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  • Petition in Zeichnung - Der "Park" einmal anschaulich gemacht: Grünfläche gegenüber Lidl-Parkplatz Berliner Straße im Maßsta

    08-08-17 14:29 Uhr

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    Wie viel Grün und Naherholungswert bleibt für die Parkanlage?
    Welchen Schutz vor dem Straßenverkehrstreiben der Walther-Bothe-Str. kann sie für die Häuser in erster Reihe bieten?

    Um dies sichtbar zu machen, habe ich maßstabsgerecht die existierende Grünanlage vor dem Plattenbau Berliner Straße, in Höhe Lidl Parkplatz, in die B-Plan Zeichnung eingefügt.
    Außerdem liegt auch die Google-Luftaufnahme des B-Plan Geländes unter der Zeichnung, zur Veranschaulichung, wo die großen Bäume den Neubauten im Weg stehen, und wie die Größenverhältnisse der Einfamilienhäuser zu den Gebäuden sein werden.

    Also einfach einmal in der Berliner Straße spazieren gehen, und sich vorstellen, dass zwischen Grünanlage und Plattenbau noch eine öffentliche Straße hindurch führt.

  • B-Plan 100 beschliessen entgegen der für Herbst erwarteten Wohnbaulandstrategie?

    01-08-17 12:17 Uhr

    Der Sachstand Wohnbaulandstrategie ist unverändert seit den Mitteilungsvorlagen für Sitzungen 25.04.2017-29.05.2017, und neu angekündigt für den Herbst 2017.

    Aus ihm geht hervor, dass Entwicklungsmöglichkeiten in der Kernstadt für 249 Wohneinheiten (WE) in 2 Jahren, 662 WE in 2-5 Jahren, und in 5-20 Jahren 3545 WE bestehen. In den Ortsteilen sind es zudem 109 WE in 2 Jahren, 66 WE in 2-5 Jahren, 1365 in 5-20 Jahren. "Baulücken" sind der Betrachtung noch hinzuzurechnen, 45% befinden sich in der Kernstadt.

    Die für gesamt Oranienburg gängige und ortsprägende Quote Mietwohnungen zu Eigenheimen ist ca. 60 zu 40. Ich gehe davon aus, dass in den Ortsteilen überwiegend Eigenheime bestehen und entwickelt werden, während in der Kernstadt der Mietwohnungsanteil bereits überwiegt.

    Im Zeitfenster 5-20 Jahre ist das Verhältnis der Entwicklungsmöglichkeiten Kernstadt zu Gesamtoranienburg 72% der WE.
    Im Zeitfenster 2-5 Jahre ist das Verhältnis der Entwicklungsmöglichkeiten Kernstadt zu Gesamtoranienburg 91% der WE.
    Kurzfristig liegt das Verhältnis der Entwicklungsmöglichkeiten Kernstadt zu Gesamtoranienburg bei 70% der WE.

    Man kann schlußfolgern, dass der anteilige Bedarf an Einfamilienhäusern und Reihenhäusern mit Gärten weiterhin auch in der Kernstadt gedeckt werden sollte, somit dort in den kommenden 5 Jahren mindestens 28% der WE als Eigenheime auszuführen sind, in 5-20 Jahren mindestens 17%.

    Die im B-Plan 100 Gebiet bis Juni 2023 zur Fertigstellung geplanten 360 Wohneinheiten schöpfen vom Entwicklungspotential der Kernstadt ab heute bis in 5 Jahren (911 WE) ca. 40% ab. Wenn nun nicht pro jeder weiteren Mietwohnung im selben Zeitfenster ein weiteres Eigenheim in der Kernstadt hinzu kommt, gerät die für Oranienburg typische Quote zwischen Eigenheimen und Mietwohnungen in Schieflage.

    Dies ist aber keine einmalige Erkenntnis. Zitate aus der Mitteilungsvorlage:

    " Wichtig ist jedoch, dass die Siedlungsentwicklung „auf Sicht“ geplant wird, damit keine Fehlentwicklungen eingeleitet werden, welche dauerhaft als siedlungsstruktureller Torso bestehen bleiben."
    "Ein Abschluss der Arbeiten ist bis Herbst 2017 geplant. Dann soll nach derzeitigem Stand der Stadtverordnetenversammlung in der letzten Sitzungsfolge für 2017 eine Beschlussvorlage über eine Oranienburger Baulandstrategie zur Diskussion und Entscheidung vorgelegt werden. Ziel ist es, einen Grundsatzbeschluss zu einer Baulandentwicklungsstrategie auf den Weg zu bringen, die eine nachhaltige und städtebauliche Entwicklung in Oranienburg und den Ortsteilen gewährleistet."

    Folgerichtig dürfen keinesfalls die Flächennutzungsplanänderung und der Bebauungsplan für die Baufläche an der Walther-Bothe-Straße vor Abschluss der Wohnbaulandstrategie vorweg beschlossen werden, zumindest nicht ohne der Entwicklung von Teilen des Gebiets für Eigenheime entgegen zu kommen, also dafür typische Festlegungen wie Dachformen, Geschoßzahlen und Erschliessung durch öffentliche Straßen zu enthalten.

    Mitteilungsvorlage 0675/2017:
    www.ri-or.oberhavel.de/bi/getfile.php?id=139192&type=do

  • Neuer verbesserter B-Plan Alternativentwurf: Überarbeitung FR-Verkehrsflächen und Feuerwehrdurchfahrt

    27-07-17 14:07 Uhr

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    Die Feuerwehrdurchfahrtmöglichkeit von der Julius-Leber-Str. in die Privatstraße 2 ist wieder hergestellt.
    Die Kindertagesstätte wird von der Privatstraße 2 entlang der westlichen Grundstücksgrenze erschlossen, der Gartenbereich der Kindertagesstätte grenzt östlich an die Parkanlage Teilfläche 3 an.
    Die Dr.-Kurt-Schuhmacher-Str. ist für Fußgänger und Fahrradfahrer mit der Privatstraße 1 verbunden.
    Aus B-Plan 108, "Robert-Koch-Str." sind die Sackgassenenden übernommen, zwecks Vergleichbarkeit der Wendemöglichkeiten.

  • Neuer verbesserter B-Plan Alternativentwurf

    26-07-17 16:09 Uhr

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    Das Kita-Gelände ist gespiegelt und verschoben, die Verkehrsanbindung soll vom Süden erfolgen. Großzügige Parkanlagen. Reicht die Straßenbreite für Müll- und Feuerwehrfahrzeuge nicht aus, oder sollen die Baugrenzen noch etwas erweitert werden, ist auch hinterher noch genug öffentlicher Park übrig.

    Nachbarschaftskonflikte sollten wesentlich geringer sein als in der Fassung der Stadt, im Rahmen des Möglichen.

  • Petition in Zeichnung - Förderkonditionen der ILB werden über 20 Jahre Auswirkungen haben

    25-07-17 17:26 Uhr

    Enrico Rossius' Äusserungen vom Montag deuten darauf hin - Förderprogramm seit März 2017 - dass es um dieses geht:

    www.ilb.de/de/wohnungsbau/darlehen_2/mietwohnungsbau_neubau/index.html

    Ein Blick in die Glaskugel:

    Die als Kapitaleinlage bezeichnete kostenlose Übereignung der kommunalen Grundstücke an die Woba hilft den erforderlichen 20% Eigenkapitalnachweis zu ermöglichen.

    Die Privatstraßen sind deswegen nicht öffentlich zu widmen, weil öffentlicher Parkraum nicht förderfähig wäre.

    Mit der Förderung wird für 20 bzw. 25 Jahre eine Mietpreis- und Belegungsbindung eingegangen.

    Falls ich das richtig verstehe, will man Wohngebäude errichten, die 20-25 Jahre lang ohne Mietpreissteigerung für einen wesentlichen Anteil der Wohnungen am Markt bleiben sollen. Solange sich unser politisch-ökonomisches System in der Zeit nicht völlig ändert, kann man in dieser Zeit dann auch nur Schönheitsreparaturen bezahlen, jedenfalls dürfte kaum mit energetischen oder qualitativen Sanierungen ("Luxussanierung") zu rechnen sein. Einbauküchen sind auch schon vorab durch die Finanzierungsrichtlinien verboten.

    Ich glaube nicht, dass die Oranienburger Politik und Verwaltung sich das richtig überlegt hat, welche Bevölkerungsschichten dieses Quartier mittelfristig bis langfristig noch attraktiv finden werden. Bei der Größe dieses Projekts kann dies schlimmste Folgen haben.

    Kommentare zum Gegenteil sind willkommen.