im Jahre 1900. Das Wasser- und Schiffahrtsamt musste für “Wege-Ersatz” sorgen, da hier eine Straße Richtung Osten existierte. Die Fähre war ursprünglich eine bis 1960 handbetriebenen Seilzugfähre, deren eines Seil die Richtung hält während das andere für die Vorwärtsbewegung zuständig war/ist. Erst nach 1960 erhielt die in Rendsburg-Saatsee auf der Staatswerft erbaute Fähre einen Dieselantrieb.

Bis 1986 war die Überfahrt kostenlos, dann aber verlangte der Betreiber (Kreis Herzogtum Lauenburg/Büchen) Fährgeld, da es die Fähre für 1,1 Mio Mark Abstand übernommen hatte.
Zwei Fährleute teilen sich aktuell die Arbeit. Das ursprüngliche Haus des Fährmannes ist inzwischen an Privat verkauft worden.Quelle: faehre-siebeneichen.prudenter-agas.com/

Die Fähre steht aktuell vor dem aus. Der Vertrag zwischen dem Amt Büchen und der Stiftung Fähre Siebeneichen läuft 2016 aus und soll nicht verlängert werden. Das würde bedeuten, dass die Fähre zurückgebaut wird und am Ende alles so aussieht, als wäre nie etwas dort gewesen!

Zu finden sind wir auch bei Facebook: www.facebook.com/groups/627964300621060/ Neue Begründung: Wir wollen unsere Fähre behalten! Wenn in unserem Land jede kulturelle Städte Stätte abgebaut werden würde nur weil sie ein paar Euro kosten- kostet- wo landen wir dann am Ende?
Die Bürger versuchen alles alles, um dem Amt Büchen die finanzielle Seite ein wenig zu erleichtern. Es werden Spenden gesammelt, ein Förderverein ist in Gründung. Vorsichtige Schätzungen machen deutlich, dass am Ende vielleicht 15.000 Euro fehlen, vielleicht auch nur 10.000 Euro. Wir leben in einem Land, in dem beleuchtete Gullydeckel gekauft werden, wo einer die 10.000 Euro gekostet hat, pro Stück kosten, wir leben in einem Land, in dem Brücken gebaut werden, die ins Nichts führen und in dem Autobahnen gebaut werden, die man nur einspurig befahren kann. Und da soll es nicht möglich sein, für eine Fähre 10.000 Euro im Jahr aufzubringen? Die im Prinzip ein einen Zuschuss für einen Arbeitsplatz für einen Fährmann bedeuten. Aktuell haben zwei Fährmänner ihren Arbeitsplatz an der Fähre. Die wären dann vielleicht auch erst mal arbeitslos und würden ggf. den Steuerzahler Arbeitslosengeld kosten. Das kann doch so nicht sein, oder? Bitte unterschreibt unsere Petition, wir wollen unsere Fähre erhalten!