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  • Changes to the petition

    28.05.2017 22:01 Uhr

    Bezug auf den aufgehobenen B-Plan 100 dem aktuellen Stand der Petionsforderung angepasst.
    Neue Erkenntnisse über Alter der Bestandsbauten eingefügt, siehe hierzu Petition News vom 28.05.2017.


    Neue Begründung: Der Auftrag der Stadtverordneten an die WoBa sieht vor, daß durchweg 4-5 Geschoss-Bauten, mit langen Gebäudefassaden, in hoher Verdichtung und Pkw-Parkplätzen am Straßenrand und in den Höfen entstehen sollen. Es ist gewünscht, in der Qualität des im sozial geförderten Wohnungsbaus, Wohnungsbau, ca. 360 Wohnungen zu bauen um ein Maximum an Fördermitteln zu erhalten.
    Der alte hochgewachsene Baumbestand auf dem Gelände würde sicherlich
    ebenso wie die in Brandenburg bedrohte Feldhasenpopulation dieser Bauausführung zum Opfer fallen. Als schwacher Ersatz für diesen Naturstreifen soll eine Parkanlage direkt an der viel befahrenen Walther-Bothe-Straße mit Kinderspielplätzen entstehen, deren Hauptfunktion absehbar darin liegen würde, die Einhaltung der Lärmschutzauflagen für den neuen Wohnraum zu erleichtern.
    Die von der WoBa zu planenden Gebäude passen charakterlich weder zur Weißen Stadt von 1938 südlich der Walther-Bothe-Straße, noch harmonieren sie mit den heranwachsenden Gartengrundstücken Am Wolfsbusch. Entlang Auch entlang dem nördlichen Teil der Dr.-Kurt-Schuhmacher-Straße befinden sich bereits Mehrfamilienwohngebäude, Mehrfamilienwohngebäude aus den 1930ern, deren Stil dem den Charakter des Stadtteils entspricht, prägt, und es wird auf dem Gelände zwischen städtischem Friedhof und jüdischem Friedhof bereits eine weitere Neubebauung geplant, die zu sich diesem Charakter passt anpasst (2-3 geschossige Wohngebäude).
    Die städtebauerliche Qualität des beabsichtigten angekündigten Bauvorhabens, bzw. das Fehlen derselben, kann man heute beim Übergang von den Plattenbauten an der Erzbergerstraße zu den Gartengrundstücken an deren Westseite besichtigen. Die Straßen sind mit Pkw zugeparkt, die Einfamilienhausbesitzer schließen die Straßenseite ihrer Grundstücke mit hohen Hecken von den Straßen ab, lange Schattenwürfe der Mehrgeschosser verdunkeln das Quartier.
    Strenge räumliche Trennung von Wohnarten trennt auch die Menschen. Wir wünschen uns für unseren Stadtteil ein lebendiges, lebenswertes Miteinander von Alt bis Jung, von Alteingesessen bis Neubürger. Dazu gehört, daß die Belange Aller gehört und berücksichtigt werden, und die Planer von Politik bis Bauherren aktiv den Dialog mit den Menschen, die hier schon leben, suchen und ernst nehmen. Der nun entsorgte Wettbewerbsgewinner www.oranienburg.de/seite/150560/»weiße-stadt«.html von 2013 kann weiterhin wertvolle Impulse sieht zurecht eine Mischung von Wohnformen vor, der zugehörige Bebauungsplan war bereits großzügig in den Gestaltungsmöglichkeiten für Neuplanungen geben.
    den Geschoßwohnungsbau auf Teilen des Geländes.


  • Petition in Zeichnung - Richtigstellung wegen eines Oranienburger Generalanzeiger Artikels

    19.05.2017 23:54 Uhr

    Ich habe ein paar der Informationen zusammen getragen, die den Sachstand abbilden, mit dem wir zum Zeitpunkt Heute in der Kampagne arbeiten. Dies auch als Abgrenzung gegen andersartige Behauptungen, damit kein Unterstützer Gewissenzweifel haben braucht:

    www.openpetition.de/petition/blog/direkte-buerger-beteiligung-an-neuplanung-des-stadtteils-weisse-stadt-mitte-walter-bothe-str/12

    Vielen Dank für die Unterstützung unseres gemeinsamen Anliegens, und ich hoffe auf reiche Teilnahme an der Bürgerfragestunde am 29.05.2017 in der Orangerie!

    Mit freundlichen Grüssen,
    Dirk Kaar

  • Volle Offenlegung: Email an Oranienburger Generalanzeiger 19.05.2017, Stellungnahme der Petition "...Weiße Stadt..." zur ihrer Berichterstattung

    19.05.2017 23:44 Uhr

    Sehr geehrtes OGA-Team,

    bitte berücksichtigen sie meine Stellungnahme, zu ihrem Artikel “Anwohner streiten über Wohnbebauung” in der Druckausgabe vom 16.05.2017, sowie dem Leserbrief von Hrn. Stefan Katzke zu selbigem Artikel:

    www.openpetition.de/petition/blog/direkte-buerger-beteiligung-an-neuplanung-des-stadtteils-weisse-stadt-mitte-walter-bothe-str/11

    Hr. Rick Schindler und ich haben uns mit ihrem Mitarbeiter Klaus D. Grote vollkommen offen lange unterhalten, was bekanntlich Gegenstand des Artikels in der Online-Ausgabe am Freitag 12.05.2017 war. Es sollte deutlich geworden sein, dass wir nicht mehr oder weniger unsere Belange als auch die zukünftiger Bewohner der Neubauten beachten.

    Ich bitte sie, ihre Qualitätsicherung hinsichtlich der Unterlassung hetzerischer Zitate zu verbessern, konkret Frau Naomi Katzkes Anschuldigung gegen eine mir (ihnen wahrscheinlich ebenso) unbekannte Facebook-Nutzerin und angebliche Anwohnerin, die nicht repräsentativ für die Petition steht, jedoch dieser Eindruck erweckt wird: “das ist unsozial”. Dies ist ein klassischer Fall von Fake-News (und Flame Bait).

    Mit freundlichen Grüßen
    Dirk Kaar

  • Opposition gegen "Online"-Petition per "Offline"-Zeitung stellt uns ins falsche Licht

    19.05.2017 23:25 Uhr

    Im Nachgang zu der Oranienburger Generalanzeiger Online-Berichterstattung am 12.05.2017, über ein Gespräch mit zwei Initiatoren der 2017-er Kampagne für Bürgerbeteiligung am Großbauprojekt "Weiße Stadt", fand ein Interview mit einem Bürger am 16.05.2017 den Weg in die Druckausgabe, und offenbar nur dorthin.

    Ich darf sagen, dass ich darüber enttäuscht bin, davon erst heute durch Nachbarn zu erfahren, obgleich der berichterstattende Journalist von mir wusste, dass ich die Online-Ausgaben der regionalen Presse beobachte, jedoch nicht die gedruckte. Da der fragliche Bürger direkte Unterstellungen gegen die Petition, ihre Initiatoren und ihre Zustimmer lanciert, sowie das eigene Interview dazu nutzt, seiner Agenda noch in derselben Woche per Leserbrief mehr Raum zu verschaffen, hätte ich eine Bitte um Stellungnahme durch die Zeitung für ethisch angebracht empfunden.

    Dies gesagt, ein paar Hinweise zur Richtigstellung der Fakten.

    Im Namen der Initiatoren und aller Teilnehmer bekräftige ich diese Kernaussagen:

    "Wir wünschen uns für unseren Stadtteil ein lebendiges, lebenswertes Miteinander von Alt bis Jung, von Alteingesessen bis Neubürger"
    "... spricht von barrierefreien Wohnungen für Rollstuhlfahrer und günstigen Mieten für Flüchtlinge"
    "Wir sind ja auch mit Ausblick auf die Pläne zur Erweiterung der Weißen Stadt hierher gezogen"
    "Wie schnell und wie groß will Oranienburg wachsen? Es sei doch wichtig, den Charakter einer Kleinstadt beizubehalten"

    Die objektive Faktenlage, welche dieser Petition zugrunde liegt, findet sich auf dem Web-Server der Stadt Oranienburg, im Protokoll der Sitzung 06.03.2017 Stadtverordnetenversammlung, TOP 15: www.ri-or.oberhavel.de/bi/to0040.php?__ksinr=102527&toselect=119309

    Es wurde beschlossen [auszugsweise]:

    Die Neuerungen bzw. Abweichungen zur vorherigen Rahmenplanung sind:
    - Das Bebauungskonzept der WOBA erfordert eine Bebauung mit bis zu fünf Geschossen entlang der Planstraße 1 sowie bis zu vier Geschosse in den Nord-Süd-orientierten Wohnstraßen, die vorherige Rahmenplanung sowie der Bebauungsplanentwurf sahen in den Randbereichen max. vier Geschosse entlang der Walther-Bothe-Straße sowie zwei bis drei Geschosse in den übrigen Bereichen vor. Ergänzend soll die Höhe der Gebäude festgesetzt werden.
    - Die Grundflächenzahl (GRZ) und die Geschossflächenzahl (GFZ), welche im Bebauungsplanentwurf abgestuft von 0,3/0,8 in den Randbereichen und bis zu 0,4/1,2 entlang der Walther-Bothe-Straße/Planstraße 1 vorgesehen waren, sind für die wirtschaftliche Umsetzung des Konzepts der WOBA zu gering. GRZ und GFZ wären in den Allgemeinen Wohngebieten nördlich der Walther-Bothe-Straße auf 0,4/1,2 (Obergrenzen gem. § 17 Abs. 1 BauNVO) zu erhöhen.
    - Die Gebäude entlang der Wohnstraßen sollen über die Wohnstraßen erschlossen werden. - Die Baulinien entlang der Plan- und Privatstraßen sollen durch Regeln eine gestalterische Auflockerung der Baukörper ermöglichen.
    - Die Festlegung der max. Gebäudelängen entlang der Privatstraßen wird erweitert.
    - Die Ausführung der Dächer mit Dachbegrünung befindet sich noch in der Abwägung und soll gegebenenfalls als nicht verpflichtend festgesetzt werden.

    Soweit behauptet wird, die Petition habe es unterlassen, bei der Woba um Akteneinsicht zu ersuchen, oder unsubstanziiert unterstellt wird, wir hätten es an Freundlichkeit mangeln lassen, reproduziere ich hier den Email-Verkehr in dieser Sache (lediglich private Email-Adressen entfernt):

    ---
    From: Bernd Jarczewski
    Sent: Tuesday, May 2, 2017 15:03
    To: Kaar, Dirk
    Cc: Oltersdorf, Frank; laesicke@oranienburg.de
    Subject: Bitte um Auskunft für Bürger-Petition Weiße Stadt / Walther-Bothe-Str.

    Sehr geehrter Hr. Kaar,
    Sie können sich im Rahmen des B-Planverfahrens beteiligen. Unsere Planungen haben noch nicht den Stand um in die öffentliche Diskussion zu gehen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Bernd Jarczewski
    Geschäftsführer

    Tel: 03301 597249
    Fax: 03301 597260
    Mobil: 0172 6801854

    Web: www.woba.de
    E-Mail: Jarczewski@woba.de

    Von: Dirk Kaar
    Gesendet: Dienstag, 2. Mai 2017 09:59
    An: Info
    Cc: Rick Schindler
    Betreff: Bitte um Auskunft für Bürger-Petition Weiße Stadt / Walther-Bothe-Str.

    Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,

    ich wende mich stellvertretend für die Bürger-Petition und betroffene Anwohner an sie.

    Uns wurde aus der Stadtpolitik dazu geraten, bei ihnen nach zu fragen, ob vorab die Möglichkeit besteht, in die laufenden Planungen für die Entwicklung der Weißen Stadt an der Nordseite der Walther-Bothe-Str. Einsicht zu nehmen. Das heisst, wir würden gerne ca. zu Zweit bei ihnen vor Ort erfahren, welchen Vorschlag die Woba der Stadt Oranienburg unterbringt, um aus unserer Kampagne heraus möglichst zielführende Fragen und Impulse bringen zu können, statt im Dunkeln zu stehen. Immerhin bekennen sich schon seit der letzten Stadtverordnetenwahl und nun im laufenden Bürgermeisterwahlkampf alle Parteien zu mehr Bürgerbeteiligung.

    Bitte lassen sie mich wissen, wie wir zusammen finden können.

    Mit

  • Email wegen Baumschutz an Fachbereich Umwelt Landkreis Oberhavel - 16.05.2017

    16.05.2017 16:24 Uhr

    An:
    Gero Eyermann
    Fachbereich Umwelt, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
    Koordinierender Sachbearbeiter Naturschutz
    Betreff: Baumschutz

    Sehr geehrter Herr Eyermann,

    wir haben die Bäume auf den Grundstücken an der Walther-Bothe-Str. und Julius-Leber-Str. vorab in Augenschein genommen, und sind der Auffassung, dass für einige davon eine Fällung völlig inakzeptabel ist. Nach Art und Stammdurchmesser müsste aufgrund BbgNatSchG §2 ein Schutzbedarf durchsetzbar sein. Es wäre für uns Anwohner beruhigend, und für die Stadtpolitik auch sinnvoll, wenn die Planungen gar nicht erst in Richtung Fällgenehmigungen gehen würden, sondern diese Bäume ins Baumkataster aufgenommen würden und jedwede Planung dem Erhalt untergeordnet würde.

    Daher die Frage, ob und wie es erreicht werden kann, dass nicht erst ein Umweltschutzbericht zu einem dann laufenden Bauantrag zu einer Ortsbegehung führt, sondern vorab auf Bürgerersuchen hin stattfindet? Wie gesagt, Ergebnisoffenheit ist nicht das Ziel, die großen Bäume sind zu erhalten.

    Ich kann mir vorstellen, daß man nach §23 argumentiert, daß diese Bäume die bewegte Geschichte Oranienburgs überlebt haben, und somit kleinlichen Bauprojekten für immer enger zusammengepferchte Menschen nicht zu opfern sind. Insbesondere Oranienburgs unrühmliche Geschichte kann man nicht einfach ignorieren. Bei der hier herrschenden Umweltverschmutzung im Boden (bis hin zur Radioaktivität) kann man auf jedes Stück Natur dass dem trotzt doch nur Stolz sein.

    Bitte helfen sie uns, den städtischen Lebensraum lebenswert zu erhalten.

    Mit freundlichen Grüßen
    Dirk Kaar – openpetion.de/!weissestadt